Einkochen…

Die ersten Vorbereitungen für die Reise nach Tonga und Fidji laufen so langsam an. Damit wir nicht die ganze Zeit bis zur Rückkehr nach Neuseeland im kommenden November auf qualitativ gutes Fleisch verzichten müssen, wird eingekocht: Hackfleisch, Gulasch, Hühnchen, Fleischkäse und etwas Gemüse wie z.B. Möhren und Porree. Die ersten Gläser sind erfolgreich dicht und heute wird weiter Frischfleisch eingekauft und verarbeitet. Gut, dass hier der Stromanschluss im Preis mit drin ist und wir das alte, schrabbelige Ceranfeld noch haben, sonst wären unsere Gasflaschen ratz fatz leer.  Immerhin brauchen 3 Gläser im Schnellkochtopf (mehr passen nicht rein), 40 Minuten. Für Fisch wollen wir dann unterwegs sorgen. Wir hoffen doch, dass Neptun uns den einen oder anderen Fisch an die Angel knoten wird. Aber bis dahin dauert es noch. Vor Mitte Mai ist an eine Abreise nicht zu denken. Die Hurricane-Saison endet offiziell erst im April. Es kann also noch eine Menge eingekocht und gebunkert werden 😉

Einkochen erster Teil

Einkochen erster Teil

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FROHE OSTERN!!!

… wünschen wir unserer Familie, allen unseren Freunden und fleißigen Lesern unseres  Blogs.

Ostern2

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Eintopf-Wetter…

oder: der Herbst ist da.

Seit gestern regnet es ununterbrochen, es bläst der Wind und es wird so langsam kälter. Wir überlegen schon, ob wir die Socken wieder auspacken sollen. Als erstes haben wir schon mal unseren schönen Lammfell-Teppich aus Uruguay wieder ausgepackt und unter dem Salon-Tisch ausgebreitet. Seit langer Zeit wird abends wieder drinnen gegessen. Hoffen wir mal, dass die Wetterfrösche Recht haben und der Spaß morgen Nachmittag vorbei ist und die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Wir haben noch Außenarbeiten zu machen (Roststellen entfernen, primern, Deck neu lackieren und neue Anti-Rutsch-Farbe aufbringen). Dazu brauchen wir nun mal trockenes Wetter.

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Never ending story 1.Teil

So langsam sind wir mit den Nerven am Ende. Als wir aus dem Wasser gegangen sind, haben wir den Motor zur Wartung gegeben, um die Dichtungen, die wir selbst aus Deutschland mitgebracht haben, zu wechseln und alles zu reinigen. Die Lichtmaschine sollte zum Service, um nachschauen zu lassen, ob die Kohlen noch gut sind und der Regler einwandfrei arbeitet. Soweit, so gut. Nun sind wir wieder im Wasser und der Motor sitzt auch da, wo er hin gehört. Nun ging das Theater los. Zuerst mal kam die Lichtmaschine zurück mit der Aussage: alles in Ordnung. Nur fehlte das Kabel, an dem der Sterling Power-Regler angeschlossen werden muss. Also wieder zurück zum Service. Bitte wieder anbauen. Nun bekamen wir den Hinweis, doch die Lichtmaschine auf 2-polig umbauen zu lassen. Das wäre sicherer usw., usw. Dummerweise haben wir uns dazu überreden lassen. Das war der Kardinalfehler überhaupt. Seit diesem Umbau funktionierte erst Mal gar nichts mehr. Erst hieß es: der Power-Regler ist kaputt. War er aber nicht, denn der Fehler trat auch auf, als wir den Regler umgangen hatten. Dann hieß es, unser Minuskabel vom Motor sei vielleicht zu alt oder zu dünn. Also haben wir ein neues dickeres Kabel gezogen. Ergebnis: keine Veränderung. Die Lichtmaschine lädt erst nach ca. 1 Minute und sobald Druck drauf kommt, will heißen, wir geben Gas, bricht alles zusammen. Der nächste Experte knipste dann einfach die Kabel vom Power-Regler ab und verschwand damit zur Werkstatt, um den zu testen. Nach 2 Stunden kam er zurück. Der Regler war in Ordnung. Wussten wir schon vorher! Dann fummelte er an den Kabeln rum, startete den Motor und brachte zuerst die Kontrollleuchte von der Lichtmaschine zur Explosion und blies eine Sicherung durch. Dann wurde hektisch telefoniert und nach ein paar Minuten kam der Chef. Seine erste Aussage: der Regler ist kaputt. War er dann auch. Er hatte den Schuss nicht überlebt. Nun hatte der Skipper die Faxen dicke und bat leicht erbost darum, die Lichtmaschine bitte wieder so herzurichten, wie sie ganz zu Anfang war. Der „Experte“ war nicht begeistert, zumal er nicht einsehen wollte, dass sein Adlatus den Regler zerschossen hatte, ist aber dann doch zurück zur Werkstatt und hat die Lichtmaschine wieder zurück gebaut. Und siehe da: alles läuft, nur leider der Power-Regler nicht. Kaputt ist kaputt. Die Story ist erst Mal gegessen, die Rechnung können die sich irgendwohin schieben.

