Advent, Advent…

Das erste von sechs Blechen!

Das erste von sechs Blechen!

Auch im Südsommer hat die Vorweihnachtszeit ihren Anfang gefunden. Das heißt bei uns traditionell Spritzgebäck backen. Omas fast 100 Jahre alter Fleischwolf wird wieder aus den Tiefen der Bilge hervor gekramt – zum Glück war er eingeschweißt und so hatten Schimmelsporen und ähnliche unerwünschte Dinge keine Chance, sich im Laufe der Monate daran fest zu setzen. 1,5 kg Mürbeteig waren schnell zu 6 Blechen voller leckerer Plätzchen verarbeitet. Ob die bis Weihnachten reichen, bleibt abzuwarten. Die Chancen stehen eher schlecht ;-).

es geht los.....

es geht los…..

sieht schon ungebacken einfach lecker aus...

sieht schon ungebacken einfach lecker aus…

 

In Ermangelung von Haselnüssen, die hier kaum, und wenn, dann furchtbar teuer zu bekommen sind, haben wir es diesmal mit Macadamia-Nüssen versucht, die wir vor ca. 6 Monaten von Ortwin aus Whangarei geschenkt bekommen hatten. Wer schon einmal versucht hat, ganze Macadamia-Nüsse zu knacken, weiß, was das für eine Schwerstarbeit ist. Jeder normale Nussknacker stößt hier ganz schnell an seine Grenzen. Ein spezieller Knacker für diese Nüsse war einfach nicht zu bekommen und so musste der Schraubstock ran. Und selbst der hatte ganz schön hart zu arbeiten.

schweres Gerät im Einsatz

schweres Gerät im Einsatz

 

Euch allen eine schöne Adventszeit!!

kreative Resteverwertung

kreative Resteverwertung

 

 

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Fisch oder Linsensuppe

Das entscheidet sich innerhalb der nächsten 2 Stunden. Heute Mittag haben wir der Marina den Rücken bzw. das Heck gezeigt und sind raus ins Ankerfeld. Es gibt nichts Schöneres. Das Marina-Leben hat zwar mehr Komfort zu bieten, zumindest auf den ersten Blick, aber wir lieben es eher frei und un(an)gebunden.  Und da bietet es sich natürlich auch an, die Angel raus zu hängen und zu hoffen, dass sich ein Fischlein unserer erbarmt. Heute gehen wir auf Makrelen. Sind hier eigentlich nur Köderfische für die großen Exemplare, aber wir sind auch mit kleinen Portionen zufrieden. Als Alternative, falls keiner anbeißt, haben wir vorsichtshalber Linsen eingeweicht. Linsensuppe ist auch lecker, zumal die Temperaturen momentan doch wieder etwas in den Keller gegangen sind und der Wind das Seinige dazu tut, uns Frostköttel zittern zu lassen.

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Immer wieder sonntags…

Ist schon irgendwie komisch. Die größte Drecksarbeit ereilt uns anscheinend immer dann, wenn andere Wochenende machen. Diesmal war mal wieder die Vakuumpumpe der Toilettenanlage fällig. Immer der Nase nach, dann findet man auch den Übeltäter. Und die Pumpe auseinander bauen ist wirklich eine Sch…arbeit. Da kennt die Begeisterung keine Grenzen. Und damit nicht nur der Skipper im Dreck wühlen muss, hat sich die Bordfrau auch gleich den Motorraum vorgenommen, der nach der letzten Einspritzpumpen-Einbau-Arie noch von Diesel, Kühlwasser und Schmodder zu befreien war . Da sahen wir dann beide aus wie die Schweine – und rochen anscheinend noch besser, denn wir hatten eine dicke Fliege an Bord, die sich gar nicht entscheiden konnte, wen von uns beiden sie nun bevorzogen sollte. Aber jetzt ist es geschafft, Meerbaer riecht wieder gut und wir auch gleich, denn es geht nun schleunigst unter die Dusche. Zur Belohnung gibt es einen Apfelstrudel mit Sahne 😉

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Einspritzgedödel zum Fünften….

