3. Tag auf See

Wenig Neues von Bord. Wir kommen voran, wenn auch langsam. Bischen Motorfahrt, bischen Segeln. Seit heute Morgen um 5:00 Ortszeit sind wir in einer Zone mit viel Regen und eher wenig Wind. Immer mal wieder läuft der Motor, zwischendurch dürfen auch mal die Segel wieder ran. Es bleibt mühsam, aber wir kommen in die richtige Richtung vorwärts. Alles gut an Bord. Position am 10.12.2017 um 11 Uhr 26.58 S, 167.52 E, Kurs 150 Grad, Speed 4 kn

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2. Tag auf See

Zwei Tage am Wind, allerdings bei ziehmlich glatter See,war Segeln pur. Blauer Himmel und blaue See am Tage, Sternenhimmel vom Feinsten in der Nacht garniert von Meeresleuchten. Leider nicht sehr effektiv, zwischen 4 und 2 Kn Fahrt Kurs zwischen 160 Grad und 200 Grad. Die Abdrift entsprechend! Aber schön war es. Vermutlich wären wir so zwischen Weihnachten und Neujahr angekommen! Also heute vormittag die beginnende Vollflaute wahr genommen und Mister Perkins gestartet. Was ein Lärm! Aber geht im Moment nicht besser. Bei nächster Gelegenheit kommt die Stinkekiste wieder aus! Sonst alles im Lot auf dem Boot. Position am 09.12.2017 um 11 Uhr 25.20 S, 166.52 E, Kurs 150 Grad, Speed 5 kn

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1. Tag auf See

Donnerstag um 8 Uhr frueh konnten wir von der Tankstelle ablegen, Kurs Neuseeland. Innerhalb der Lagune konnten wir gerade mal 220 Grad anlegen, aber sobald wir um 11 Uhr den Passe de Dumbea hinter uns gelassen hatten und auf See waren, drehte der Wind immer mehr nach ESE und wir konnten fast den richtigen Kurs anlegen, allerdings alles am Wind und damit doch fuer den ersten Tag recht unkomfortabel. Dafuer waren wir flott unterwegs. Puenktlich zur Nacht flaute der Wind etwas ab und wir konnten einigermassen gut schlafen. Unser Kurs ist mal wieder mehr Sued, aber das momentan mit nur 4 kn und die Wetterfroesche haben einen Winddreher nach ONO versprochen. Der waere gerade richtig. Also warten wir ab. Ansonsten ist die Stimmung gut und wir freuen uns auf Neuseeland. Position am 08.12.2017 um 11 Uhr 24.03 S, 166.46 E, Kurs 170 Grad, Speed 4 kn

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Die Letzten machen das Licht aus…

Naja, ist nicht ganz so schlimm. Aber wir scheinen wohl tatsächlich so ziemlich die Letzten zu sein, die sich nach Neuseeland aufmachen. Alles, was jetzt noch hier unter „ausländischer“ Flagge rumsegelt, bleibt auch über die Cyclone-Saison da.  Und wir haben nun auch endlich die Kurve gekriegt. Heute  Vormittag die Behörden-Tour zum Ausklarieren, dann zum Supermarkt, noch ein paar Schätze bunkern und am Nachmittag letzte Vorbereitungen am Boot. Dinghi schrubben und verstauen, Außenborder mit Süßwasser spülen und am Heckkorb befestigen, das Aries-Ruder montieren, die Dreckränder vom Deck schrubben, Baumpersenninge runter nehmen und verstauen usw., usw. Gerade haben wir die letzte „Komfort-Dusche“ mit viel warmen Wasser hinter uns gebracht und jetzt wird ausgeruht. Morgen früh um 7 Uhr wollen wir an der Tankstelle aufschlagen und zollfreien Diesel tanken. Danach geht es raus. Neuseeland, wir kommen! Wie lange wir unterwegs sein werden, steht in den Sternen. Ein wirkliches Wetterfenster gibt es für die kommenden Tage irgendwie nicht. Wir werden unterwegs entscheiden, welchen Kurs wir anlegen. Es bleibt spannend. Auf jeden Fall werden wir versuchen, täglich einen kleinen Bericht von Bord zu senden, damit alle, die es interessiert, auf dem Laufenden bleiben.

Au revoir et â bientôt, Nouvelle Caledonie! Im nächsten Jahr! kommen wir wieder, denn es gefällt uns hier ausgesprochen gut und wir haben noch so viel zu entdecken. Das wollen wir nicht verpassen.

