2. Etappe, Tag 3

Eigentlich ein schoener Segeltag, zwar immer mal wieder mit Schwachwind, aber schoen und gemuetlich war es trotzdem. Und zur Belohnung gab es dann heute endlich den ersten Fisch an der Angel. Ein schoener Yellowfin-Tuna war unsre Beute und wird fuer die naechsten paar Tage unseren Speisezettel bereichern. Momentan troedeln wir mal wieder mit nur 3,5 kn dahin. Landfall in Savusavu ist geplant fuer morgen im Laufe des Vormittags. Seit kurzer Zeit sind wir wieder im Heute angekommen. Wir haben mal wieder die Datumgrenze ueberschritten. Position am 0.06.2019, 0.00 Uhr UTC: 18.10 S, 179.58 E, Kurs 335 Grad, Speed 3,5 kn

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2. Etappe, 2. Tag auf See

Nach einer etwas unruhigen Nacht geht es weiter. Einen Koeder verloren, der Bursche war wohl zu stark. Aber immerhin schon mal ein Biss. Gestern Abend hatten wir auch schon einen Anbiss, aber der spuckte den Haken wieder aus und tschuess. Pos : 20 01 S; 179 42 W Kurs 585 Grad Speed 5 Kn.

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2. Etappe, 1. Tag auf See

Nach anfaenglichen Windproblemen, mal wenig Wind, mal kein Wind und 6 Std. Motoreinsatz koennen wir seit gestern Abend um 10 Uhr endlich „richtig“ segeln. Zuerst noch mit 3-4 kn, dann wurde es immer besser und seit heute Vormittag laeuft es wie am Schnuerchen. Zwischen 5 und 7,5 kn bei Halbwind, traumhaft. Noch 340 sm bis Savusavu. Pos: 21 51 S; 179 06 W. 02.06.2019, 0:00 UTC. Kurs 350 Grad, Speed 5,8 kn.

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Auf dem Weg nach Savusavu

Nah 12 Tagen im Minerva-Riff sind wir nun heute Vormittag endlich wieder unterwegs. Aber bevor es ueberhaupt los ging, gab es erst mal einen Schreck in der Morgenstunde. Und das noch vor dem Fruehstueck. Es stand Wasser im Bad auf dem Fussboden. Schreck lass nach. Wir haben ja die geflickte Stelle im Vorschiff und unser erster Gedanke war: da ist wieder ein Loch! Geschmacksprobe: kein Suesswasser. Ein aengstlicher Blick ins Vorschiff: alles trocken! Nochmal probiert: auch kein Salzwasser, sondern es schmeckte seifig. Der Uerbeltaeter war dann schnell gefunden. Beim Verstauen unseres Duschschlauchs muss wohl die neue Flasche Waschmnittel umgekippt sein und die war nicht richtig dicht. Also Entwarnung!!! Nach der Saeuberungsaktion ist unser Bad nun porentief rein. Jetzt aber endlich Anker auf und los. Der Wind ist ziemlich schwaechlich, wir segeln mit ca. 3 kn, aber die grober Richtung stimmt so in etwa. Bei mehr als 400 sm ist das sowieso erst mal egal, ob man auf Kurs ist oder nicht. Wir befinden uns gerade in einer Squall-Zone, die uns mal Wind bringt, dann wieder weg nimmt. Da muessen wir jetzt erst mal durch. Egal, wir sind ganz entspannt. Pos: 23 29 S; 178 54 W. 01.06.2019, 0:40 UTC

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11. Tag im Minerva Riff

Und gleichzeitig wohl der letzte. Das ist echte Entschleunigung hier gewesen. Wir haben kein i-net, keine Nachrichten, nur einmal am Tage Wetter ueber sailmail. Der Kontakt zu den anderen Booten war eher spaerlich. Manche Leute brauchen wohl immer und ueberall „social life“. Zum Glueck ist der Ankerplatz sehr weit und wir haben mehr zum Rande zu geankert. Anyway, jeder nach seiner Fasson und die Meere sind weit und gross genug fuer alle. Natuerlich freuen wir uns schon auf die naechsten vierhundert Seemeilen. Vermutlich ein eher ruhiger Trip, so verspricht es wenigsten die Wettervorhersage. Bedeutet aber auch keine Riesenetmale, wenn es dann um die einhundert Seemeilen werden, sind wir happy. Also, bis unterwegs!

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10. Tag im Minerva Riff

… da waren es nur noch 2. Tja, es ist leer geworden hier im Minerva-Riff. Von urspruenglich fast 30 Booten sind nur noch zwei uebrig. Wir und ein Katamaran. Nach unseren Wetterinformationen wuerden wir heute in eine Flaute rein segeln, und die wollen wir gerne noch hier abwarten. Entweder morgen oder spaetestens Samstag gehen auch wir Anker auf. Wird aber auch hoechste Zeit. Kein Obst mehr, kein Gemuese, nur noch ein paar Kartofffeln, 2 Tomaten, 3 Zwiebeln, etwas Knoblauch, das wars. Die letzten beiden Tomaten werden heute noch fuer eine Pizza benoetigt, danach steht Dosenfutter auf dem Plan. In Savusavu wird als erstes der Markt gepluendert. Aber erst mal hin kommen.

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9. Tag im Minerva Riff

Heute haben wir es echt geschafft, das Dinghi in das Wasser zu bekommen und einen Spaziergang auf dem trocken gefallenen Riff zu unternehmen. Aber was heisst da trocken gefallen, es plaetscherte um uns herum. Kleine Wasserfaelle stuerzten vom Riff in die Lagune. Zwei bis drei Weisspitzen-Riffhaie begleiteten uns auf der Lagunenseite. Ob die wohl auf die Viecher gewartet haben, die sich auf der Flucht vor uns in die Lagune gestuerzt haben? Auf dem Riff viele Moerdermuscheln in allen Groessen und in etlichen Farbschattierungen. Und unter der Riffkante zur Lagune viel Fischzeugs. Sehr interessant, werden wir morgen nochmal machen. Ein paar Tage muessen wir noch aushalten hier, bis uns der Wettergott gute Winde vorbei schickt. Aber es ist hier sehr ertraeglich: viel Sonne, kein Wind, wenig bis gar kein Schwell, 24 Grad Wassertemperatur und bei 15 m Wassertiefe kann man noch auf den Grund sehen.

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