Aber das ist ja noch nicht alles. Wäre ja auch langweilig. Nachdem die Lichtmaschine nun endlich läuft, wollten wir den Motor unter Last testen. Das Getriebe und der Motor gaben so komische Geräusche von sich, dass wir den Test sofort abgebrochen haben. Es stellte sich dann heraus, dass das Getriebe total trocken war. Man hatte schlicht und einfach vergessen, nach dem Dichtungswechsel das Öl wieder aufzufüllen. Und jetzt haben wir den Salat! Wenn wir Pech haben, ist auch das Getriebe hin und dafür gibt es keine Ersatzteile mehr. Wir warten jetzt mal ab, wie sich die Werkstattleitung dazu stellt.

Fortsetzung folgt

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Frustabbau

Um den Tag dann doch noch mit einem schönen Erlebnis ausklingen zu lassen, sind wir heute gemeinsam mit unserem neuen Dinghi „geflogen“. Wahnsinn! Erst meint man, es geht nicht, aber dann kommt der Moment, da beginnt das Bötchen zu gleiten und dann geht es ab wie Schmidt’s Katze! Ein irres Gefühl. Leider dürfen wir erstens den neuen Außenborder noch nicht so richtig ausfahren und zweitens sind hier auf dem River „nur“ 5 Knoten erlaubt. Egal. Hat riesigen Spaß gemacht und unsere Mundwinkel mussten mit Gewalt wieder von den Ohren weg gezogen werden ;-). Da wird man wieder 5o Jahre jünger!

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Immer noch Baustelle

War wohl nix mit fast fertig. Hier sieht es immer noch aus wie bei Hempel’s unter’m Sofa. Wir sind zwar wieder im Wasser und der Motor sitzt da, wo er hin gehört und ist auch schon schön verkabelt, aber damit hört es schon auf.  Die Lichtmaschine lädt nach der Wartung nicht mehr und die Motorinstrumente spinnen auch – hängt wohl alles zusammen. Da der Fehler definitiv nicht bei uns liegt, kommt Glen, der Mechaniker von Ray Roberts Marine schon nach Feierabend vorbei und versucht, der Sache auf den Grund zu kommen. Sein Ehrgeiz ist zum Glück angestachelt und er ist auch der Meinung, dass dies nicht unser (finanzielles) Problem sein kann. Mal sehen, wie es weiter geht. Etwas Zeit haben wir ja noch, bevor der Winter hier vor der Tür steht und wir uns wieder in die Tropen verpieseln müssen.

Octender_270 handmade from Newzeeland

Octender_270 handmade from Newzeeland

Etwas Schönes gibt es doch noch zu berichten: unser neues Dinghi und der neue Außenborder sind da und haben den Testlauf mit Bravour bestanden. Hoffentlich können wir beides bald voll nutzen, wenn wir wieder an schönen Ankerplätzen liegen.

Passt irgendwie zum "meerbaer""

Passt irgendwie zum „meerbaer““

 

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Die to-do-Liste schrumpft!

Zumindest die, die wir uns für unseren Aufenthalt an Land vorgenommen hatten. Sobald wir im Wasser sind, gibt es eine neue ;-(

Bis jetzt hat Meerbaer einen neuen „Unterrock“: 18 kg Antifouling in 3-4 Lagen aufgetragen. Die letzten 2 Liter kommen auch noch drauf, wenn wir am Donnerstag im Kran hängen. Dann können wir die Stellen nachpinseln, die jetzt noch durch Stützen oder Balken unten drunter versteckt sind.

Die Welle mit neuen Dichtungen sitzt auch schon an ihrem Platz, sodass am Freitag früh eigentlich alles bereit ist für die Wasserung. Zunächst geht es dann erst einmal an einen Liegeplatz, weil der Kran für das nächste Schiff gebraucht wird, das an Land gestellt werden soll. Sobald das raus ist, werden wir wieder in die Kranbahn bugsiert und dann kommt endlich Mr. Perkins wieder an seinen angestammten Platz. Ein paar Stunden werden sicher noch vergehen, bis alle Kabel und Verbindungen angeschlossen sind, aber dann kann er wieder rennen, der Gute!

Propper, propper....

Propper, propper….

Den Boiler hatten wir auch ausgebaut, um „mal eben“ neue Schläuche zu installieren. „Mal eben“ hat uns dann doch einige graue Haare beschert. Dreimal haben wir das Ding wieder los machen müssen, bis endlich alle Anschlüsse so lagen, dass sie auch sinnvoll genutzt werden können. Wie hätte das gehen sollen bei eingebautem Motor? Fast unmöglich!

das neue Drucklager an Ort  und Stelle

das neue Drucklager an Ort und Stelle

2 der neuen Füße und die Boilerschläuche in rot

2 der neuen Füße und die Boilerschläuche in rot

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