Nun sind sie wieder vereint

Nein, nicht der Skipper und die Skipperin, das dauert noch. Skipperin und Koffer haben sich wieder gefunden. War ja klar, dass der Koffer es nicht rechtzeitig in den Flieger von Los Angeles nach London schafft. Dazu war die Umsteigezeit zu kurz. Das hatten wir schon von Hermann von der Pacifico erfahren, der die gleich Tour einige Wochen vorher hinter sich gebracht hatte. Sein Koffer kam auch nicht mit. Das Blöde beim Umsteigen in den USA ist, dass das Gepäck nicht bis zum Zielort durchgecheckt wird. Man muss es einsammeln, als wenn man dort bleiben wollte und wieder neu aufgeben. Ist in meinen Augen paranoid, schließlich ist das Zeug ja schon beim Start der Reise durch die Sicherheitskontrollen gegangen. Aber was soll’s, ist nun mal so. Und weil man erst durch die Immigration muss und da immer jede Menge Leute in der Schlange stehen, dauert es natürlich, bis man seinen Koffer in Empfang nehmen und wieder neu aufgeben kann. Da stand ich dann in Hamburg am Gepäckband, bis alle Leute weg waren. Nur ich Doofe stand noch da und wartete. Bis dann die ganzen Formalitäten am Schalter der BA erledigt waren, war schon eine Stunde rum und bis ich meinen Leihwagen eingesammelt hatte, war es 17.30 Uhr und der Berufsverkehr in vollem Gange. Na egal, jetzt bin ich schon 2 Tage hier und heute früh ist dann auch der Koffer eingetrudelt. Juchhu, ich hab wieder was zum Anziehen!

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Skipperin läßt sich in Deutschland verwöhnen…..

……..also kann ich mal wieder meine Pfälzer Leibspeise genießen! :-). Herzpfeffer, Sauerkraut und Salzkartoffeln! Dazu einen „Schoppen“ Weisweinschorle und die Welt rückt wieder in die richtige Bahn.

natürlich im original Schoppenglas

natürlich im original Schoppenglas

 

Verdanken habe ich das alles den guten Freunde von der Pacifico und der Walkabout. Hermann schmuggelte Sauerkraut von Hamburg nach Fidschi und Frauke und Thomas von der Walkabout kramten in ihren Bilge ein Glas „“Cucrut“ aus! Aber der besondere Dank geht an meine Schwägerin Elke und meinen Bruder Helmut, die das Herzpfeffer von ihrem Schlachter organisierten. Schön noch eine kleine Restfamilie zu haben. Und gut zu wissen das es Menschen gibt, die nicht von Neid und Gier zerfressen sind. In diesem Sinne : Guten Appetit!

herzhaft, schmackhaft und mit vielen Erinnerungen verbunden.

herzhaft, schmackhaft und mit vielen Erinnerungen verbunden.

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3 Wochen sturmfreie Bude

Heute Abend geht es für die Bordfrau für 3 Wochen nach Deutschland auf Familienbesuch und der „arme“ Skipper muss das Boot hüten. Für Verpflegung haben wir gestern noch gesorgt und den Markt und Supermarkt nach Leckerchen abgesucht. Es soll ihm ja schließlich nicht schlecht gehen, während ich mich in Deutschland verwöhnen lasse 😉

Am 12. Oktober bin ich wieder zurück an Bord und hoffe, dass ich doch die eine oder andere Leckerei für den Skipper mitbringen kann – der Zoll ist hier leider sehr streng und viele Sachen, auf die wir hier verzichten müssen, wie z.B. guter Käse usw. dürfen nicht eingeführt werden, warum auch immer. Meine konkrete Frage nach Dingen, die ich einführen darf, wurde bis heute, nach fast 2 Wochen, immer noch nicht beantwortet. Nur keine konkrete Aussage treffen ist wohl die Devise. Man könnte drauf festgenagelt werden.

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Kein Geburtstagsdinner for 2

Tja, so ist das im Leben. Man hat Geburtstag, und keiner geht hin. Wussten wir ja schon vorher und wir hatten den Tag schön durchgeplant. Morgens Frühstück außer Haus, danach ein wenig durch Nadi stromern, den Markt leer kaufen, im Supermarkt noch ein paar Leckerchen einsammeln und abends dann, s.o.: Dinner for 2. War auch alles prima. Nur als wir mit den Einkäufen zurück zum Boot wollten, mussten wir feststellen, dass der Wind gedreht und zugelegt hatte. Die Rückfahrt mit dem Dinghi war mehr als feucht, um nicht zu sagen: wir waren pladdernass. Und es sah nicht so aus, als ob sich das ändern wollte bis zum Abend. Im Gegenteil. Später drehte der Wind dann brav wieder zurück und kam wieder aus Richtung Land. Also nix mit auswärts essen. Mit nassen Klamotten im Restaurant sitzen macht nicht so den guten Eindruck. Zum Glück hatten wir noch Reste von Vortag, die wir eigentlich heute verputzen wollten. Ein Salat dazu, ein kühles Bierchen und siehe da: wir waren kaum fertig mit essen, schlief der Wind ein. Hätten wir also doch noch fahren können. Dumm gelaufen! Nun probieren wir heute Abend unser Glück. Im Moment sieht es noch so aus, als könnte es klappen. Daumen drücken!

