Alles Gute für 2017!!!

Dann rutscht mal gut rüber. Wir sind vor Euch dran und werden den Weg schon einmal frei machen, damit Ihr nicht ins Stolpern kommt 😉

Wir ankern vor Russel, zusammen mit gefühlten 100 anderen Booten. Direkt gegenüber vor Paihia soll heute Nacht ein Riesen-Feuerwerk abgeschossen werden und das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir liegen ziemlich weit draußen, dafür aber fast in der ersten Reihe mit freiem Blick auf’s Geschehen. Hoffen wir mal, dass sich nicht noch ein dickes Motorboot vor uns schiebt und uns im letzten Moment die Sicht versperrrt.

So, noch einmal:

WIR WÜNSCHEN EUCH ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH UND

ALLES GUTE FÜR DAS NEUE JAHR 2017

Anne und Rainer vom Meerbaer

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Das war unser Weihnachten 2016

Heiligabend haben wir zusammen mit Edith und Patrick von der „Allure“ geschlemmt,

 

Die Lammkeule schmeckt auch unseren Schweizer Gästen von der Allure!

am ersten Weihnachtstag rumgetrödelt und relaxt und heute, am 2. Weihnachtstag, die Kalorien wieder abgestrampelt. Bei schönstem Sommerwetter haben wir uns auf gemacht und den Flagstaff Hill erklommen – immerhin 98 Höhenmeter waren zu erobern 😉

 

grandioser Blick von oben.

Von hier oben hat man einen wunderbaren Rundumblick auf die Bay of Islands.

unten das Mooringfeld vor Russell

Einige Impressionen vom heutigen Spaziergang.

Fast reife Maracujas

schööööön!

viele alte Kolonialbauten.

und immer wieder Wasser und Boote….

 

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Weihnachtsgrüße

wünschen wir unseren Familien, Freunden und treuen Lesern unseres Blogs.

Bei so einem Wetter fällt es schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen, auch mit selbst gemachtem Spritzgebäck und winzigem Weihnachtsbaum.

 

 

 

 

 

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Wie die Pfadfinder…

Unsere gute Tat war mal wieder fällig. Gestern auf dem kurzen Weg von Russell rüber über die Bay zum Farmers Market nach Paihia sahen wir schon von Weitem ein kleines Badebötchen, in dem sich jemand vergebens bemühte, gegen Wind und Strömung Richtung Paihia zu paddeln. Er drehte sich nur im Kreis und kam keinen Meter voran, eher wurde er weiter zurück getrieben. Kurzerhand haben wir Kurs auf ihn genommen und mit einem Tampen gewunken, um ihn damit zu fragen, ob er Hilfe brauche. Klar doch! Der arme Kerl war total erschöpft. Da haben wir ihn dann eingesammelt und sein Schiffchen hinten an den Meerbaer gebunden. Der junge Mann war tatsächlich mit dem kleinen Schlauchboot zum Angeln rausgefahren. Keine Ahnung von nix. Gerade einen Tag vorher hatte er sich das Teil gekauft, und schon war es dahin. Das Sitzkissen weg geschwommen, nur die Luftpumpe konnten wir mit dem Dinghi wieder einsammeln. Beim Schleppen lief das Bötchen dann auch noch voll und alles schwamm darin herum. „Zum Glück hab ich mein Handy in der Hosentasche“ war der Kommentar. Ob das trocken geblieben ist? Auf jeden Fall haben wir den armen Kerl dann bei seinem Auto am Strand abgesetzt. Hoffen wir mal, dass ihm das Erlebnis ein Lehre war und er sich nicht wieder so leichtsinnig in Gefahr begibt.

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Der frühe Wurm fängt den Fisch!

Klopfen am Rumpf um halb neun Uhr morgens verheißt oft nichts Gutes. Aber diesmal waren es erfreulicherweise unsere Bootsnachbarn von der Kairos 2. Die hatten im Morgengrauen ihr Netz geleert und reichlich Flundern geerntet (die, die wir angeln wollten und nur mit Makrelen belohnt wurden). Die übrigens – filetiert und in Butter gebraten – sehr gut zum Zucchinigemüse schmeckten.

