Ha,ha…

Anfragen an die Batemans Bay Marina die Erste : wieviel kostet ein Liegeplatz fuer unser Boot in der Marina? Antwort: 78 australische Dollars.

Anfrage an die Marina die Zweite: wieviel kostet eine Mooring ausserhalb der Marina? Antwort: 62 australische Dollar.

Anfrage an die Marina die Dritte: was kostet unser 3m Dhingi ueber die Nacht in der Marina? Antwort: 63 australische Dollar.

Wohlgemerkt jeweils pro Nacht

Unterwegs zu sein ist einfach das Groesste.

Der Hintergrund ist: wir liegen hier im Fluss an einer freien Courtesy – Mooring und wollten unser Dhingi nicht an einem unbewachten Platz ueber die Nacht liegen lassen. Verwandschaft hat uns eingeladen, das Wochenende gemeinsam zu verbringen.

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4000 sm

Seit dem 30.6.22, mit dem Start in Neu Seeland. Nach zuerst Fiji und denn Neu Caledonien sind wir tatsächlich in Australien gelandet. Angenehm überrascht sind wir von den Begebenheiten vor Ort. Zuerst Queensland, jetzt NSW mit Sydney haben wir als sehr positiv erlebt. Sehr netter Empfang in Bundaberg. Unglaublich freundliche Menschen getroffen und nicht zuletzt ein fantastisches Neujahrsfeuerwerk in Sydney gesehen. Die ganzen Unkenrufe etlicher Fahrtensegler – wie umständlich und unfreundlich es hier zuginge – haben sich als erstmal falsch erwiesen. Selber hinfahren und seine eigenen Erfahrungen machen ist immer noch die Devise. Alleine die Ostküste von Australien ist ein wunderschönes Revier. Noch sind wir nicht segelmüde und freuen uns auf neue Reviere. Wie alle inzwischen wissen, ist des Skippers Leidenschaft nicht das Bergsteigen sondern das Segeln. In diesem Sinne in immer eine handbreit Rum in der Bilge. 😉

Unterwegs zu sein ist einfach das Groesste.

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Es geht (endlich) wieder weiter

2 Wochen in Sydney sind sicherlich viel zu wenig,  aber uns zieht es weiter südwärts. Auf dem Rückweg Richtung Norden werden wir auf jeden Fall hier noch einmal Halt machen. Dann ist es auch hoffentlich nicht so voll wie jetzt, wo die Aussis ihre Hauptferienzeit haben.

Unser Ankerplatz (neben Rebel mit Bernd) direkt gegenüber von Aldi 😉

Morgen nach dem Frühstück gehen wir die letzten ca. 130 sm bis zur Batemans Bay an. Der Wind dreht so langsam über Ost nach Norden und das ist unser Startsignal. In der Batemans Bay steht dann erst einmal Familienbesuch an. Wir werden ja schon seit ewigen Zeiten dort erwartet. Die erste Frage, wann wir denn in Australien seien, kam schon, als wir erst auf den Kanaren waren. Das ist nun 12 Jahre her und wir haben es tatsächlich so gut wie geschafft. Auf gehts!

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Guten Rutsch!!!

Sieht auch ohne Feuerwerk schon beeindruckend aus

Wir wünschen allen unseren fleißigen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Gesundheit, Glück und alles, was sonst noch so auf der Wunschliste jedes Einzelnen steht!

Ein Fazit über unser vergangenes Jahr folgt in den nächsten Tagen, wenn wir den Trubel hinter uns haben. Jetzt bereiten wir uns erst einmal auf das Feuerwerk vor. Wir sind gespannt, ob es wirklich so unglaublich ist, wie von allen, die es bisher life erlebt haben, berichtet wurde. Vermutlich ja. Wir werden berichten.

SEE YOU NEXT YEAR

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Sydney!!!

Port Stephens war leider nur ein kleiner Zwischenstopp für einen Tag und eine Nacht. Auf dem Rückweg müssen wir unbedingt etwas länger hier – und auch an anderen Stellen an der Küste – Halt machen. Aber die Zeit bzw. das Feuerwerk drängt.

Morgens um 6 ging der Anker schon wieder hoch und wir uns auf dem Weg weiter nach Süden. So nach und nach stellte sich dann auch ein schöner achterlicher Wind ein und wir konnten mit vollen Segeln mit 6-7, teilweise auch 8 kn dahin sausen. Herrlich!!! Da wir nicht gerne in der Dunkelheit in Sydney ankommen wollten, haben wir noch einen Über-Nacht-Halt in der Broken Bay gemacht. Wieder ein Platz, den wir auf  jeden Fall noch einmal mit mehr Zeit besuchen wollen.

