Manukablüte in vollem Gange.

Heute der übliche Gang über die Schafweide, schonmal Lammkeule für Weihnachten sichten. Macht hier auf Urupukapuka immer wieder gute Laune und ist ausserdem noch gesund für den schlaffen Body. Etwas abseits der üblichen Strecke stehen unzählige Manukabüsche. Beim letzten Gang nur Einzelne , war heute die volle Blüte am Start. Wahnsinn! Alleine der Geruch. Was auf den Fotos leider nicht so klar zu sehen ist: Unzählige Wildbienen bevölkern nun die Büsche. Das war ein Gesumme und Gebrumme. Eineinhalb Stunden wandern in der grantiosen Natur ist sehr erholsam. Und entsprechende Kandidaten für den Weihnachtsbraten wurden auch gesichtet.

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Es sollte doch nur ein Ölwechsel werden

Motor an, damit das Öl warm wird. Motorraum auf: Wasser drin. Nicht viel, aber doch bemerkenswert. Der Übeltäter war schnell gefunden. Aus dem Auspuffkrümmer dröppelte es. Also erst mal nix mit Ölwechsel. Erst musste das Leck abgedichtet werden.  Schlauch ab, und da war die Bescherung:

Schlauchanschluss abgegammelt

Der Schlauchanschluss war total abgegammelt. Es bröselte nur so vor sich hin. Kaum mit dem Finger berührt, fiel der Rest auch noch ab.
Wir haben zum Glück noch so ein neues Teil auf Lager. Dies hatten wir vor einigen Wochen in England bei Parts4Engines bestellt. Nur leider paßt das Ding nicht. Es ist viel zu groß und der Auslass ist an der falschen Stelle. Wat nu? Wir sind ja bekannt dafür, dass wir improvisieren können. Und das Ergebnis:

Das Provisorium

Mit diversen Reduzierungen und zusammengesuchten Schlauchstücken haben wir das Teil passend gemacht. Wir werden genauestens beobachten, ob die Konstruktion hält und dicht bleibt. Mal sehen, wie lange das so bleibt, denn „nichts ist beständiger als ein Provisorium“.

Übrigens, der Ölwechsel ist immer noch nicht gemacht. Morgen ist auch noch ein Tag.

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Doppelt happy

Heute war ein doppelter Glückstag. Zuerst bekamen wir heute Mittag den Bescheid von der Immigration, dass wir bis zum 30.06.2022 im Lande bleiben dürfen. Das ist schon mal ein dicker Stein, der uns vom Herzen geplumpst ist. Eigentlich können die ja gar nicht anders, weil rundum alles zu ist, aber man weiß ja nie. Jetzt haben wir Sicherheit und können entspannt dem Sommer entgegen sehen.

Das zweite Glück musste sich die Bordfrau redlich erarbeiten. Schon seit Tagen steht sie an der Reling und versucht, einen der Snapper, die sich unter dem Boot tummeln und den Bewuchs abknabbern, zu erwischen. Ohne Erfolg. Egal welche Art von Köder, die kommen ran, schnuppern und verziehen sich wieder unters Boot. Ob sie dabei noch die Zunge raus strecken, war nicht zu sehen, aber zu erahnen.

Heute dann ein letzter Verzweiflungsakt. Köder waren keine mehr da. Ein Stück Käse war der letzte Versuch. Und siehe das: der Käse war kaum eine Minute unter Wasser, da zog es schon heftig.  Ein dicker Kahawai, der kaum über die Reling zu hieven war. Der Kescher musste her.

Kahawai

Na gut, der Zeitpunkt war ideal so kurz vor der Dämmerung. Die Sonne war gerade hinter dem Horizont verschwunden und das ist vermutlich die richtige Zeit.

Kaum war der Kahawai im Eimer versenkt, aus dem er dann munter wieder raus hüpfte und dann im Cockpit lag, hing schon der nächste Fisch am Käse. Diesmal ein Snapper. Nicht so groß wie der Kahawai, aber eine Mahlzeit.

Der Käptn durfte sich dann auch gleich mit Messer bewaffnet ans Ausnehmen machen. Da hat die Bordfrau noch so ihre Probleme mit.

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„Über den Wolken“

von Reinhard Mey war eines seiner Lieblingslieder, die er immer wieder gerne gesungen und auf seiner Gitarre begleitet hat.

Jack (Mitte) mit Freunden

Wie wir gerade erfahren haben, hat Jack am vergangenen Mittwoch seine letzte Reise angetreten und sitzt jetzt sicherlich mit seiner Gitarre „über den Wolken“.

Wir haben Jack vor ca. 6 Jahren in der Waitui-Marina ind Savusavu/Fiji zum ersten Mal getroffen und sofort einen Guten Draht zueinander gefunden. Bei einigen Jam-Sessions haben wir zusammen gesungen – Jack gesungen und gespielt und wir eher geträllert bzw. gebrummelt und hatten viel Spaß zusammen.