4 Flundern machen es sich im Eimer bequem…

Nach dem Frühstück gleich an die Arbeit gemacht und die Biester zu handlichen Bratlingen verarbeitet. Jetzt dürfen sie im Kühlschrank warten, bis ihr großer Auftritt als „Finkenwerder Kutterscholle“ kommt.

Sehr schöne mittelgroße Exemplare..

 

 

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Wie verfressen muss man sein?

Heute war der Käpt’n dran mit kochen und da ich nicht zu Hilfstätigkeiten wie Zwiebeln schälen usw. eingeteilt werden wollte, hab ich kurzerhand das Angelgeschirr raus gekramt und hab mich auf die Pirsch gemacht. Hier in der Bucht soll es angeblich jede Menge Flundern geben. Und so ein Plattfisch für morgen Abend ist ja nicht zu verabscheuen. Also dünne Leine, kleiner Haken dran, ein kleines Gewicht dahinter und vom Skipper ein wenig Fleischabfälle erbettelt und auf den Haken gepiekt. Das Ding hing gerade mal 2 Minuten im Wasser, da zupfte es schon. Die erste Makrele war erbeutet. Die nächste kam dann nach weiteren 5 Minuten in die Höhe. Ab in den Eimer und neuer Köder an den Haken. Nach insgesamt ca. 2o Minuten hatte ich 4 Makrelen und einen Snapper erwischt. Der Snapper war noch zu klein, deshalb durfte er wieder in sein Element zurück. Wachs noch ein wenig! Ich komme wieder! 4 Fische sind aber auch genug. Nur leider kam dann gleich die Aussage vom Skipper: Wer fängt, muss auch fleddern! Uups! Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber klar, der Käpt’n muss kochen und kann sich nicht gleichzeitig um die Fische kümmern. Also frisch ans Werk – aber nur mit Handschuh. Ich kann die Viecher nicht anfassen. Beim Ausnehmen stellte sich dann raus, dass diese Biester tatsächlich so verfressen sind, dass sie, selbst wenn sie noch Beute im Maul haben, schon wieder auf die nächste aus sind. Aus dem Maul einer Makrele habe ich 2 kleine Fischchen gezupft und aus dem Maul einer anderen einen kleinen Bärenkrebs, eine Art Lobster. Der lebte sogar noch und wurde von mir gleich wieder ins Wasser befördert. Der darf noch etwas wachsen, bevor er in den Kochtopf wandert.

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Stromausfall

Gestern Nachmittag war wieder Farmers Market in Paihia. Wir als Frische-Junkies mussten natürlich da hin. Mittwoch Nachmittag schon mal rüber nach Russel, direkt gegenüber von Paihia – wegen des ruhigeren Ankerplatzes – und Donnerstag am Vormittag dann vor Paihia den Anker versenkt. Die „Cayenne“ lag auch schon da und so sind wir dann gemeinsam an Land. Zuerst in den Supermarkt, und dann später den Markt entern, so war der Plan. Merkwürdig kam uns schon vor, dass alle Geschäfts total dunkel waren. Kein Licht zu sehen. Die meisten Lokalitäten waren überhaupt geschlossen. Feiertag? Haben wir was verpasst? Aber im geschlossenen, stockfinsteren Supermarkt liefen Gestalten mit Kopflampe rum und hantierten mit irgendwas. Ein einziger kleiner Supermarkt hatte geöffnet, war aber auch total dunkel und man musste sich durch die Regalreihen tasten. Der hat sicher gestern das Geschäft seines Lebens gemacht ;-). Es stellte sich dann heraus, dass während der Nacht irgend ein Spaßvogel in unzugänglichem Gebiet einen Hauptverteiler für fast den ganzen Norden beschossen und zerstört hatte. Wegen der schlechten Sicht konnte der Reparaturtrupp nicht per Helikopter abgesetzt werden und dufte zu Fuß marschieren. Und das hat natürlich gedauert. Auf dem Markt durften wir uns dann auch das leckere Roggenbrot abschminken, weil der Bäcker nicht mit Holz, sondern auch mit Strom seinen Backofen betreibt ;-(. Da ist jetzt wieder selber backen angesagt. Zumindest das Gemüse und die leckeren Erdbeeren brauchten keinen Strom, um verkauft zu werden. Also: verhungern werden wir nicht!

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