Wetterleuchten über dem Festland.

Wenn es nicht noch ein paar zig Meilen wären, könnte man meinen man riecht es schon! Was man sich so alles einbilden kann, nach 18 Tagen auf See. Zum Beispiel hört man gerade Nachts menschliche Stimmen. Viele von den Geräuschen setzt das menschliche Gehirn wohl als Stimmen oder menschliche Laute um! Schon irre! Wir haben es bald geschafft. Wollen den Tag nicht schon vor dem Abend loben, aber es nähert sich das Ende unserer bisher längsten Reise. Resümee wird aber erst nach dem Ankommen gezogen. Drückt uns die Daumen, dass wir ohne Motor und ohne den Kahn irgendwo raufzunageln heil ankommen. Als besonderes Schmankerl gibt es auch noch in Küstennähe die berüchtigten Jangadas. Das sind kleine flache besegelte Fischerboote. Natürlich unbeleuchtet – höchstens befunzelt – und auf dem Radar so gut wie nicht zu sehen. Von AIS natürlich ganz zu schweigen. Die treiben sich so ab der 500m Tiefenlinie rum. Hofffentlich erwischen wir von den Jungs nicht welche. Aber wie immer! Bange machen iss nicht.

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