Ready for Leinen los

Wir sind soweit. Morgen früh geht es los gen Neuseeland. Um 7 Uhr macht die Tankstelle auf, dann wollen wir schon „vor der Tür stehen“. Vom Zoll haben wir einen Zollfrei-Bescheinigung für 300 l und damit bekommen wir den Liter Diesel für ca. 0,75 €. Das lohnt sich wirklich! Wir hoffen, dass wir davon unterwegs nichts brauchen werden und so die Saison in Neuseeland damit überbrücken können.

Heute Vormittag haben wir erst einmal den „Ausklarierungs-Marsch“ hinter uns gebracht. Zuerst zur Immigration, dann zum Zoll und zuletzt zum Hafenkapitän. Auf dem Rückweg noch schnell ein paar frische Kleinigkeiten eingekauft und dann zurück zum Meerbaer.  Es soll ja Leute geben, die nehmen für diese Tour den Bus. Wir sind tapfer die 5 km bei 30 Grad gelatscht.

Jetzt nur noch ein paar Kleinigkeiten erledigen: Kuchen backen, Essen für 2 Tage vorkochen, damit die Bordfrau erst ihre Seebeine wachsen lassen kann, bevor sie in die Kombüse verbannt wird, Seekoje bauen, Aries-Ruder montieren, Außenborder verstauen, Dinghi an Deck hieven und fest zurren und die vielen Dinge, die sich so im Laufe der Anker-Liegezeit angesammelt haben, seefest verstauen – sonst braucht man später nur noch einen Handfeger und ein Kehrblech 😉

Das Wetterfenster ist nicht optimal, aber was ist das schon? Außerdem kann sich innerhalb einer Woche noch so einiges ändern. Also Daumen drücken – danke!

Wir werden, wie sonst auch immer, von unterwegs täglich einen kleinen Bericht machen, damit Interessierte wissen, was bei uns so los ist.

Bis denne! Neuseeland, wir kommen!

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Baie Maa.

Einen Rundblick in der Baie Maa. Nix besonderes, ich teste gerade den Video- upload auf unsere Seite. Später, um Mitternacht geht es zurück ins 7 sm entfernte Noumea.

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Urlaub auf Ilot Casy.

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So langsam wird es langweilig

Seit wir hier in Neukaledonien sind, bläst es jeden Tag mit 20 kn und mehr. Wir hatten uns eine Woche Luxus gegönnt und waren in der Marina. Einkaufen, bummeln usw. Aber eine Woche reicht. Die unmittelbare Nähe zum Nachbarn, mag er auch noch so nett sein, geht einem irgendwann auf den Keks. Wir lieben dann doch etwas mehr räumlichen Abstand. Und so sind wir dann am letzten Mittwoch raus aus der Marina und rüber zur Ilot Maitre in der Hoffnung auf ein paar schöne Strandspaziergänge. Aber Pustekuchen! Der Wind wird einfach nicht weniger (Böen bis 35 kn) und wir haben noch nicht einmal das Dinghi vom Deck runter. Hausarrest. Bei dem Wind ist es schier unmöglich, halbwegs trocken an Land zu kommen. Und das soll noch bis einschließlich Dienstag so weiter gehen. Aber dann haben wir auch keine Lust mehr, bätsch! Dann segeln wir zurück nach Nouméa, kaufen ein paar frische Sachen ein und suchen uns ein anderes Ziel. Wir sind ja schließlich flexibel – zumindest halbwegs 😉

Die Kiter kommen voll auf ihre Kosten (das Foto ist 2 Jahre alt, heute dürften die Wellen um einiges höher sein)

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So gut wie angekommen

Der letzte Tag auf See war dann doch noch mit einem Wermutstropfen versehen. Tagsüber schwachwindig und abends dann kam etwas mehr Wind, es reichte aber nicht, um sicher bei auflaufendem Wasser am Havannah-Pass anzukommen. So haben wir schweren Herzens den Besan weg genommen und die Genua halb weg gerollt, um Speed raus zu nehmen. Die Nacht ging dann mit 3,5 kn und etwas schaukeliger als bei mehr Fahrt rum. Und tatsächlich: genau bei Stillwasser sind wir in den Pass eingelaufen. Jetzt segeln wir noch bis zur Ile Bailly, um dort die Nacht am Anker zu verbringen. Bis Nouméa würden wir es zwar schaffen, aber vermutlich nicht rechtzeitig, um noch entspannt vor Büroschluss der Marina anzukommen. So haben wir noch einen Tag mehr, um Reste zu futtern – es ist nämlich immer noch was da. Morgen früh nach den Frühstück haben wir dann noch ca. 10 sm vor uns und hoffen, dass wir für 2-3 Tage einen Platz in der Marina bekommen, um zumindest in Ruhe einzuklarieren und ein paar Leckereien zu kaufen. Danach kann es dann gerne wieder an den Anker gehen.

Fazit der Überfahrt:

690 sm, 5 Tage und 4 Std., davon 10 Motorstunden bzw. 20 l Dieselverbrauch, bestes Etmal 160 sm, schlechtestes Etmal 105 sm

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4. Tag auf See

Und es geht noch langsamer. Mittlerweile troedeln wir mit 3,5 bis 4,5 kn dahin. Aber so laufen wir wenigstens nicht Gefahr, zu frueh am Havannah-Pass anzukommen und koennen mit auflaufendem Wasser und Wind von achtern da einlaufen. Ist entspannter als bei Gegenstrom und stehender Welle, wie vor 2 Jahren. Vermutlich morgen frueh gegen 10 Uhr werden wir vor der Tuer stehen. Dann sind es nur noch 40 sm bis Noumea. Sollten wir eigentlich bis zu Abend schaffen. Vielleicht ankern wir aber auch noch eine Nacht irgendwo. Kommt ganz drauf an, wie muede wir sind. Wir werden sehen. Erst noch 87 sm, dann werden wir entscheiden. Pos. am 22.10.2019 um 0.00 Uhr UTC: 21 53 S; 168 39 E Kurs 250 Grad, Speed 3,6 Kn.

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3. Tag auf See

Unser schoener Schnitt ist kaputt. In der Nacht ging es noch flott voran, aber in den Morgenstunden wurde der Wind immer weniger. Jetzt haben wir „nur“ noch 5 kn auf der Uhr. Man ist halt verwoehnt, wenn es eine Weile so super laeuft. Aber egal, ist vielleicht gar nicht so schlimm, wenn wir einen Tag spaeter ankommen. Wir haben noch so viel Obst zu futtern, das uns sonst in Noumea von der Biosecurity gleich weg genommen wuerde. Obst und Gemuese mitbringen ist tabu. Wird sofort entsorgt. Keine Ahnung, wovor die Angst haben, was man da so einschleppen koennte. Das Problem in Fiji ist, dass man auf dem Markt kaum einzelne Fruechte kaufen kann, sondern immer nur in Grossfamilien-Gebinden. Dafuer aber echt guenstig. Sollten noch Ananas uebrig sein, die koennen wir einkochen, aber mit den Papayas ist das so eine Sache. Haben wir schon probiert, die werden total matschig. Pos. am 21.10.2019 um 0.00 Uhr UTC: 21 15 S; 170 30 E Kurs 240 Grad, Speed 5 Kn.

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