Die Heiz-Saison ist eröffnet

Heute Nacht sollen es nur 8 Grad werden und da wir an Land stehen, ist das für uns die Referenz. Also erst mal den Ofen checken: Ist alles sauber? Kommt Sprit? Sind die Leitungen dicht? Ist genug Wasser in den Heizkörpern? Läuft die Umwälzpumpe?

Einiges davon haben wir schon vor ein paar Tagen erledigt. Vor allen Dingen haben wir jetzt endlich eine Verlängerung für das Ofenrohr. Für 50 NZ$ mal eben passend gefertigt.

Die neue Ofenrohr-Verlängerung

Und siehe da: direkt die erste Zündung klappt! Die Säuberungsaktion der Leitungen und des Reglers hat sich gelohnt und mit dem neuen Ofenrohr ballert der Ofen wie noch nie.

Er brennt!!!

Wir sind begeistert! Jetzt kann es kälter werden.

 

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Neues aus dem Arbeitslager

Jetzt stehen wir schon seit 5 Wochen mit Meerbaer an Land und werkeln so vor uns hin. Dank Corona-Pandemie haben wir noch nie so entspannt auf dem Hardstand gearbeitet. Wir teilen uns die vorhandenen Materialien sorgfältig ein, damit es keinen Leerstand gibt. Das klappt eigentlich ganz gut. Die Löcher im Rumpf sind immer noch da, weil wir derzeit keinen Stahl kaufen können. Macht nix, da läuft nix rein und die Löcher laufen auch nicht weg. Dafür hat der Käpt’n schon fleißig die Vorpiek entrostet und den Rumpf vom Unterwasserschiff abgeschliffen. Die Bordfrau war auch nicht untätig. Die Bilge unter den Betten war ja schon soweit fertig, jetzt sind auch schon alle Schranktüren abgeschliffen und neu lackiert, die Schränke innen neu gepinselt, bis die Farbe zur Neige ging – Fortsetzung folgt.  An Innenarbeiten sind als Nächstes die Wände im Salon dran: schleifen und lackieren und zu guter Letzt kommen die Bodenbretter dran. Danach müssen wir dann „nur noch“ Rumpf und Deck lackieren und das Unterwasserschiff mit Antifouling malen. Ach ja, und dann ist da ja noch das Großprojekt „Dodger“. Wir wollen ja die olle Sprayhood durch ein festes Dockhaus ersetzen. Ihr seht, es gibt noch reichlich zu tun.

Drecksarbeit

Aller Voraussicht nach wird Neuseeland ab kommendem Mittwoch von Corona-Stufe 4 auf Stufe 3 zurück gehen und es darf vorsichtig wieder öffentlich gearbeitet werden. Wir hoffen, dass wir dann auch endlich unseren Stahl bekommen und die fehlende Farbe kaufen können.

Ansonsten haben wir hier in Neuseeland bei der Corona-Pandemie weiter nichts auszuhalten. Selbst die Schlangen vor den Supermärkten sind kürzer geworden. Vermutlich haben die Leute gemerkt, dass es an nichts mangelt. Es ist alles zu bekommen und die Preise sind auch nicht höher als vorher.

Wenn alles so läuft wie geplant, werden wir wohl so Ende Mai mit den Arbeiten fertig sein und dann hoffentlich wieder Wasser um uns rum haben. Die Immigration hat unsere Visa automatisch bis Ende September verlängert und was danach kommt- abwarten. Wir haben uns auf jeden Fall darauf eingestellt, den Südwinter hier zu verbringen. Irgendwie freuen wir uns schon drauf.

 

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Leckereien aus dem Ofen.

Butternut Kürbis griechische Art.

Sieht schon mal lecker aus.
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Frohe Ostern!

Allen ein ruhiges und erbauliches Osterfest. Bleibt alle gesund und munter.

