Gentlemen don’t sail to windward!

Eigentlich wollten wir uns auf den Weg in die nördliche Lau-Gruppe machen. Leichte Winde waren prophezeit, vielleicht sogar westliche…….!  Die kamen natürlich nicht. Naja, auf gegenan motoren haben wir, wie inzwischen schon bekannt sein dürfte, keine Lust!

Matagi Island

 

 

 

 

 

 

 

 

So kreuzen wir im Archipelago östlich von Taveuni so durch die Inselwelt. Schnorcheln, schwimmen und fahren mit unserem Kajak in der Gegend herum. Schön leer ist diese kleine Welt hier. Gerade mal zwei Yachten sind uns bisher begegnet.

Diese Wasserfarbe……

Anne im Kajak

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das lässt sich aushalten!

Doch vor der Freude hatte das Schicksal noch ein kleines Wort mit zu reden. Unterwegs hatten wir natürlich die Angel draußen – aber mal wieder ohne Erfolg – und vor der Einfahrt nach Matagi hatte die Bordfrau die Angel wieder eingeholt und das Dinghi kurzstag genommen wegen der Gefahr, dass sich die Schleppleine im Propeller vertüddelt. Alles schön und gut, nur leider war die Bremse bei der Angel nicht richtig angezogen und beim Vorholen des Dinghis sah sie dann die Bescherung. Der Köder schwamm fröhlich neben dem Boot und die Angelschnur lugte unter dem Boot vor. Dran rum zerren brachte nix. Das Ding hing um die Propellerwelle. Und nach dem Verursacherprinzip war die Bordfrau dann auch dran mit tauchen und klarieren. Nach 10 Minuten war der Propeller wieder frei und die Angelschnur leider um einige Meter kürzer.  Das passiert sicher nicht noch einmal 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Erst die Arbeit……

Oder wie das so heißt. Gestern und heute Vormittag den Meerbaer von außen von den toten Barnickels aus der Bay of Islands befreit. Also unsere drei vollen Tauchflaschen mal sinnvoll eingesetzt. Auf den abgestorbenen Barnickels hatte sich natürlich schon wieder zahlreiches Leben angesiedelt. Aber nützt ja nix. Kein Riff auf dem Rumpf bitte. Irgendwie müssen wir das mit dem Antifouling besser in den Griff bekommen. Eigentlich sollte der Bewuchsschutz drei Jahre halten! Pustekuchen, die Hersteller erzählen uns einen vom Pferd und lassen ihre Kassen klingeln. Egal was man rauf schmiert, nach 6 Monaten ist die Wirkung nur noch rudimentär vorhanden und alle fangen an, ihre Unterwasserschiffe zu schrubben. Aber ok, wir wollen ja auch für die nächsten Generationen die Meere erhalten, also benutzen wir Unterwasserfarbe, die die Meeresfauna nur sehr gering belastet. Die Belastung mit z. B. Plastik ist eh schon exorbitant und im hohen Maße schädlich für alle Lebewesen.

 

Anne hat eine schöne Koralle erwischt beim schnorcheln

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An der Boje von Jack!

Jack hat uns schon besucht und wir haben einen Schnorchelausflug für morgen am Vormittag verabredet. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns .

Blick vom Mooringplatz auf Taveuni.

 

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Brot backen im eigenen Saft

Wir haben es tatsächlich geschafft, uns von der Boje in Savusavu zu lösen. In kurzen Etappen von ca. 20 sm täglich hangeln wir uns an der Südküste von Vanua Levu entlang Richtung Osten. Der erste Ankerplatz in der Naidi-Bay war ordentlich rollig. Die Nacht war entsprechend unruhig und kurz. Egal, einmal zwischendurch kann man das schon aushalten. Ist ja nicht jede Nacht so. Dafür war die zweite Nacht vor Anker in Fawn Harbour sagenhaft ruhig. Kein Geräusch, kein Geschaukel, noch nicht einmal Geplätscher. Es war aber auch totale Flaute. Heute früh dann weiter, raus aus dem kleinen Paradies, auf zu neuen Ufern. Unser heutiges Ziel ist die Viani-Bay, ca. 19 sm weiter gen Osten.

