Ein wenig Bisbane, Scarborough und Umgebung

Ohne Auto ist man hier nicht so wirklich in der Lage, sich etwas anzusehen. Die Entfernungen sind enorm. Der öffentliche Nahverkehr ist zwar super ausgebaut und komfortabel, aber wenn man verschiedene Punkte auf dem Zettel hat, ist das ein recht schwieriges Unterfangen. Da wir noch den Marsch mit der Einspritzpumpe in den Knochen hatten, war der Entschluss, für 2 Tage ein Auto zu mieten, schnell gefaßt. Von Neuseeland waren wir ein „drop on – drop off“ gewohnt, das gibt es hier allerdings nicht. Also mit Bus und Bahn zum Autovermieter. Und das in strömendem Regen. Google hatte uns die falsche Abfahrtzeit vom Bus genannt und so mussten wir noch 20 Minuten länger an der Haltestelle warten. Natürlich nix zum Unterstellen. Hier ist ja der „Sunshine-State“. Pladdernass in den tiefgekühlten Bus und dann noch 20 Minuten mit der Bahn. Wieder war Google nach dem Fußweg zur Autovermietung gefragt. Kein Problem. Über die Bahnlinie rüber, durch einen Tunnel wieder drunter durch, schon da. Nur leider war der Tunnel mittlerweile durch den Regen nicht passierbar und gesperrt. Zurück marsch marsch. An der Straße entlang gibt es keinen Fußweg, deshalb der Tunnel. Nur wenn der gesperrt ist… Dafür wurden wir dann mit einem nagelneuen Mazda entschädigt. Der hatte gerade mal 15 km runter. Erst mal  Heizung an und trocken werden 😉

Die Einspritzpumpe war schnell eingesammelt. Dann noch ins Shoppingcenter. Was anderes ging bei dem Schietewetter nicht wirklich. Aber so ein Shoppingcenter ist auch  nicht das Wahre für uns. Wir sind da wohl total entwöhnt und die vielen Leute und die Geräusche machten uns nur raschelig. Schnell bei Aldi einkaufen und dann nach Hause… nur wo steht das Auto? Wir haben uns da total verfranzt und sind durch das Einkaufszentrum geirrt. Schließlich sind wir dann doch noch fündig geworden.

Der 2. Autotag verlief etwas entspannter. Das Wetter hatte sich beruhigt und wir sind nach Redcliffe gefahren, haben da einen Spaziergang entlang der Promenade und auf die Mole gemacht, sind ein wenig durch die Straßen geschlendertund sind natürlich bei den Berühmtheiten von Redcliffe gelandet. Redcliffe ist die Heimatstadt der Bee Gees und denen ist eine ganze Gasse gewidmet. Wir waren zwar nicht wirklich Fans der Bee Gees, aber wat mutt, dat mutt 🙂

Die Bee Gees in Bronze

Gestern dann Einbau-Tag und Auto zurückgeben. Rainer hatte den Einbau der Einspritzpumpe auf dem Zettel und ich durfte das Auto zurückbringen. Die Autotour hat dann länger gedauert als der Einbau. Samstags fahren Busse und Bahnen eher selten ;-(

Auf jeden Fall rennt Mr. Perkins wieder!!!

An der Promenade von Redcliffe

Sonntags ist Straßenmarkt in Redcliffe. Ein „Muss“, wurde uns gesagt. Also nix wie hin mit dem Bus. Die Hauptstraße an der Promenade war für den Autoverkehr gesperrt. Statt dessen jede Menge Stände und noch mehr Leute. Schnippes, Freßstände, und ein paar Obst- und Gemüsestände. Ganz nett, aber die vielen Leute… Wir mutieren wohl so langsam zu Ein- bzw. Zweisiedlern 😉

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Brisbane – erstes Eintauchen in die Großstadt

Aber zuerst musste die Einspritzpumpe zum Diesel-Service. Mit dem Bus 15 Minuten zur Bahnhof und mit der Bahn noch einmal ca. 40 Minuten.  Das war aber leider noch nicht alles. Es folgte noch ein Fußmarsch von fast 2 km, immer an der stinkigen Hauptstraße lang. Aber bevor wir die richtige Abzweigung gefunden hatten, sind wir erst mal dreimal über die Bahnlinie und wieder zurück, treppauf und treppab, bis wir endlich den richtigen Weg gefunden hatten.

