Bye bye…

Da geht es hin, unser schönes OCTender. Wir müssen uns leider davon trennen. 3 Jahre lang waren wir wirklich happy damit. Nur auf den langen Seestrecken hatten wir Probleme mit dem sicheren Stauen an Deck. Wir konnten unsere Fock nicht setzen, wenn das Dinghi an Deck lag und das ist leider ein schweres Sicherheitsrisiko. Bisher hatten wir Glück und sind nicht in schweres Wetter geraten. Aber man soll sein Glück nicht herausfordern. Und so haben wir uns schweren Herzens entschlossen, das gute Stück zu verkaufen und uns (wieder) ein Gummi-Moped zuzulegen, das wir bei Bedarf zusammenlegen können. Ob wir letztendlich damit glücklich werden, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall sind die neuen Besitzer glücklich damit abgedampft.

Da geht es hin…

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Happy new year….

Allen unseren Familien, Freunden und Lesern ein gutes neues Jahr 2020.

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FROHE WEIHNACHTEN!!!

Wir wünschen Euch allen ein schönes Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!!!

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Es kann wieder gepflegt geknödelt werden

Fast eine ganze Woche mussten wir „eimern“.  Aber seit heute Nachmittag läuft unsere neue Toilette. Die ersten „Testgänge“ hat sie mit Bravour bestanden. Strom läuft, alle Wasser- und Abwasserleitungen sind dicht. Wir sind begeistert!

Mittlerweile haben wir auch das Chaos beseitigt und alles geputzt. Während der Bauzeit konnten wir im Boot fast nur noch mit Stelzen laufen. Überall stand oder lag Werkzeug rum, die neuen Schläuche hatten das Cockpit verstopft und der entstandene Staub sah und frech in die Augen. Aber jetzt ist (fast) alles wieder verstaut – und sogar noch mehr als vorher. Durch den Ausbau der alten Vakuumanlage haben wir unter der Sitzbank jede Menge Stauraum dazu gewonnen. Man glaubt gar nicht, wie schnell der wieder zugestopft ist 😉

Die Verschönerungsarbeiten am Boden kommen erst nach Weihnachten

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Schluss mit lustig

Nachdem jetzt der Pumpenbalg unserer Vakuumtoilette von Sealand zum viertel Mal innerhalb von 3 Jahren (und dieser letzte schon wieder nach 10 Monaten) kaputt gegangen ist, fliegt die ganze Anlage raus. So ein blöder Pumpenbalg kostet mal eben 230 NZ$. Hinzu kommen jedes Jahr zwei Sätze Ventile zu je 70 NZ$ und die allseits beliebte „Schweinearbeit“, um das alles zu ersetzen bzw. zu reparieren. Dass der Pumpenbalg kaputt ist, merkt mal ja leider erst, wenn es anfängt zu stinken. Und dann ist die Schweinerei schon so richtig schön im Gange. Also heute kurz entschlossen eine neue Elektro-Toilette geordert. Die gesamte neue Anlage kostet inklusive Material etwas über 700 NZ$. Das sollte sich auf Dauer rechnen. Also ran ans Werk. Man hat ja sonst nichts zu tun 😉

Jetzt muss das gute Stück „nur noch“

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Wieder in Neuseeland

Ziemlich genau 7,5 Tage haben wir von Neukaledonien nach Neuseeland gebraucht. Dabei haben wir (leider) 170 l Diesel verballert. Die ersten Tage hatten uns schon davon träumen lasse, mit vollen Tanks in Neuseeland anzukommen. Weit gefehlt! Aber egal. Wir sind gesund und munter gestern Abend um 22 Uhr Ortszeit hier gelandet.

Der Junge hat die letzten 10 cm bis zur rettenden Klüse nicht mehr geschafft. Zum Essen war er leider zu lange in der Sonne gelegen und klebte schon an Deck fest.

Heute Morgen kam zuerst die Biosecurity-Tante an Bord. Unsere Erfahrung mittlerweile: je jünger die Damen sind, umso genauer sind sie. Die Herren der Schöpfung (vor allen Dingen die älteren) sind da eher entspannt und nicht so genau. Wir hatten extra unsere letzten 3 Eier gekocht – im letzten Jahr durften wir sie bei einem  Biosecurity-Herrn älteren Semesters behalten – , aber selbst die hat sie uns weggenommen. Auch die Reste von Bolognese-Sauce, die wir heute Abend mit Spaghetti verspeisen wollten, gingen in den Müllsack. Es sei denn, wir hätten alles sofort aufgefuttert. Das war uns nach dem Frühstück, für das wir kurz vorher schon 5 Eier zu Rührei verarbeitet hatten, einfach zu viel. Rien ne vas plus. Die Unterwasserschiff-Inspektion per Kamera verlief zum Glück gut. Sie konnte nichts finden. Wir hatten ja auch erst vor 3 Wochen alles abgetaucht und geschrubbt. Zoll und Immigration ging dann ratz fatz und ohne Probleme.

Also gelbe Flagge runter und bei der Marina angerufen und nach einem Liegeplatz für einen Monat im Working-Dock gefragt. Sie bieten die Monatsplätze um 1/3 billiger an als wenn man täglich abrechnen würde. Angeblich alles voll. Höchstens für 3-5 Tage könne an uns was anbieten. Ansonsten wäre in der Marina noch was frei in einer 17 m-Box. Da hier nach Boxenlänge und nicht nach Bootslänge berechnet wird, wäre das erheblich teurer geworden. Nachtigall, ick hör Dir trappsen. Tolle Angebote machen und dann sagen, ist nix frei. Bei unserem Spaziergang übers Gelänge sind wir natürlich auch zum Working-Dock gegangen und siehe da: mindestens 6 Plätze frei. Die müssen alle für Notfälle freigehalten werden. Wer’s glaubt, wird selig. Also hängen wir jetzt wieder am Anker und haben unsere Pläne geändert. Alles, was wir am Ankerplatz mithilfe des Generators arbeiten können, wird  halt da gemacht. Und alles andere müssen wir dann eben erledigen, wenn wir im März an Land stehen.

Für morgen früh haben wir uns ein kleines Auto bestellt und werden erst einmal nach Kerikeri düsen und einkaufen. Wir hoffen, dass die Avocado-Plantage auf dem Weg schon offen hat und wir endlich mal wieder ein paar schöne und günstige Avocados kaufen können.

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7. Tag auf See

Gerade mal 11 Stunden durfte unser Motor sich ausruhen, dann musste er wieder ran. Der achterliche Wind wurde immer weniger und nachdem wir die 3 kn-Marke eine Weile nicht mehr ueberschritten hatten, haben wir murrend Mr. Perkins aus seinem wohl verdienten Schlaf gerissen. Um 10 Uhr heute frueh erste Landsicht am Horizont. Die obligatorische Meldung an Maritime Radio haben wir ueber VHF abgesetzt und als ETA zwischen 20 und 22 Uhr Ortszeit angegeben. Wir sollen am Q-Steg anlegen und morgen frueh ab 8 Uhr die Officials erwarten. Same procedure as every year. Position am 7.12.2019. 0:00 Uhr UTC: 34 47 S; 173 51 E
Speed 5,2 kn
Kurs 146 Grad
Etmal 118 sm

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