Arbeitswut

Wenn die ausbricht, muss man ganz schnell los legen und nicht eher aufhören zu arbeiten, bis man fertig ist. So schnell kommt die erfahrungsgemäß nicht wieder.

Ob es die auch in Neukaledonien gibt?

Heute war es urplötzlich mal wieder soweit. Es fing ganz leise nach dem Frühstück an. Der Herd sah so aus, als wollte er mal wieder gründlich gereinigt werden. Also fing die Bordfrau an, die Teile abzumontieren und zu schrubben. Das muss dann irgendwie ansteckend gewesen sein. Auf einmal kramte der Käpt’n sein Werkzeug aus und fing an, das Luk über dem Salon zu demontieren. Das Ding hatte uns bei der Überfahrt von Neuseeland ein paar unerklärliche Wassertropfen an der Decke beschert, ohne dass wir sehen konnten, wo es leckte. Stand deshalb auch schon seit unserer Ankunft hier in Fiji auf dem Zettel. Wird aber auch langsam Zeit, in einer Woche wollen wir unterwegs sein Richtung Neukaledonien. Wir erwarten zwar hauptsächlich Wind mehr von achtern, aber wer weiß. So ist das meistens. Erst wird getrödelt, es ist ja auch zu schön hier. Und dann drängt auf einmal die Zeit und so vieles ist noch zu erledigen. Für die Zeit von Dienstag bis Donnerstag haben wir einen Platz in der Marina Port Denarau reserviert. Da können wir das Dinghi noch einmal so richtig schrubben, bevor es an Deck verzurrt wird. Das Deck und das Cockpit sind auch mal wieder fällig. Das macht sich gut, wenn man den Wasseranschluss vor der Nase hat und nicht die Kanister durch die Gegend fahrt muss. Dann noch der obligatorische „letzte“ Einkauf in Nadi und Freitag dann in Lautoka ausklarieren. Der Wetterbericht sieht momentan ganz entspannt aus. Aber bis dahin ist es noch fast eine Woche. Abwarten.

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