Der Diesel-Service ist ein echter Glücksgriff. Die Jungs wussten sofort, was wir wollten, haben uns versprochen, die Pumpe zu checken und die Düsen zu reinigen und uns dann anzurufen, wenn sie wissen, was damit los ist. Vermutlich morgen.

So, jetzt noch einmal den Weg zurück zur Bahn – 1,8 km , ächz – und die restlichen 20 Minuten bis zur Central Station in die City. Am Ausgang dann sofort das pralle Großstadtleben. Für uns mittlerweile total ungewohnt. Wir kommen zwar beide aus der Großstadt, aber das ist nun mal schon sehr lange her.

Es weihnachtet auch in Brisbane

Für die Post an den Weihnachtsmann

Wir sind dann einfach mal unorganisiert durch die Gegend gelaufen, haben einen kleinen Lunch zu uns genommen und sind dann auf dem King George Square gelandet. Dort steht die City Hall, ein bemerkenswertes Gebäude.

City Hall

Neugierig, wie wir nun mal sind, sind wir einfach mal rein und gleich in einem Konzertsaal gelandet, in dem sehr oft kostenlose Konzerte geboten werden. Heute gab es eine Pianistin, die gerade „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart zum Besten gab. Danach – als Kontrastprogramm – Bohemian Rapsody von Freddy Mercury/Queen. Gar nicht schlecht, und wir konnten unsere müden Beine etwas ausruhen.

Pause mit Life-Musik

Für heute hat uns das aber erst einmal gereicht. Noch einen Kaffee, bevor es uns wieder per Bahn und Bus zurück zur Marina und zum Meerbaer zog. Kaum hatten wir uns zu einem kleinen Mittagsschläfchen niedergelegt, rappelte das Telefon. Der Diesel-Service: Düsen gereinigt, Pumpe gereinigt, getestet, läuft wie geschmiert. Können wir morgen wieder abholen. Das ist ja mal ein flotter Service. Wir sind ganz hin und weg, denn wir hatten uns schon auf mindestens Freitag eingestellt, wenn überhaupt. Also morgen nochmal den gleichen Weg, diesmal wohl ohne City, den Besuch vertagen wir, bis die Pumpe wieder eingebaut ist.

Die Bahn Richtung City – gerade nix los

Was auf jeden Fall unbedingt erwähnenswert ist, sind die super sauberen und gepflegten Busse und Bahnen. Alles ist kameraüberwacht, da kommt so schnell niemand auf die Idee, etwas kaputt zu machen oder zu beschmieren. Das Bezahlen geht total problemlos. Man kauft sich eine sogenannte Go Card, lädt Geld drauf und jedesmal, wenn man ein öffentliches Verkehrsmittel besteigt oder verläßt, scannt man die Karte. Es wird angezeigt, was die Fahrt gekostet hat und was an Restguthaben übrig ist. Tarifbesonderheiten, wie z.B. Ermäßigungen zu bestimmten Zeiten, werden automatisch berücksichtigt. Genial!

Was bei uns die Spatzen, Tauben oder Möwen sind, sind hier wohl die Ibisse 😉

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Ausgebremst

Der gestrige Tag gehört unter die Rubrik „brauchen wir nicht wirklich“.

Nachdem ich gestern gemeckert hatte, dass wir nur mit Motorkraft vorankommen, kam natürlich der Wind. Wir hatten ein paar schöne Segelstunden und waren schon wieder guter Laune. Dann sahen wir vor vorne kommend eine dicke Zigarre am Himmel. Der Blick auf die Wettervorhersage klärte uns dann auf: heavy thunderstorms with hail, heavy rain and damaging winds. Wir also sofort Motor an, alle Segel runter und den Himmel nicht aus den Augen gelassen. Die Hoffnung, dass dieses blöde Teil vor uns weg zieht, hatte sich dann schnell zerschlagen. Kurz drauf ging es los. Die Blitze schlugen um uns ein und der Donner folgte auf dem Fuße. Wir waren natürlich mittendrin. Der Wind legte zu und mit dem dicken Regen kam der Winddreher um 180 Grad. Meerbaer legte sich in einer Bö auf die Seite, der Autopilot stieg aus, weil er überfordert war und der Skipper durfte im Wasserfall Ruder gehen. Das dauerte nur kurz, der Wind spielte sich in der neuen Richtung  wieder auf Motorfahrtstärke ein und die Gewitter zogen auch langsam ab. Puh!