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Whangarei zu Corona-Zeiten

Heute einige Besorgungen gemacht in Downtown. Als letztes einkaufen bei Paknsave. Vor dem Eingang eine riesige Schlange, gefuehlt 2 km. Es waren aber nur ca. 300 m. Immer wieder bewundernswert, wie diszipliniert und hoeflich die Menschen hier sind. Auch in Ausnahme-Situationen wie dieser. Klar gibt es auch Paniker, aber die verschwinden in der grossen Masse. Wir fuehlen uns sehr gut aufgehoben hier bei den Kiwis. Bei aller Ernsthaftigkeit gibt es auch viel zum Schmunzeln, wie heute in der Warteschleife zu sehen war.

Der Junge war voll im Corona-Kampfanzug.

 

 

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Ein völlig neues Bettgefühl

Heute haben wir unser erstes Projekt fertiggestellt: Bilge unterm Bett entrostet und neu angemalt, neue Bettunterlagen gesägt und lackiert und zu guter Letzt die neuen Schwingelemente aufgepappt. Mal sehen, wie die Nacht wird. Der erste Liegeversuch war schon vielversprechend 😉

Die neuen Schwingelemente

Ansonsten plätschert hier alles so dahin. Wie unsere Schweizer „Mitgefangene“ heute so schön sagte: wir sind hier eigentlich schon irgendwie privilegiert. Hier funktioniert alles, wir können arbeiten, das Wetter ist schön und wir fühlen uns immer noch gesund. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Euch allen alles Gute, bleibt gesund!!!

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Arbeit, Arbeit, Arbeit…

Wie geplant, steht Meerbaer seit gut einer Woche auf dem Trockenen. Geplant sind 6-8 Wochen. Wir haben viel zu tun:

Löcher im Vorschiff zuschweißen, Vorpiek entrosten (schon passiert) und neu auf- und einbauen, Bilge unter dem Bett entrosten, primern und pinseln, neue Bettbretter sägen, lackieren und Schwingfederelemente aufkleben (damit die Bordfrau morgens endlich mal ohne Rückenschmerzen aufwacht), Fußbodenbretter abschleifen und neu lackieren, Arbeitsplatte in der Pantry erneuern, neue Ablage im Bad anfertigen, Rumpf lackieren, Antifouling streichen, Deck lackieren und mit Anti-Rutsch anmalen, ein neues,festes Dodger anstelle der alten Sprayhood bauen und, und, und…

Ein Loch ist im Eimer…

Alles halb so wild. Der Stahl rundum ist total gesund.

Und wenn wir dann endlich fertig sein sollten, hoffen wir, dass wir überhaupt wieder ins Wasser rein und segeln dürfen. Auch hier in Neuseeland ändern sich die Bestimmungen wegen Corona täglich. Momentan ist noch alles halbwegs normal. Allerdings gilt seit heute im Countdown Supermarkt: von jedem Artikel dürfen nur 2 Exemplare auf einmal gekauft werden. Die anderen Supermärkte werden da sicherlich bald nachziehen. Dann werden wir wohl mit 2 Einkaufwagen und doppelter Einkaufsliste durch die Gänge ziehen müssen, um unsere Vorräte aufzustocken. Sieht zwar auch nach Hamsterkäufen aus, ist aber eigentlich um diese Jahreszeit bei uns normal, weil wir uns auf die Zeit in den Tropen vorbereiten und viele Dinge mitnehmen, die es da nicht oder nur teuer zu kaufen gibt. Sollte sich die Corona-Krise länger hinziehen, würden wir uns auch gerne irgendwohin in die Wildnis verkrümeln und da brauchen wir halt auch Vorräte.Insgeheim haben wir uns schon darauf eingestellt, den Südwinter hier in Neuseeland zu

verbringen. Es gibt schlechtere Gegenden. Auch im Winter gibt es schöne Segeltage. Wir haben eine gute Heizung an Bord und müssen den Winter, der hier in den Subtropen eh, wenn überhaupt, nur ein paar Frosttage aufweist, nicht fürchten.

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