Start und 1. Tag auf See

Puenktlich um 9 Uhr geht der Anker vor der Ilot Maitre hoch. Meerbaer und wir sind bereit fuer das naechste Abenteuer. Australien, wie kommen!
Zuerst ging es mit Motorkraft Richtung Riffdurchfahrt Passe Dumbea. Kaum draussen auf See gingen die Segel hoch und der Motor hatte Ruh.
Es gab noch eine kleine Aufregung. Der Autopilot fing schon bald nach dem Start an zu spinnen und drehte nur noch nach rechts. Der Fehler war schnell gefunden: eine Kohlebuerste am Motor hatte sich zerlegt. Zum Glueck hatten wir Ersatz an Bord und der Fehler war schnell behoben. Ohne Aautopilot ist es unter Motorfahrt schon recht muehsam oder eher langweilig, von Hand zu steuern.
Draussen auf See wehte ein leichter Wind mit 6 kn aus SW. Bloederweise stand etliche Meilen ein Gegenstrom von teilweise 1,5 kn, der uns total ausbremste. Wir bekamen gerade mal 2-3 kn Speed. Egal, der Motor bliebt aus. Die Aries schaffte es so eben, das Schiff einigermassen auf Kurs zu halten. Es war gemuetlich an Bord. Keine heftigen Bewegungen, fast wie am Anker.
Um 22 Uhr wurde die Bordfrau aus der Koje gerufen. Wind weg, Segel schlugen und mussten runter. Nun duempeln wir auf dem spiegelglatten Pazifik und treiben mit ca. 0,5 kn nach SSE. Mal sehen, wann der Wind uns wieder einholt. Auch eine Flaute ist irgendwann einmal zu Ende. Suedlich von uns soll sich ein Hoch bilden, das uns dann hoffentlich den erwuenschten Wind aus SE bringen wird. Wie sind auf der Lauer 😉
Inder Morgendaemmerung umkreiste uns ploetzlich ein australisches Kriegsschiff. Kein AIS, keine Kennung nix. Also den Motor angeschmissen und uns vom Acker gemacht. Nicht das die Jungs noch auf komische Gedanken kommen:) Position am 30.10.2022 um 20:00 Uhr UTC:22 31S 165 43E
Speed: 4,0
Kurs:258

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