Seeigel für Fernost

Gestern hatten wir endlich mal Wetter, um ein wenig die Umgebung zu erkunden. Mit Rian und Hermann von der „Lyra“ ging es dann auch mittags an Land, zuerst zur einzigen „Fabrik“ hier im Ort. Dort werden täglich jede Menge lebende Seeigel von den kleinen, einheimischen Fischer-Booten zur Verarbeitung angeliefert.

Die "Rohware"

Die „Rohware“

 

Die gestapelten Körbe werden vom Boot über einen Steg bis zur Fabrik gezogen, dort auf einen Tisch gekippt, mit einem Stößel geknackt und dann von Indio-Frauen grob entkernt. Das Essbare ist nur winzig klein und die Leute arbeiten im Akkord.

...alles Handarbeit..

…alles Handarbeit..

 

Jedes Tier hat nur wenige Gramm verwertbares Fleisch. Danach geht das Zeug zum nächsten Tisch, dort wird die Feinreinigung vorgenommen. Zuletzt geht die Schale zur Endkontrolle und zur Verpackung.

...soll angeblich sehr lecker sein...

…soll angeblich sehr lecker sein…

In Eis verpackt wird das alles dann nach Puerto Natales und von dort tiefgefroren nach Fernost verschifft. Frische Ware wird per Flieger transportiert – und ist entsprechend viel teurer. Eine interessante Erfahrung.

...zum Versand bereit..

…zum Versand bereit..

Nach dem Besuch der Fabrik ging es dann über die hier üblichen „Straßen“, Holzstege und -Treppen rund um die Insel, einmal rum. Das ist gemütlich in 1 Stunden zu schaffen.

....auf den "Strassen" von Puerto Eden..

….auf den „Strassen“ von Puerto Eden..

 

ein Teil des Dorfes von oben, ganz links unser Ankerplatz

ein Teil des Dorfes von oben, ganz links unser Ankerplatz

 

Unterwegs trafen wir auf ein paar Fischer, die versuchten, ihr an Land liegendes Boot für die weitere Reparatur aufzurichten. Es fehlten anscheinend ein paar Hände und so haben sich Hermann und Rainer angeboten. Da konnten die Einheimischen mal sehen, dass sich die Yachties auch nicht scheuen, sich mal die Hände schmutzig zu machen.

aufbocken zum Kalfatern..

aufbocken zum Kalfatern..

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