Wir werden ihn und seine Musik vermissen! R.I.P.

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Mal wieder im Lockdown

Unverhofft kommt oft. Da denkt man an nichts Böses und schon wird man voll erwischt. Eilmeldung am Montag: neue Covid-Fälle mit der Delta-Variante in Auckland entdeckt – eingeschleppt aus Australien. Und diese Infizierten sind fröhlich durch die Gegend gereist und wussten nichts von ihrer Ansteckung. Jetzt werden alle möglichen Kontakte dieser Personen durchforstet und das Land total runter gefahren. Erst einmal Auckland und Coromandel, wo diese Leute hin gereist waren, die höchste Stufe 4 ab Dienstag um 23.59 Uhr für eine Woche, der Rest des Landes für 3 Tage. Heute dann bei der Pressekonferenz wurde die Warnstufe 4 für den Rest des Landes ebenfalls bis Dienstag Nacht verlängert. Hoffen wir mal, dass das dann auch durchgestanden ist.

Eigentlich stört uns der Lockdown nicht wirklich. Einkaufen können wir immer noch, allerdings nur mit Maske und Schlange stehen, weil nur eine bestimmte Anzahl von Kunden in den Supermarkt darf. Einige Leute spinnen auch hier und hamstern, was das Zeug hält. Mehl und Nudeln sind gerade Mangelware. So schnell, wie die Regale leer geräumt werden, können die Supermarktmitarbeiter gar nicht nachladen.

Wir konnten gestern aber noch ganz gut unseren Einkaufszettel für eine Woche abarbeiten und sind jetzt gerüstet für ein paar Tage „in der Wildnis“, weit ab von allen Ansteckungsgefahren.

Ankern vor Long Beach

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Eine Front jagt die nächste

… und das im Wochentakt. Alle paar Tage kommt so ein Tiefdruckgebiet aus der Tasmansee angerauscht, mal mehr südlich, mal mehr nördlich an Neuseeland vorbei. Entsprechend haben wir mal Starkwind aus westlichen Richtungen, dann wieder aus Ost. So bleiben wir immer in Bewegung. Kommt der Wind aus dem westlichen Quadranten, verpieseln wir uns ins Te Puna Inlet. Kommt er aus Osten, haben wir verschiedene Möglichkeiten bei den Inseln in der Bay of Islands. Dumm ist nur, dass der Wind gerne mal von Ost über Nord nach West dreht, und das vorzugsweise nachts. Liegt man dann nach Ost geschützt, ist das wunderbar, nur wenn der Winddreher kommt, liegt man wieder total ungeschützt und ist Wind und Wellen ausgesetzt. Da muss man schon den Wetterbericht zeitnah verfolgen – sollte er denn auch mal stimmen – und die richtige Taktik bei der Ankerplatzwahl finden.

Da kommt die nächste Front aus der Tasmansee angerauscht

Gerne, wie in den kommenden 2 Tagen, sind dann auch Windstärken von bis zu 50 kn in Böen dabei. Diesmal haben wir uns mal wieder die Pomare Bay zum Ankern ausgesucht. Bis jetzt alles paletti. Der Anker sitzt und auf dem Meerbaer bullert der Refleks-Ofen. So kann man 2-3 Tage Bootsarrest aushalten.

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Fertig geimpft

Heute haben wir den 2. Schuss bekommen. Eigentlich hatten wir den Termin erst um 15.20 Uhr, aber da wir bereits vor 14 Uhr in Russell waren, haben wir gedacht, schauen wir mal, ob was los ist oder ob wir schon früher dran kommen. Glück gehabt. Wir konnten gleich rein marschieren und den Schuss kassieren. Noch 20 Minuten bei einer Tasse Kaffee warten, dann konnten wir gehen. Ganz easy und unbürokratisch.

Zum ersten Mal seit Corona-Beginn mussten wir uns heute maskieren. In Wellington gab es gestern einen ersten Fall von der Delta-Variante und da wird hier gleich „Nägel mit Köppen“ gemacht. Direkt am Eingang zur Impfstation wurden uns die Dinger übergeben mit der Bitte, sie drinnen zu tragen. Kein Problem, machen wir.

Gestern haben wir unseren Wassermacher nach über einem Jahr Konservierung wieder in Betrieb genommen. Keine Überraschungen, alle Leitungen und Verschraubungen sind dicht und die Produktion von Trinkwasser läuft wieder einwandfrei.

Jetzt werden wir erst einmal 3 Tage faulenzen und abwarten, ob es Nachwirkungen von der Impfung gibt. Beim ersten Mal war alles toddy.

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