Nicht, dass hier Langeweile aufkommt. Diesmal durfte der Skipper die Einspritzpumpe wenigstens am Steg wechseln. Hat weniger geschaukelt und die Motorklappen flogen nicht in der Gegend herum. Angenehmer waren natürlich auch die Temperaturen, nämlich nur zwanzig anstatt zweiunddreißig Grad. Anyway, weil es gerade passte, wurden auch die Düsen mit verarztet. Also die  „neue“ Einspritzpumpe – Thomas von der Walkabout hatte die in England bestellt und nach Neuseeland liefern lassen – zum Bosch-Service. Diagnose nach neunzig Laufstunden: Total verdreckt!! Laut Aussage des Reparierers war der Dreck schon sehr alt und sehr fest gebacken. Also haben die Engländer uns für eben mal 1000 € eine verdreckte „generalüberholte“ Pumpe geliefert. Klasse! Gut, dass es den Brexit gab, sonst würden wir die eigenhändig aus der EU schmeißen. Lach! Die alten Einspritzdüsen, seinerzeit ausgebaut in Brasilien, fanden dann auch den gleichen Weg zum Bosch-Dienst. Alles zusammen kam nach drei Tagen super verarbeitet und gereinigt nach Opua zurück.

sieht alles supertop aus!

sieht alles supertop aus!

Nach  sechs Stunden und diversen Flüchen, aufgerissenen Fingern, versteiften Gelenken und auch noch nebenbei erledigtem Ölwechsel, schnurrte der Mister Perkins wieder. Aber ganz ehrlich: Beim nächsten „Trouble“ fliegt die Kiste raus und wir wriggen in Zukunft!

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Omata-Weingut

Im Rahmen der Veranstaltungen hier in Opua gab es heute Mittag eine Weinprobe im gegenüber liegenden Weingut Omata. Mit der Fähre für 1 NZ$ rüber auf die andere Seite, dort wurden wir mit dem Auto abgeholt und zum Weingut gekarrt. Dies liegt oben auf dem Berg mit einer tollen Aussicht auf die Bay of Islands. Die Weinstöcke ziehen sich in weiten Reihen den Hang hinunter und bekommen Sonne satt. Durch die Nähe des Wassers bekommen die Reben Schutz vor Kälte bzw. Frost und können sich ungestört entwickeln. Eigentlich ein tolles System. Der probierte Pinot Gris und der angebotene Rosé schmeckten auch wirklich phantastisch. Nur der Rotwein konnte uns einfach nicht gefallen. Zu hart, zu viel Barrique-Geschmack. Und aufgrund der kleinen Erträge sind die Weine leider für unsere Verhältnisse viel zu teuer. Nun sind wir natürlich durch unseren längeren Aufenthalt in Argentinien und Chile „versaut“. Solche tollen Weine zu irre niedrigen Preisen gibt es wohl sonst nirgendwo auf der Welt. Dagegen anzustinken ist kaum möglich. Deshalb unser Urteil zu den Weinen vom Northland: ausbaufähig, macht mal ruhig so weiter, das wird schon!

Blick auf die Bay of Islands

Blick auf die Bay of Islands

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Fahren auf der „falschen“ Seite

Test bestanden. Die erste Autofahrt mit Rechts-Lenker hat funktioniert. Zum Blinken wurde zwar öfter mal der Scheibenwischer betätigt – deshalb sind die bei den Leihwagen wohl auch alle zerbröselt – aber ansonsten ging es eigentlich ganz prima. Hauptsache, die Pedale sind genauso positioniert wie auf der anderen (richtigen) Seite. Ein leichter Linksdrall war dann auch schnell verschwunden und selbst das Kreisverkehr fahren hat keine Probleme bereitet. Der Skipper hat es  sich natürlich auf dem Beifahrersitz bequem gemacht und zur Bordfrau gesagt: „Du machst das schon!“ und hat die Landschaft genossen. Nochmal Danke an Gaylyn und Thomas von der Segelyacht „Qi“, die uns heute ihr Auto zum Großeinkauf zur Verfügung gestellt haben.

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Diagnose: Dreck

Die ausgebaute Einspritzpumpe war zum Nachsehen. Ergebnis: innen drin total verschmutzt. Wo zum Teufel kommt das Zeug denn nur her? Die Pumpe ist laut Logbuch lediglich 90 Stunden gelaufen. Bevor der Diesel bis zur Pumpe gelangt, sind 3 (!) Filter zur durchlaufen: vom Kieltank zum Tagestank ist ein Racor-Filter mit 30 µ, vom Tagestank zur Maschine ein Racor-Filter mit 10 µ und dann der eigentliche Maschinen-Filter mit 1 µ. Alle Filter werden regelmäßig gewechselt und das Gehäuse dabei sorgfältig gereinigt. Falls jemand eine Idee hat, was da los ist, wir sind dankbar für jeden Tipp. Auf jeden Fall kostet uns die Angelegenheit mal eben wieder 600 NZ$. Wir sind total begeistert ;-(

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