Ein neues Besatzungsmitglied hat angeheuert!

Jetzt ist es raus! Seit Monaten schon trainieren wir unser neues Besatzungsmitglied, um es fit für die Weiterreise zu machen. Viel Mühe hat es uns gekostet, um dem Kerlchen alle Untugenden abzugewöhnen. Nun ist er soweit, die Fischversorgung unterwegs ist gewährleistet. In Flautenlöchern kann er das Schiff mit dem extra vom Sattler angefertigten Geschirr ziehen. Eigentlich können wir den gebunkerten Diesel gleich wieder verkaufen. Jetzt beginnt das Training zum Wache gehen und zum Steuern. Die Annäherung an die Küste und an andere Schiffe beherrscht er schon einigermaßen. Seine Alarmrufe sind unüberhörbar. Insgesamt wartet noch einige Arbeit auf uns, wir sind aber zuversichtlich, dass es sich lohnt!

Der Kleine im Vordergrund ist unser Fernando

Der Kleine im Vordergrund ist unser Fernando

Zur Vorgeschichte: Fernando – so haben wir ihn genannt, und er hört auch schon auf seinen Namen – war noch klein, als er sich mit uns angefreundet hat. Er sass immer auf der Fahrwassertonne gleich neben der Marina und hat zu uns rüber geschaut. Irgendwann haben wir uns ein Herz gefasst und sind mit dem Dinghi zu ihm gerudert. Der kleine Kerl war überhaupt nicht scheu. Im Gegenteil. Er war sofort zutraulich und ist uns gleich zu unserem Meerbaer gefolgt. Danach wurden wir ihn gar nicht mehr los. So kam uns der Gedanke, ihn zu „adoptieren“. Was daraus geworden ist, läßt sich sehen (siehe oben)

Dieser Beitrag wurde unter Chile veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.