Nun hatten wir lediglich 20 sm bis Sydney, nur leider keinen so rechten Wind. Achterlich kam er mit 4-5 kn an, das reichte nur zum Schaukeln, aber nicht zum Segeln. So wurde es dann entgegen unseren Erwartungen eine reine Motorfahrt.

Nach gut 4 Stunden fiel unser Anker in der empfohlenen Bucht vor Manly. Hier tobt das volle Ferien-Leben. Boote, Boote und noch mehr Leute. Der Strand war kaum zu erkennen. Angeblich sollte es hier einen Aldi geben, deshalb haben wir und per Dinghi auf den Weg zum Ufer gemacht. Kein Dinghianleger zu sehen. Ein bis zwei Dinghis lagen am Strand zwischen dem Sonnenbadenden. Wir also auch dahin. Gar nicht so einfach, zwischen den Schwimmern und In-Wasser-Stehern ans Ufer zu kommen. Leider gibt es den Aldi nicht mehr. Ein Coles-Supermarkt bot Ersatz.

Eeine der vielen Schnellfähren, die hier mit über 20 kn herdonnern

Auf dem Weg zurück zum Dinghi dachten wir erst, wir genehmigen uns mal eben einen Kaffee oder ein Eis. Aber bei dem Gewusel verging es uns ganz schnell. Lieber in aller Ruhe einen schönen Kaffee an Bord trinken. Unser Dinghi war zwischendurch wohl von Kindern als Sand-Reservoir benutzt worden. Nix wie weg hier!!!

Die Nacht war wider Erwarten ruhig. Trotzdem. Den Trubel sind wir nicht mehr gewohnt. Wir wollen woanders hin. Anker hoch und ab Richtung Sydney Downtown. Als dann die Oper in Sicht kam, wurde es uns erst so richtig bewußt: wir sind tatsächlich in Sydney!!!

Die weltberühmte Oper

Die Harbour Bridge

Einen ruhigen Platz haben wir dann etwa 2 sm hinter der Harbourbridge gefunden – und den Aldi direkt gegenüber 🙂 Hier werden wir auf jeden Fall bis Freitag bleiben. Dann müssen wir uns schon um einen Ankerplatz mit freier Sicht auf die Brücke sichern. So ganz nah dabei müssen wir nicht sein. Von Weitem sieht man sowieso mehr.

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Sydney muss noch etwas auf uns warten

So flott, wie die Fahrt nach Syndey begonnen hatte, so schnell war es auch schon wieder vorbei mit der Rauschefahrt. Der Wind schwächelte immer mehr, aber zum Glück stimmte die Richtung noch und der Strom tat sein Übriges dazu, damit wir wenigstens etwas voran kamen. Doch leider war es damit dann auch vorbei. Der Wind war gleich Null und der Strom hatte uns auch verlassen. Wir hatten schon 8 Stunden Motorgerappel hinter uns und so gar keine Lust auf weitere.  Lassen wir uns halt treiben. Um 1 Uhr in der Nacht wurde die Genua eingerollt, weil sie nur noch lustlos am Mast runter hing, der Besan wurde mittschiffs geschotet zur Stabilisierung gegen das Rollen, der Autopilot ausgeschaltet, das wars erst mal. Feierabend.

Bei der Logbucheintragung um 4 Uhr stellten wir dann fest, dass wir uns innerhalb von 3 Stunden tatsächlich nicht einen Meter von der alten Stelle bewegt hatten. Wir konnten noch so weit in unseren Track auf der Seekarte reinzoomen, da war nichts. Die Koordinaten waren exakt die gleichen wir um 1 Uhr.

Wir laufen Port Stephens an

Um 4 Uhr fiel dann die Entscheidung: wir gehen erst einmal unter Motor nach Port Stephens und warten ab, bis der Wind zurück kommt. Eventuell machen wir auch noch einen weiteren kleinen Zwischenstopp. Es sind nur noch ca. 80 sm, die sollten wir auf jeden Fall schaffen, bevor das große Feuerwerkspektakel zu Silvester losgeht.

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Weihnachten auf See.

Nicht das erste Mal und bestimmt nicht das letzte Mal. Traditionell gibt es natürlich den obligatorischen Kartoffelsalat mit Bockwurst von ALDI. Ha. Den gibt es inzwischen auch in Down Under. Der Christstollen war schon lecker. Und die Dose dänische Butterkekse fand ganz schnell den Weg in das Leckerlischapp. Die Dinger waren schon immer Bestandteil der Bordverpflegung auf dem meerbaer. So, nun feiert mal alle schön.

 

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