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Es geht wieder nach Süden

Nach einer Woche in der Blauen Lagune zieht es uns wieder Richtung Großstadt. Wir sind total leer gefuttert. Das wenige Gemüse, das wir auf Toki’s Farm ergattern konnte, hat nicht lange gereicht. Es fehlt halt die „Sättigungsbeilage“ wie z.B. Fleisch. Also heute früh um 7 Uhr – eher unfreiwillig – aus den Federn. Unser Ankernachbar wollte schon los und der hatte dummerweise seinen Anker vor uns geworfen und nicht dahinter, wie es gute Seemannschaft vorsieht, und so lagen wir ihm im Weg, nämlich genau über seiner Kette. Nun waren wir schon einmal auf und sind dann kurz entschlossen nach dem Frühstück auch Anker auf gegangen, Ziel: Waya Island. Der Tag ging auch gleich mit Tücken weiter. Der Anker hatte sich hinter einem Korallenstock verhakt und den haben wir dann gleich mit hoch geholt. Das Teil hing am Anker und wollte nicht runter fallen. Rainer hat mit dem Bootshaken gestochert, und der hat sich dann an Stelle des Korallenstocks verabschiedet. Schließlich konnte er das dicke Teil dann doch noch in die Tiefe schicken. Zwischendurch ist dann auch noch der Autopilot auf Störung gegangen, sodass ich am Ruder stehen durfte und Rainer nicht helfen konnte. Nachdem dann endlich alle Mistigkeiten beseitigt waren, konnten wir doch noch ganz entspannt Richtung Waya mit super Halb- bis Raumschotswind mit 6 – 8 kn segeln. Nun liegen wir vor dem Octopus-Resort auf 8 mWassertiefe vor Anker und wollen uns heute Abend mal ein Bierchen gönnen. Unsere Vorräte sind schon seit Tagen aufgebraucht. Es gibt nur noch Wasser – soll ja auch viel gesünder sein 😉

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Toki’s Farm

Nun haben wir doch noch frisches Gemüse bekommen. Nur Obst war leider nicht zu haben.

Guter Einsatz von Rene

Guter Einsatz von Rene

 

Zusammen mit Pauline und René von der „Bounty“ sind wir heute Nachmitttag mit einem Local – den Namen haben wir blöderweise vergessen – zur Toki’s Farm gefahren. Hatten wir schon vor 2 Tagen per Dinghi gesucht und nicht gefunden. Jetzt wissen wir auch warum. Die grobe Richtung war schon gut, aber die Zufahrt durch die Mangroven hätten wir alleine nicht gefunden. Dummerweise war gerade Niedrigwasser und wir durften die letzten paar Meter durch den knietiefen Schmodder waten, weil das Boot stecken geblieben war. Also Flipflops aus,  Hosenbeine hoch gekrempelt und ab durch die Mitte. War gar nicht so einfach. Mal blieb der eine Fuß stecken, dann der andere. Ein richtiger Balanceakt. Als wir dann endlich wieder festen Grund unter den Füßen hatten, ging es erst einmal bergauf, bis wir zur Hütte kamen. Wir wurden gleich von Toki empfangen und in den „Garten“ gebeten. Der war aber nicht gerade um die Ecke, sondern wir mussten erst einmal durch den „Dschungel“. Und das mit Flipflops. Konnte ja keiner ahnen, dass wir erst noch durchs Gelände mussten. Aber der Weg hat sich gelohnt. Frische Tomaten, direkt vom Strauch, Gurken  frisch gepflückt, ebenso Auberginen, Pak Choi, Tapioka, Rettich, Peperoni, Basilikum und Minze. Frischer geht es nicht! Und das alles für 20 Fidji-Dollar, ca. 8 Euro. Der Rückweg war nicht weniger abenteuerlich. Das Wasser lief zwar schon wieder auf, war aber noch nicht hoch genug. Also wieder ab in den Schmodder, diesmal bepackt mit Gemüsetüten. Jetzt bloß nicht umfallen! Ist aber alles gut gegangen. Durch die Mangroven sind wir zurück gestakt, bis wir wieder genügend Wasser unter dem Kiel hatten. Dann konnte endlich wieder der Außenborder seine Dienste tun. Im Resort noch ein Absackerbier, dann ab auf den Dampfer.Wir hatten Hunger! Zum Glück gab es noch Reste von gestern. Das musste nur noch aufgewärmt werden.

Die Zufahrt ist ziemlich tricky

Die Zufahrt ist ziemlich tricky

Unser Käptn

Unser Käptn

Das erlegte Gemüse

Das erlegte Gemüse

 

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Paradox

Wir sind in den Tropen und haben kein Obst! Seit im Februar Cyclone Winston hier über die Inseln gefegt ist, gibt es keine Bananen, kaum Papaya usw. Alles muss erst wieder nachwachsen. Auf den Märkten gibt es zwar das eine oder andere, aber zu hohen Preisen und mieser Qualität. Und auf den keinen Inseln wächst eh nicht viel und es ist derzeit gar nichts zu bekommen. Was da wächst, brauchen die Leute selber zum Leben. Wir liegen hier in der Blue Lagoon vor einem Resort, wo es einen kleinen Shop gibt. Angeblich sollte es hier auch Frisches geben, aber natürlich nicht, wenn wir kommen ;-(  Müssen wir also ein paar Tage darben, bis wir wieder in Lautoka sind und den Markt entern können.

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