1 Woche auf See

..und kein Ende abzusehen. Unser erster Entschluss, umzukehren und nach Neuseeland zurk zu segeln, hat uns ca. 100 sm gekostet. Das ist unter jetzigen Flautenbedingungen mehr als 1 Tag. Die Gribfiles versprechen erst einmal keine Aenderung. Wir werden vorlaeufig keinen Wind bekommen. Aber alles besser als weiter suedlich. Da blaest es mit 30 kn und mehr. Keine schoene Vorstellung, da drin zu stecken. Also sind wir weiter entspannt und troedeln nach Norden. Bei 5 kn Wind machen wir 2-3 kn Fahrt ueber Grund. Dabei sind 1-2 kn Strom, der uns mehr voran schubst, als der Wind uns schiebt. Zum Glueck ist der Strom mit uns, sonst stuenden wir auf dem Fleck oder wuerden sogar noch zurueck treiben. Wir richten uns jedenfalls auf eine weitere Woche ein. Sollte der Wind doch eher kommen als angekuendigt, um so besser. Wir haben neue Begleiter. Die koennen uns zwar nicht schieben, sind aber trotzdem interessant. Mindestens 6 ca. 1 m lange Goldmakrelen haben Meerbaer als ihr voruebergehendes Zuhause auserkoren. Sie springen mal vor, mal neben und mal hinter dem Schiff aus dem Wasser, bleiben aber immer in der Naehe. Ob die wissen, dass wir keine Angel draussen haben? Aber Goldmakrelen sind Jaeger und unser Koeder wuerde nur wie ein alter Wurm runter haengen. Total uninteressant.

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