Doppelt happy

Heute war ein doppelter Glückstag. Zuerst bekamen wir heute Mittag den Bescheid von der Immigration, dass wir bis zum 30.06.2022 im Lande bleiben dürfen. Das ist schon mal ein dicker Stein, der uns vom Herzen geplumpst ist. Eigentlich können die ja gar nicht anders, weil rundum alles zu ist, aber man weiß ja nie. Jetzt haben wir Sicherheit und können entspannt dem Sommer entgegen sehen.

Das zweite Glück musste sich die Bordfrau redlich erarbeiten. Schon seit Tagen steht sie an der Reling und versucht, einen der Snapper, die sich unter dem Boot tummeln und den Bewuchs abknabbern, zu erwischen. Ohne Erfolg. Egal welche Art von Köder, die kommen ran, schnuppern und verziehen sich wieder unters Boot. Ob sie dabei noch die Zunge raus strecken, war nicht zu sehen, aber zu erahnen.

Heute dann ein letzter Verzweiflungsakt. Köder waren keine mehr da. Ein Stück Käse war der letzte Versuch. Und siehe das: der Käse war kaum eine Minute unter Wasser, da zog es schon heftig.  Ein dicker Kahawai, der kaum über die Reling zu hieven war. Der Kescher musste her.

Kahawai

Na gut, der Zeitpunkt war ideal so kurz vor der Dämmerung. Die Sonne war gerade hinter dem Horizont verschwunden und das ist vermutlich die richtige Zeit.

Kaum war der Kahawai im Eimer versenkt, aus dem er dann munter wieder raus hüpfte und dann im Cockpit lag, hing schon der nächste Fisch am Käse. Diesmal ein Snapper. Nicht so groß wie der Kahawai, aber eine Mahlzeit.

Der Käptn durfte sich dann auch gleich mit Messer bewaffnet ans Ausnehmen machen. Da hat die Bordfrau noch so ihre Probleme mit.

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