I am walking…

Unser „Wanderweg“

Um in Neukaledonien auszuklarieren, hat man einiges abzulaufen. Nach dem Marktbesuch für Obst und Gemüse sind wir um 8.30 Uhr gestartet. Zuerst geht es zur Ausländerpolizei, ganz easy, man füllt ein Formlar aus, zeigt seinen Pass, bekommt das Formular abgestempelt, fertig. Als Mitglied der EU gibt es weder bei der Ein-  noch bei der Ausreise einen Stempel in den Pass.

Nächste Station: Zoll. Noch vor 3 Jahren musste eine ganze Reihe von Formularen ausgefüllt werden, natürlich vor Ort. Irgendwie im Stehen an einem wackeligen Tisch, möglichst mit eigenem Schreibgerät. Diesmal war es ganz einfach und fix. Das Immigration-Papier vorlegen, ein kurzes Formular ausfüllen, sagen, wieviel Diesel und Benzin man zollfrei tanken möchte, fertig.

Zuletzt darf man den Hafenkapitän besuchen. 2. Etage, kein Aufzug. Ok, 2 Treppen sind kein Problem, aber wir hatten ja schon unsere mehr als 3 km abgelatscht, immer an der abgasstinkigen Strasse längs. So haben wir uns die Treppen hoch gekämpft, die bisherigen Formulare vorgelegt und unser Anliegen vorgebracht. Stempel drauf, zack, zack, fertig. Au revoir, gute Reise. Danke!

Jetzt der Rückweg, nochmal gute 3 km. Kurz in den Supermarkt, um frisches Fleisch für unterwegs zu kaufen. Endlich wieder an Bord, Diesel- und Benzinkanister ins Dinghi und ein letzter Ritt zur Tankstelle. So wenig wie in diesem Jahr haben wir noch nie gebunkert. Seit Fiji haben wir lediglich 40 l Diesel verbraucht. Die 35 l Benzin haben sich Generator und Aussenborder geteilt.

Nun liegen wir vor der Ilot Maitre und bereiten Meerbaer und uns auf den Start Richtung Australien vor. Wir haben nach dem Ausklarieren insgesamt 48 Stunden Zeit, bis wir das Land verlassen müssen. Sonntag nach dem Frühstück soll es endlich los gehen. Wie das mit dem Wetter wird, lassen wir uns überraschen. Seit Tagen sehen wir uns die verschiedenen Wettermodelle an, die sich so überhaupt nicht aneinander angleichen wollen. Jetzt reicht es uns. Es stimmt eh nicht, was da vorher gesagt wird. Wir lassen uns überraschen. Entweder wird es eine flotte Fahrt wie von Fiji aus, oder wir hängen eine Weile in der Flaute. Wir nehmen es, wie es kommt.

 

 

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