Einmal ist immer das erste Mal

Bei jedem Ankerplatzwechsel zerren wir normalerweise das Dinghi an einer langen Schleppleine hinterher und sobald wir uns dem  neuen Ankerplatz nähern, heißt es: „Dinghi kurz!“. Das ist schon fast ein Automatismus. Nur heute hat die Automatik leider versagt 😉

Wir steuerten langsam und gemütlich den Ankerplatz an, Aufstoppen, Anker runter, langsam rückwärts zum Anker einfahren. Das übliche Procedere. Auf einmal  macht es einen Ruck und der Motor geht aus. Scheisse!!! Das Dinghi!!! So schnell war ich noch  nie in meinen Tauchklamotten. Rainer erst mal an den Motorraum. Ist noch alles fest? Hat es auch nicht den Antrieb auseinander gerupft? Nein, zum Glück ist noch alles in Ordnung. Dann also rein ins Wasser und den Schaden begutachten. Sind wir froh, dass wir eine so dicke Schleppleine für das Dinghi haben! Die hatte sich ca. 10 mal um den Schaft vor dem Propeller gewickelt und hat so den Antrieb blockiert und den Motor zum Stehen gebracht. Die Leine war ganz einfach wieder abzuwickeln. Motorstart: Läuft. Vorwärts: läuft. Rückwärts: läuft. Puh, der Adrenalinspiegel kann wieder auf Normal.

Ich glaube, so schnell passiert uns das nicht noch einmal. Vermutlich waren wir auch abgelenkt, denn gerade läuft das Tall Ships Race vor Russell und da gibt es eine Menge zu sehen.

Das alljährliche Tall Ships Race vor Russell

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