Ofolanga Island

Wir haben Ofolanga Island erreicht. Nach einem schoenen Segeltag mit traumhaftem Wetter haben wir den Anker geworfen. Gerade noch vor der Daemmerung, der Motor musste in den letzten beiden Stunden sogar mitlaufen. Morgen geht es weiter, aber erstmal wird schoene Pasta mit Meeresfruechten gemacht. Position: 19 36.35S 174 27.5 W

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Taunga Island…

Um 12 Uhr waren wir schonmal 10 sm weiter auf Taunga Island. Erstmal einen Happen essen und denn rein ins 26 Grad kalte Wasser. Sohnemann ist gleich losgeschnorchelt und war nicht mehr zu sehen. Er ist total begeistert. Danach dann das Dinghi umgedreht und den Boden geschrubbt. Noch das Aries-Ruderblatt geputzt, damit es morgen in aller Herrgottsfruehe weiter gehen kann. Um 5:00 Uhr rappelt der Wecker, 60 sm liegen vor uns und wir muessen bei Tageslicht noch ankommen.

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Lange nix geschrieben….

Jetzt aber wieder. Also, Chrischi ist nach einer fuenftaegigen Odyssee am Freitag endlich hier angekommen. Nach drei Tagen Eingewoehnung geht es nun morgen weiter. Endlich kommen wir von hier los und fahren Richtung Haapai-Gruppe. Heute Mittag wollte Sohni sein vergessenes Handy vom Boot holen und machte sich mit dem Dinghi auf den Weg. Hin kam er noch, das Handy geholt. Leider hat er dann den Motor nicht mehr zum Laufen bekommen und trieb langsam in die Mitte der Bucht. Zum Glueck hatten ihn aufmerksame Nachbarn bemerkt und schleppten ihn samt Dinghi zum Mango Cafe. Dort mussten wir auf diesen Schreck erstmal ein Sandwich und eine Coke verspachteln 🙂

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Nu sind sie wech…..

Die ersten Yachten brechen auf, um nach Neuseeland zu segeln. Mit ihnen auch unsere Freund von der Walkabout. Frauke und Thomas, mit denen wir die letzten fast 7000 sm mehr oder weniger zusammen gefahren sind. Der Abschied fiel bewegend und ziemlich schwer aus. Aber die Beiden werden wir in Neuseeland wieder sehen und der Kontakt bleibt auf jeden Fall bestehen. Noch haben wir jeden Abend ueber Funk Kontakt. Alle guten Wuensche und Hoffnungen begleiten die Beiden. An dieser Stelle sollen wir auch Verena von Frauke und Thomas sehr herzlich gruessen.
Tja, was bleibt! Die Skipperin weilt aus familiaeren Gruenden in Deutschland und kann diese letzte Etappe leider nicht mitkommen. Erfreulicherweise konnte mein Sohn Chrischi sich frei machen und wird in den naechsten Tagen hier in Tonga eintreffen. Zusammen werden wir noch die Haapai Gruppe aufsuchen und dann ueber die Hauptinsel Tongatapu nach Neuseeland aufbrechen. Es wird bestimmt eine spannende Reise und wir freuen uns schon sehr darauf.

Neiafu, Blick vom Hafen ueber das Mooringfeld

Neiafu, Blick vom Hafen ueber das Mooringfeld

 

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Wale waschen (whale watching)

Buckelwal voraus!

Buckelwal voraus!

Sonntag Vormittag kam der Ruf der „Pacifico“ über die Funke: „Wir wollen Wale suchen, kommt Ihr mit?“ Was für eine Frage! Die hier angebotenen Tagesausflüge kosten pro Person ab 150 Euro und das ist in unserem Budget leider nicht enthalten. Wir waren schon ganz traurig, wenn wir die Erzählungen der aderen hörten. Jetzt hatten wir auch unsere Gelegenheit. Um 11 Uhr holten uns Hilde und Hermann mit ihrem Boot ab und los ging es. Nach 2 Stunden die erste Sichtung. Weit weg sah man den ersten Blas. Nix wie hin. Leider kamen wir nicht so nah ran, dass es sich lohnte, ins Wasser zu gehen, um mit den Walen zu schwimmen. Wir saßen zwar 2 Stunden in unseren Neos an Deck, aber es ergab sich keine Gelegenheit. Näher als ca. 100 m kamen wir nicht ran die die Viecher. Dafür gab es extra für uns eine Vorführung. Springende Buckelwale, mit den Flossen winkende Buckelwale und mit den Schwanzflossen wedelnde Buckelwale! Einfach ein grandioses Schauspiel! Schade, dass das Wetter nicht so mitgespielt hat. Es nieselte immer wieder und die Sonne kam gar nicht zum Vorschein. Um 4 Uhr mussten wir uns dann von den Walen verabschieden, um noch einigermaßen rechtzeitig vor dem Dunkel werden zurück zu sein.