Da kommt was Dickes auf uns zu

Natürlich hat es nicht geklappt, noch bei Tageslicht den angepeilten Ankerplatz zu erreichen. Zum Glück ist hier alles sehr gut ausgetonnt, die Seekarten stimmen. Es gibt sogar virtuelle Seezeichen, die man als AIS-Signal sieht und die bei Änderungen des Fahrwasser, z.B. nach schweren Stürmen, wenn sich die Sände verschoben haben, problemlos geändert und neu positioniert werden können. Eine tolle Sache.

Gegen 22 Uhr hatten wir dann endlich den Ankerplatz erreicht. Käptn nach vorne an den Anker, Bordfrau ans Ruder. Beim Aufstoppen dann auf einmal: Motor aus. Er ließ sich nicht mehr ermuntern zu starten. Wir ahnten schon, was los war. Und wirklich: nach 4 Jahren Pause mal wieder die Einspritzpumpe.

Der Käptn bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen: Einspritzpumpe ausbauen

Heute Morgen haben wir die Scarborough Marina angerufen und unser Problem geschildert. Wir möchten gerne eine Liegeplatz, können aber mit eigener Kraft nur bis zur Einfahrt segeln, dann brauchen wir Hilfe. Kein Problem, ruft nochmal an, wenn Ihr im Ansteuerungskanal seid, es kommt jemand raus. Super. Hat auch alles prima geklappt, der Wind stand günstig und wir konnten ganz entspannt nur mit der Genua Richtung Marina segeln. In der Einfahrt wurden wir schon erwartet. Der Marinamanager selber, den wir bereits bei der Infoveranstaltung der Down Under Rally in Nouméa kennengelernt hatten, und ein weiterer Mann kamen mit ihrem Boot an, positionierten es, baten Rainer, das Ruder mittschiffs zu stellen und dann zu relaxen. „Den Rest machen wir“. Zuerst haben sie uns an einem langen Steg festgemacht und als dann klar war, dass wir doch erst einmal für eine Woche einen Platz brauchen, kamen sie nach der lunchtime wieder und haben uns ganz suverän in eine Box verfrachtet. Und das bei 15 kn Wind. Respekt!

Rainer hat sich sofort an den Ausbau der Einspritzpumpe gemacht, nachdem er im Internet einen Dieselservice gefunden hatte, der auch Erfahrung mit Einspritzpumpen hat. Morgen früh geht es nun mit Bus und Bahn in die Stadt. Mal sehen, wie es weiter geht.

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Segelboot oder doch eher Motorboot? ;-)

Das mit dem Besegeln der australischen Ostküste hat bisher nicht wirklich geklappt. Bis auf die paar Meilen hinter Fraser Island war – und ist – die ganze Zeit mangels Wind Mr. Perkins gefragt.

Gestern Abend sind wir wie geplant um 19 Uhr Anker auf gegangen und haben uns auf den Weg über die Barre gemacht. Wie empfohlen 2-3 Stunden vor Hochwasser. Entsprechend war der Gegenstrom und wir sind teilweise nur mit 3 kn voran gekommen. Die von VMR erhaltenen Wegpunkte hatten wir in die Seekarte eingetragen und entsprechend abgefahren. Bis auf die letzten paar Meter war es immer mindestens 10 m tief. Nur direkt am Ausgang ging es bis auf 5 m runter. Hier wollten wir nicht bei viel Wind drüber fahren. Das gibt ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit sicher leicht mal die eine oder andere Grundsee.