Und nun geht unser letztes Brot, das wir in Savusavu gekauft hatten, zu Neige. Schluss mit der Faulenzerei. Jetzt wird wieder selber gebacken. Außerdem freuen wir uns auch mal wieder auf ein Brot, das man kauen kann und nicht nur unter dem Gaumen zerdrücken muss. Weizen, Roggen, selbstverständlich selber gemahlen, und viele Körner drin. Aber leider haben die Götter vor den Genuss den Schweiß gesetzt. Und der lief reichlich. Wir haben gerade 28 Grad im Schiff bei ca. 80 % Luftfeuchtigkeit. Da muss man aufpassen, dass man das Brot nicht mit dem eigenen Schweiß säuert. Egal, das müssen wir durch – wir freuen uns schon drauf, wenn der Backofen auf 250 Grad aufgeheizt ist und für eine ganze Stunde das Schiff noch mehr aufheizt. Dafür werden wir das Brot dann sicherlich besonders würdigen uns uns schmecken lassen. Leider ist uns der gewünschte Brotbelag verwehrt geblieben. Obwohl wir die ganze Zeit die Angel hinterhergezerrt haben, hat kein Fischlein angebissen. Schade, wir hatten uns schon auf Sashimi und Poisson cru gefreut. 

Rudern in Fawn Habour

 

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Die alkoholische Gärung…

Nein, keine Feuerzangenbowle, die wäre hier in den Tropen wohl fehl am Platze. Aber heute haben wir unsere Destillen-Arbeit erledigt. 30 Flaschen Bier à 0,75 l abgefüllt und zusätzlich 2 Flaschen Limoncello à 0,7 l . Das Bier muss noch ca. 2 Wochen stehen, damit sich Kohlensäure entwickeln kann, bevor wir anfangen können zu lenzen, aber der Limoncello, gut gekühlt, wurde bereits heute Abend zusammen mit Angelika und Bernd von der Friederike verkostet und für gut befunden. Die erste Flasche ist schon halb leer 🙁 Montag erst mal wieder neue Limetten auf dem Markt einkaufen, um eine neue Lage anzusetzen! Ansonsten bereiten wir uns auf die Weiterfahrt in die Inselwelt von Fiji vor.  Montag oder Dienstag soll es los gehen. Auf zu neuen Abenteuern!

—- Die Abfahrt hat sich doch noch etwas verzögert. Der SE-Wind war einfach zu stark.

Im Vordergrund der Limoncello

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Fisch satt……

Noch zappelt er an der Leine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine schöne Goldmakrele – oder auch Mai Mai, haben wir inmitten eines jagenden Schwarm gefangen. Um unser Boot kochte zum Teil das Wasser. Tunas, Bonitos und eben Goldmakrelen jagten kleine Fische. Wir waren  erstaunt, das nach kurzer Zeit wir einen Biß an der Angel hatten. Die können sehr gut fighten und es dauerte eine ganze Zeit bis wir anlanden konnten.

ein sehr schönes Tier

smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz ehrlich, es fällt sehr schwer so ein schönes Tier zu töten. Aber wir angeln wirklich nur wenn der Kühlschrank leer ist. Und auch nur jeweils einen Fisch. Nicht aus Jagd- oder Tötungslust.

eigentlich sollte der satt gewesen sein..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man die Überreste seiner Jagd! Das Maul, der Schlund und der Magen war gestopft voll mit seiner Beute. Trotzdem hat es sich noch unseren Köder geschnappt. Fressen und gefressen werden! Wir hatten 3 Tage leckeren Fisch und noch 3 große Gläser eingekocht!

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In Fiji angelandet!

Nach genau 13 Tagen sind wir heute in Savusavu angekommen. 1310 sm, 10 Motorstunden liegen hinter uns. Jetzt geniesen wir die Tropen! Morgen mehr!

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