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Gerade noch ein Loch erwischt

Nach einer Woche auf der Ilot Maitre, in der wir nicht nur gefaulenzt, sonder auch gearbeitet haben, nämlich dem Meerbaer den Bauch geschrubbt (zu zweit eine Stunde lang Unterwasserarbeit), sind wir heute früh um 7 Uhr schon wieder zurück nach Noumea getuckert.  Bevor wir auf die Reise nach Neuseeland aufbrechen, war der Wunsch der Bordfrau, noch einmal für 2-3 Tage den Luxus der Marina zu genießen. Wasser und Strom ohne nachzudenken verplempern und nicht nass werden auf dem Weg zum Einkaufen. Das sind so die kleinen, bescheidenen Wünsche, die der Skipper ihr gerne erfüllt – hat er ja schließlich auch was davon.

Im Moment laufen allerdings in der Marine gerade die Vorbereitungen für die kommende Cyclone-Saison, will heißen, es werden Grundleinen verlegt und die Stammlieger in der Marina kommen zurück und wollen ihre angestammten Plätze einnehmen. Da werden die Gastliegeplätze zur Mangelware. Nach vielem Hin und Her und Gebettel haben wir dann tatsächlich noch ein Plätzchen für 2-3 Tage erwischt. Nur leider hatte sich die nette Dame an der Rezeption der Marina vertan und uns die falsche Box zugewiesen. Und der gute Mann kommt ausgerechnet heute Nachmittag zurück und will auf seinen Platz. Wir müssen nochmal umziehen. Und das bei Seitenwind und Böen bis 30 kn, Meerbaer mit 20 Tonnen Gewicht, ohne Bugstrahlruder und mit schlappen 50 PS. Wenn da in der engen Boxengasse der Wind blöd kommt, ist Hopfen und Malz verloren und Meerbaer wird zum Spielball des Windes ohne Garantie auf crashfreies Manövrieren. Zum Glück konnten wir uns mit dem Liegeplatzinhaber einigen. Er legt erst einmal außen am Steg an und wir helfen uns dann gegenseitig später beim Um- bzw. Einzug, wenn der Wind zum Abend hin abgenommen hat. Geht doch!

Ob wir allerdings in den nächsten Tagen, wie bis gestern noch gedacht, unser Wetterfenster finden, ist fraglich. Die Vorhersagen ändern sich mal wieder mehrmals täglich und die verschiedenen Modelle liegen um Welten auseinander. Aber Weihnachten in Neukaledonien soll ja auch schön sein 😉

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Wir scharren mit den Hufen…

…und warten auf unser Wetterfenster. Zweimal täglich wird ein neuer Wetterbericht eingeholt und spekuliert: können wir? Dienstag? Mittwoch? Oder doch noch warten? Die „Konferenzen“ mit den anderen Seglern bringen uns die Entscheidung auch nicht näher. Es bleibt spannend bis zuletzt. Aber das kennen wir ja. Je näher der Abreisetermin rückt, umso nervöser und unruhiger wird man (und vor allen Dingen Frau). Wir meinen jedenfalls, gut vorbereitet zu sein für die anstehenden ca. 900 sm.

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Wir müssen wieder mal umdisponieren

Nun haben wir den Dampfer wieder für 8-10 Tage mit Futter voll gepackt, um noch ein paar Tage auf der Ilot Maitre zu faulenzen, und was ist? Wind, und zwar reichlich. Für die kommenden Tage werden Böen von über 30 kn aus Ost vorhergesagt. Da liegt man zwar hinter der Insel ganz gut geschützt, aber was hat man davon, wenn man nicht vom Schiff kommt, ohne pladdernaß zu werden? Schwimmen oder schnorcheln geht auch nicht. Da verschluckt man sich ja andauernd, wenn die Wellen über einem zusammen schlagen. Die Kiter freut es. Die tummeln sich da sicherlich schon wieder. Egal, futtern wir unsere Vorräte eben hier vor der Stadt am geschützten Ankerplatz auf und hoffen, dass der blöde Wind (sorry, liebe Surfer und Kiter, aber wir wollen eben nicht ganz so viel davon), bald wieder zurück geht. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht. Um uns rum liegen einige Bekannte und da gibt es immer mal wieder ein paar Worte zu wechseln oder man trifft sich auf einen Sundowner oder einen Kaffee und sinniert über das Wetterfenster, das vorläufig nicht zu sehen ist.

2 Schlepper warten auf einen „dicken Dampfer“

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