Jedenfalls hatten wir die Hoffnung, draußen segeln zu können. War aber leider nix. Mit 5 kn Wind und Welle von der Seite kann Meerbaer nichts anfangen. Da schaukelt er sie zu Tode. Also Motor an und Planänderung. Knapp 10 sm weiter südlich gibt es eine goßem Bucht in der Wide Bay. Hier wollten wir übernachten und auf den für heute versprochenen Wind warten. Da es stockdunkel war, haben wir uns nicht wirklich nah Richtung Strand getraut und haben den Anker etwas weiter weg auf 6 m Wassertiefe versenkt. Die Nacht war echt ekelig. Kein Wind, dafür aber Schwell, bei dem sich eine ruhige Nacht von vorneherein ausschließen ließ. Egal.

Heute früh um 7 Uhr ging es dann schon wieder Anker auf. Immer noch kein Wind. Leider sitzt uns die angekündigte Wetteränderung im Nacken. Wenn die Front kommt, wollen wir auf jeden Fall bei Brisbane sein.  Also wieder mal Augen zu und durch. Mr. Perkins darf weiter den schönen Diesel schlucken. Zum Glück ist er ziemlich genügsam.

Wir hoffen noch vor dem dunkel werden anzukommen. Mal sehen, ob es klappt.

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Wir starten südwärts

Nachdem wir den geplanten Start am Donnerstag mangels Wind abgesagt hatten, ging es dann – trotz wenig Wind – am Freitag um 7 Uhr raus aus dem Burnett River, rein in die Hervey Bay und dann Richtung Fraser Island. Es wurden dann doch noch 5 Stunden mit Motorgerappel, bis uns segelbarer Wind beschert wurde. Dann aber hatten wir noch einmal 5 Stunden mit herrlichem Segeln. Der Anker fiel vor dem bekannten Kingfisher Resort. Hier wollten wir eigentlich ein paar Tage bleiben und zumindest einen kleinen Teil von Fraser Island erkunden. Leider haben uns die Wettergötter mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. So langsam kommt das nasse, heiße und stürmische Sommerwetter weiter nach Süden und wir müssen sehen, dass wir rechtzeitig davor weg kommen. Ab Mitte der Woche ist starker Süd- bis Südostwind angesagt, der uns für mindestens eine Woche die Weiterfahrt verweigern würde. Deshalb also heute früh wieder Anker auf und weiter nach Süden.

Es ging über die gefürchtete Great Sandy Straits, die ein wenig an Wattenmeersegeln erinnert. Für „alte Nordsee-Hasen“ nicht so erschreckend. Wir sind nur ein wenig aus der Übung. Es hat aber geklappt. Mit auflaufendem Wasser bis zur Flachstelle und von da mit ablaufendem Wasser weiter. 7 kn über Grund waren keine Seltenheit. Wir hatten teilweise 3 kn Strom. Wenn man den zu nutzen weiß, gibt das eine flotte Fahrt.

Fahrwasser-Betonnung

Jetzt liegen wir in der Pekican Bay kurz vor der Ausfahrt über die gefürchtete Wide Bay Bar. Hier soll man nicht rausfahren, ohne vorher Kontakt mit VMR (Volunteer Marine Rescue) aufgenommen und nach den aktuellen Wegpunkten und den Strömungsgegebenheiten nachgefragt zu haben. Bei entsprechendem Wind und Seegang können hier meterhohe Wellen und tückische Overfalls auftreten. Glücklicherweise war es in den letzten Tagen windarm und wir haben grünes Licht bekommen. Heute Abend um 7 Uhr wollen wir Anker auf gehen, die Barre passieren und dann über Nacht Richtung Brisbane weiter segeln.

Wer wissen möchte, was wir gerade auf Fraser Island verpasst haben, kann sich z. B. bei Wikipedia schlau machen. Wir werden auf dem Rückweg vom Süden im nächsten Jahr auf jeden Fall mehr Zeit hierfür einplanen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Fraser_Island

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Einmal abdonnern, bitte!

Heute haben wir unseren Gewinn bei der Down Under Rally eingelöst. Einmal in den Kran, raus auf den Waschplatz, Unterwasserschiff mit dem Hochdruckreiniger bearbeiten lassen und wieder zurück ins Wasser. Nach einer Stunde war das erledigt. Ratz fatz.