gleich taucht er

gleich taucht er

winke ,winke

winke ,winke

Ein kleiner Zwischenstopp bei der Swallow Cove war noch drin. Mit dem Dinghi sind wir abwechseln in die Höhle rein gerudert. Davor ankern war nicht möglich, denn es ging direkt vor den Felsen 50 m ab in die Tiefe. Also musste immer einer an Bord bleiben und Kreise drehen.

der Eingang, oder die Einfahrt

der Eingang, oder die Einfahrt

Alles in Allem ein wunderschöner Tag. Noch einmal vielen Dank an Hilde und Hermann!

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Vava’u Sailing-Week

Für dieses Event hatten wir uns schon vor längerer Zeit online angemeldet. Wir hatten auf Informationen über Neuseeland und die Wetterbedingungen auf dem Weg dort hin gehofft. Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass dieses Event ganze 2 Wochen dauert, wobei die erste Woche gespickt ist mit Infos und die 2. Woche mehr für die Familie mit Spiel und Spass gedacht ist. Die 2. Woche ist für uns daher ziemlich uninteressant, aber die Info-Woche ist wirklich einfach grandios! Aus Opua und Whangarei in Neuseeland, das sind die beiden Orte, wo die meisten Segler ankommen, kamen etliche Leute nach Tonga. Die Sailing-Week wird außerdem gesponsort von vielen in Opua und Whangarei ansässigen Firmen, die auf Segler und ihre Belange spezialisiert sind. Montag früh schon konnte man die Dame von der Biosecurity mit Fragen löchern, was man nach Neuseeland einführen darf und was nicht wie sauber das Unterwasserschiff sein muss, damit man nicht gleich in den Kran geschleppt wird, um den Bewuchs zu entfernen – bei uns zum Glück nicht der Fall – usw., usw. Heute gab es ein gemeinsames Frühstück, danach die ersten Wetterinformationen, die uns endlich mal die Geheimnisse des Wettergeschehens im Südpazifik entschlüsselt haben. Morgen Früh dann um 11 Uhr ein Ausflug zu einer Schule mit typisch tongaischer Tanzvorführung der Schüler, danach Mittagessen, das die Mütter der Schüler zubereitet haben – eine kleine Spende ist immer gerne gesehen. Um 16 Uhr dann der 2. Teil des Wetterseminars und abends um 18 Uhr Pizza bis zum Platzen. Das alles für umgerechnet 8 Euro! Wer das ganze Spektakel mitmachen will, hat je Person 25 Euro zu zahlen. Wir sind froh, dass wir die Gelegenheit haben, dies mitmachen zu können. Die für uns interessanten Sachen sind damit morgen abgehakt und Mittwoch früh geht es dann weiter Richtung Süden, in die Ha’apai-Gruppe, wo es wunderschöne Inseln – die meisten unbewohnt – und Ankerplätze geben soll.

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Festival der Tourismus-Behörde

Jeden Freitag gibt es hier neuerdings eine Veranstaltung vom Tourismus-Ministerium für die anwesenden Yachties und Touris. Der Tourismus-Minister begrüßt die Anwesenden persönlich, alle werden mit frisch geflochtenen Blumenkränzen geschmückt – auch die Männer – und es gibt ein Büffet mit traditionellen Speisen von Tonga. Vieles davon wirklich lecker, wobei einiges für unseren Gaumen eher ungewöhnlich ist. Aber man sollte doch alles probieren. Es gibt interessante Dinge dabei. Und das alles kostenlos! Über eine Spende hat man sich aber trotzdem immer gefreut. Die hierfür vorgesehene Box war eher bescheiden. Wir hoffen doch, dass sie reichlich gefüllt wurde. Leider hatten wir uns schon vorher für diesen Abend anderweitig verabredet und haben so die Tanz- und Musikvorführungen verpaßt. Schade!

Blumenkränze

Blumenkränze

Wal6

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