7. Tag im Minerva Riff

Der Wind ist weiter runter und die Haelfte der hier abwartenden Boote ist aufgebrochen Richtung Tonga oder Fiji. Wir trauen dem Wetterbericht noch nicht so ganz. Es ist uns noch zu viel Nord im Angebot. Wir muessten hoch am Wind segeln und das ist bei dem derzeit noch herrschenden Seegang von 3 m nicht gerade Meerbaers Lieblingsdisziplin. Der stamft sich da gerne mal fest. Also werden wir noch ein paar Tage hier auharren. Der Wind soll weiter runter gehen und da kommen wir morgen dann vielleicht doch noch zu unserem Riffspaziergang. Als Abfahrttermin haben wir Freitag ins Auge gefasst – so der Wettergott mit uns ist.

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6. Tag im Minerva Riff

3 Boote haben es gewagt, heute Vormittag auszulaufen. Eine Weile konnten wir sie auf dem AIS verfolgen, haben aber leider keine Info bekommen, wie es wirklich draussen aussieht. Der Wind ist um etwa 5 kn runter gegangen und nicht mehr so boeig, aber der Seegang ist immer noch reichlich hoch. Einige andere, genau wie wir, haben heute entschieden, noch abzuwarten. Nach der Wochenmitte soll es angeblich besser werden, also abwarten und Tee trinken – und Kuchen backen.

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5. Tag im Minerva Riff

Die ganze Nacht hat es ordentlich geregnet. Dabei natuerlich auch wieder jede Menge Wind, aber die Boeen weniger hart. Im Moment Sonne und maeßiger Wind. Im Minerva-Net, das sich gestern hier spontan gegruendet hat, gab es heute morgen viel zu bereden. Nach den Wetterinfos wurde sehr ausfuerlich ueber diverse Motorprobleme diskutiert. Insgesamt sind wir ueber 25 Boote und einige wollen am Sonntag versuchen weiter zu kommen. Wir werden noch abwarten, weil die Wettersituation weiterhin sehr unklar ist. Sonst alles gut und in „Butter“ im Riff.

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4. Tag im Minerva Riff

So langsam wird es langweilig hier unter Bordarrest. Der Wind will einfach nicht so weit runter gehen, dass man es wagen koennte, mit dem Dinghi um Niedrigeaer rum Richtung Riff zu fahren, ohne pladdernass zu werden. Einige Unerchrockene wagen es jeden Tag, aber die haben auch grosse Schlauchboote mit dicken Aussenbordern, mit denen sie besser gegen Wind und Wellen ankommen. Und ausserdem sind da Kinder an Bord, und die wollen bespasst werden, koste es, was es wolle. Naja, es gibt schlimmere Schicksale, als hier in Minerva rumzuliegen. Wir wollen uns nicht beklagen.

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3. Tag im Minerva Riff

Gerade laeuft hoher Besuch ins Riff. P 201, ein Wachschiff, vermutlich aus Tonga. Ansonsten soll der Wind im Laufe der kommenden Nacht auf 20 Kn runter gehen. Wenn die Wetterfroesche recht haben ,bekommen wir danach Flaute. Das wird unseren Aufenthalt hier dann uebers Wochenende verlaengern. Vielleicht kommen wir ja denn zu einem Spaziergang auf dem Riff bei Niedrigwasser.

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2. Tag im Minerva Riff

Urlaub im Riff. Immer noch 20-30 Kn Wind aus ostnordoestlichen Richtungen. Letzte Nacht sogar mit Ankerwache, weil die Boeen doch recht heftig waren. Laut GFS bleibt das so bis Freitag. Der Spaziergang auf dem Riff muss bis zum Wochenende warten. Dann soll der Wind runter gehen und noerdlich kommen. Also wird sich unsere Sommerfrische bis zum Anfang der naechsten Woche hin ziehen.

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1. Tag im Minerva Riff

Die Nacht war traumhaft. Kein Geschaukel, kein Geplatsche, keine Stoerung der Nachtruhe. Wenn man das eine Weile nicht gehabt hat, weiss man das erst so richtig zu schaetzen. Ein paar Tage werden wir hier wohl auhalten koennen um abzuwarten, ob nun das Mistwetter kommt oder nicht. Die Modelle sind immer noch weit auseinander, sodass man nicht sagen kann, was nun in den kommenden Tagen passieren wird oder nicht. Wir sind ganz entspannt und harren der Dinge, die da kommen werden. Auf jeden Fall werden wir berichten.

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