4. Tag auf See

Schluss mit lustig (erstmal). Bis gestern Vormittag gegen 10 Uhr lief es wie geschmiert. Streckenweise 6,5 bis 7 kn auf der Uhr, da lachte das Seglerherz. Aber dann war es vorbei. Der Wind drehte immer mehr auf Nord und liess mehr und mehr nach. Da Vorwindkurse nicht gerade Meerbaers Lieblingsdisziplin ist, wollten wir vor dem Wind kreuzen. Das klappte nur bis 16 Uhr, dann war der Wind ganz weg. Also wieder Motor an. Der lief bis heute frueh um 6 Uhr. Der Wind ist wieder da, zwar nicht so stark wie in den letzten Tagen, aber Hauptsache, wie koennen wieder segeln. Die Aries schafft es auf diesem Kurs und bei dem Seegang leider nicht, uns halbwegs auf Kurs zu halten. Deshalb muss der Autopilot ran. Strom haben wir ja nach mehr als 13 Stunden Motorfahrt erst mal genug. Ausserdem scheint die Sonne von einem blauen Himmel und fuettert die Solarzellen. Nur der Windgenerator hat auf diesem Kurs das Nachsehen. Bei dem schwachen Wind kommt da nicht wirklich viel an, um ihn in Wallung zu bringen und ordentlich Strom zu liefern. Aber die naechste Flaute kommt laut Gribfiles bestimmt, und dann koennen wir ja wieder ueber die Maschine Strom nachtanken. Position am 4.12.2019. 0:30 Uhr UTC: 30 08 S; 170 16 E
Speed 5,1 kn
Kurs 145 Grad
Etmal 147 sm

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