Puerto Eden.

Ein kleines Dorf mit 176 Einwohnern, Tendenz abnehmend, mitten im Nichts der patagonischen Kanäle. Kein Supermarkt, keine Bank, keine Tankstelle – weil kein einziges Auto. Die Strassen sind hier hölzerne Gehsteige zwischen den Häusern, die am Hang verteilt um die Bucht liegen. Einfach pittoresk, die ganze Szenerie. Unser Tanken lief ab wie im Film. Der Besitzer des einzigen Hostal ist gleichzeitig auch der grosse Energieminister. Er ist der Herrscher über den Benzin- und Dieselvorrat in 200 Liter- Fässern. Eigentlich wollten wir an der Mole zum Umpumpen anlegen. Aber die Mole war natürlich belegt von kleinen Bötchen, die die in der Nacht angekommene Fracht verteilten. Außerdem hat es geschüttet wie aus Eimern. Als der Regen zwischendurch etwas nachließ, kam Senor mit einer Holzbarke und zwei Mann plus 3 Dieselfässern am Meerbaer längsseits. Eine elektrische Dieselpumpe, sogar mit Zapfpistole und Uhr, wurde von einer 12 V Batterie betrieben. So haben wir unsere 400 Liter direkt am Ankerplatz in unsere Tanks gefüllt und die Lyra war nach uns an der Reihe. Hat alles gut geklappt und wir können wieder ohne Spritsorgen den Motor gebrauchen.

da hat sich jemand ordentlich vernavigiert..

da hat sich jemand ordentlich vernavigiert..

uns bluetet das Herz beim Anblick der leider vergifteten Muscheln

uns bluetet das Herz beim Anblick der leider vergifteten Muscheln

zarte Blüten in Patagonien

zarte Blüten in Patagonien

in der Maghellanstrasse

in der Maghellanstrasse

und immer wieder grandiose Aussichten

und immer wieder grandiose Aussichten

einfach traumhaft

einfach traumhaft

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