Adieu Moorea…

Es hat uns wirklich gut gefallen dort, aber irgendwann müssen und wollen wir auch weiter. Es gibt schließlich noch so viele schöne Inseln zu sehen auf dem Weg nach Neuseeland.
Eingedenk der Erfahrungen, die wir in letzter Zeit mit dem Wetterbericht und mit den Gribfiles gemacht hatten, haben wir uns diesmal entschlossen, mehr Zeit einzukalkulieren. 90 sm, dafür haben wir auch schon mal 24 Stunden gebraucht, als der Wind zu schwach war. Also lieber etwas früher los, damit wir nicht im Dunkeln ankommen. Mittags um 11.30 Uhr zogen wir den Anker aus dem Grund und machten uns auf – das Groß leider nur im 1. Reff, weil uns ja ein paar Mastruschter kaputt gegangen waren und der Ersatz doch etwas zu knapp dimensioniert war – und die Genua voll draußen. Prima Segeln mit ca. 5 Knoten. So schnell, da kommen wir ja schon morgens an. Super! Und dann hat uns der Windgott mal wieder einen Streich gespielt. Aber diesmal anders rum. Wir wurden immer schneller und schneller. 6 Knoten und mehr. Da kommen wir ja schon nachts um 3 an! Geht ja gar nicht mit einer unbekannten Riffdurchfahrt und unbekanntem Ankerplatz, wo sowieso kaum jemand sein Ankerlicht an hat und man sich mit Suchscheinwerfer sein Plätzchen suchen muss! Also: Genua etwas weggerollt. Und war war? Wir wurden trotzdem noch schneller. Der Wind nahm stetig zu. Von wegen 12 – 15 Knoten! 20 und mehr! Nächste Maßnahme: 2. Reff ins Groß binden. Immer noch zu schnell! Genua ganz weg. So ging es dann gerade. Um kurz vor 6 Uhr standen wir vor der Riffdurchfahrt und um 7 Uhr hatten wir dann unseren Anker ovr Fare auf Huahine versenkt. Frühstück, 2 Stunden schlafen, dann kann der Tag beginnen.

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