Unser Stiefkind fordert sein Recht ein

Diesmal glücklicherweise nicht spät abends, wie sonst immer. Stiefkind ist natürlich unsere Abwasserpumpe. Die schwächelte schon sein ein paar Tagen, aber man drückt sich halt gerne vor dieser Schweinearbeit (im wahrsten Sinne des Wortes). Aber heute ging kein Weg dran vorbei. Bevor die Pumpe wieder streikt, wenn gerade der Tank rappelvoll ist, sind wir heute rechtzeitig tätig geworden. Übeltäter war „Unverdautes“: Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Sesamsaat hatten die dicke Rheinstrom-Pumpe fast lahm gelegt. Zukünftig werden die Körner nur noch geschrotet verbacken und nicht mehr im Ganzen. Der Skipper hatte die vertrauensvolle Aufgabe, die Pumpe in ihre Einzelteile zu zerlegen und die Bordfrau hatte mal wieder die tolle Aufgabe, die Schweinerei wegzumachen. Alte Lappen, Gummihandschuhe und jede Menge Reinigungsmittel und später noch Sagrotan haben ihr die Arbeit erleichtert. Gestunken hat es trotzdem ;-( . Aber es hat sich gelohnt, jetzt pümpelt sie wieder (die Pumpe, nicht die Bordfrau!), wie es sich gehört.

Ansonsten haben wir die Wartezeit auf unsere Ersatzteile auch nicht tatenlos vergehen lassen. Das Deck ist bis auf den Eingangsbereich neu lackiert und segmentweise mit Anti-Rutsch-Anstrich gemalt. Meerbaerchen sieht wieder richtig schick aus.

Übrigens: an der Zylinderkopf-Front hat sich Neues ergeben: die Ersatzteile sind tatsächlich heute in Auckland angekommen und gleich auf den Weg nach Whangarei gebracht worden. Mit Glück kommen sie morgen hier an und werden Mittwoch endlich eingebaut.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Neuseeland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.