Das erste Mal, dass wir beim „liften“ an Bord bleiben sollten. Ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man mit dem Boot anfängt zu schweben.

Wir waren echt überrascht, wie sauber Meerbaers Bauch noch war. Lediglich eine dünne Schleimschicht war zu entfernen. Das bestätigt mal wieder, dass die Gewässer in Neuseeland durch Überdüngung total verseucht sind, denn in Fiji hatten wir bei einem Reinigungs-Tauchgang schon etliche Barnackles abkratzen müssen. Und das nach knapp 2 Monaten in der Bay of Islands. In Fiji kann also nichts gewachsen sein und in Neukaledonien ebenfalls nicht.

Der „Marinero“ hatte mit dem Hochdruckreiniger wenig zu tun

Nach der Reinigungsaktion haben wir uns noch kurz an die Tankstelle verholt, 60 l Diesel nachgetankt und den Wassertank aufgefüllt. Jetzt liegen wir wieder vor der Marina vor Anker. Morgen früh, sobald es hell wird, geht es endlich weiter, um Australiens Ostküste peu à peu zu erkunden. Erste Stopps werden auf Fraser Island sein. Wir sind schon ganz gespannt.

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Australien – erste Eindrücke

Was wir bis jetzt gesehen haben, hat unsere Entscheidung nach Australien zu segeln voll bestätigt. Wir haben ja noch nicht wirklich was gesehen, aber das Wenige hat uns schon beeindruckt. Die Leute sind total entspannt, immer hilfsbereit, haben immer gute Laune und sind gut drauf.

Am Dienstag sind wir mit dem Courtesy-Bus der Marina in die Stadt gefahren und haben uns in erster Linie um den Internetzugang kümmern wollen. Leider reichte die Pass-Kopie nicht aus, es wurde das Original sowie eine Kopie des Visums verlangt. Dumm gelaufen. Also verschoben auf den nächsten Tag und auf zu Aldi. Ein riesiger Laden mit einem sagenhaften Angebot – gegenüber Neuseeland 😉  Wir haben so richtig zugeschlagen. Ruckzuck waren 300 Dollar futsch – inclusive Aldi Telefon Simkarte mit 3 GB Internet und unbegrenztem telefonieren und SMS innerhalb von Australien für 15 Dollar pro Monat. Für den Trasport des Großeinkaufs war dann ein Taxi zurück zur Marina fällig.

Am nächsten Tag dann noch einmal in die Stadt, diesmal mit allen erforderlichen Unterlagen für das Internet-Modem. Keine 20 Minuten, dann war alles erledigt und aktiviert.  Geht doch!

Mittwoch Abend fing dann die Welcome-Week der Down-Under-Rally an. Eine Woche lang tagsüber Informationsveranstaltungen und abends Party. Morgens täglich um 8 Uhr Yoga war uns definitiv zu früh.

das einzige Känguruh, das wir bis jetzt gesehen haben (links)

Zur Begrüßung gab es einen Cocktail und Canapés satt. Bei Lifemusik konnte man die anderen Rallyteilnehmer kennen.

Grill-Party. Fleisch und Würstchen wurden von der Marina gestiftet, Salate und andere Beilagen wurden von uns allen mitgebracht – Potluck

Die Infos, mit denen John und Leanne Hembrow uns bombardiert haben, sind irre und die Präsentationen konnten wir uns für ein paar Dollar Anerkennungsgebühr direkt downloaden und haben jetzt für die gesamte Ostseite von Australien alle wichtigen Informationen jederzeit zur Hand.

Gestern Abend (Samstag) gab es Bier/Wein/Sekt und Riesengarnelen bis zum Platzen.

Heute (Sonntag) Besuch auf dem Shalom-Markt. Muss man nicht unbedingt gesehen haben. Das ist eher ein Flohmarkt mit einigen Obst- und Gemüseständen dabei.

Dienstag ist der letzte Tag der Veranstaltung mit Lifemusik, Canapés und tanzen bis der Arzt kommt.

Für Mittwoch und Donnerstag wollen wir uns ein Auto mieten und ein wenig die Gegend erkunden einschließlich erneutem Großeinkauf für die Weiterfahrt Richtung Süden.

Es bleibt spannend.

 

 

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