Samstag früh um 6.30 Uhr…

rappelt der Wecker. Samstags ist Markttag in Pangai. Und wir sind ziemlich leer gefuttert, was Obst und Gemüse angeht. Der Markt beginnt um 6 Uhr morgens und angeblich soll es um 10 Uhr schon nichts mehr geben. Was bleibt da, als den Wecker zu stellen. Pünktlich um 7 Uhr waren wir dann auch unterwegs. Von Weitem schallte uns schon Musik entgegen – morgens um 7!!! Der Markt war hell erleuchtet, alles stand andächtig rum und eine Gruppe von Tänzern bewegte sich zu Musik aus der Konserve. War anscheinend eine Art Gottesdienst. Unser Rundgang ernüchterte dann total. Von wegen Bananen, Papaya, Tomaten usw.! Nix! Nur ein paar verträumte Möhren, Kohlköpfe und jede Menge Maniok. Und dafür steht man mitten in der Nacht auf! Gefrustet sind wir dann noch kurz in einen der vielen Chinesen-„Supermärkte“ gegangen und haben da tatsächlich noch ein paar Orangen – importiert aus Australien – ergattern können. Das war’s dann auch schon. Bleibt uns nur noch der letzte Rest von Trockenfrüchten aus Chile, ein paar Zwiebeln und ein paar Knoblauchknollen. An Skorbut werden wir dann wohl eher nicht leiden. Jetzt hoffen wir auf ein baldiges Wetterfenster, damit wir nach Fiji segeln können. Da gibt es dann wieder alles, was das Herz begehrt.

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