Albert Cove

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einer kurzen Fahrt sind wir in der Albert Cove gelandet. Unterwegs noch fleissig Wasser gemacht. Leider ist uns das Fischerglück dieses Jahr nicht hold. Liegt es vielleicht doch an den vielen koreanischen Kuttern, die mit sehr langen Treibnetzen und Longlines alles lehr fischen? Bisher haben wir gerade in der Somosomo-Strait immer etwas gefangen und wir haben viele Grossfische jagen sehen. Diese Jahr leider noch nicht einmal das. Anyway, Albert Cove ist wieder sehr schön, einige Locals am Strand beim Netzfischen. Bei einem ersten Schnorchelgang festgestellt, dass das Wasser doch sehr truebe ist, eine kalte Stroemung im ansonsten 28 Grad warmen Wasser verkuerzte das Schnorchel. Trotzdem gut, mal wieder länger im Wasser gewesen zu sein. Danach eine neue Ladung Bier angesetzt, denn wir werden uns einige Tage hier aufhalten. Insgesamt ankern fuenf Schiffe hier. Internet, Handy usw. gibt es hier nicht, so dass wir diesen ersten Bericht ueber sailmail an unsere Website senden. Bis die Tage!

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Zwischenmeldung.

Nach Cousteau, Fawn Habour, Saveni Bay und Somosomo auf Taveuni sind wir auf Rabi Island – gesprochen Rambi – in der Katherine Bay gelandet. Eine tief eingeschnittene Bucht, am Ende von Magroven gesäumt. Traumhafte Stille, von beiden Seiten erklingen Kinderstimmen, Hundegebell und Vogelzwitscher. Hier leben hauptsächlich umgesiedelte Polynesier. Am Anfang der Bucht steht wie in Polynesien üblich eine mächtige Kirche. Der Hauptort ist allerdings auf der anderen Seite der Insel. Morgen werden wir ihn passieren auf unserem Weg nach Norden.

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Auf alten Spuren

Fast 3 Wochen in Savusavu sind erst einmal genug. Wir wollen die Plätze besuchen, die uns im letzten Jahr so gut gefallen haben. Taveuni, Rabi mit Albert Cove, Matagi und wenn es vom Wetter her klappt, wollen wir das Budd-Reef anlaufen und ordentlich schnorcheln. Die Wettergötter versprechen uns für die kommenden Tage wenig Wind. Das heißt zwar Motorfahrt, aber der Wind kommt hier sowieso fast immer aus Südost und das heißt gegenan zumindest bis vor Taveuni. Also besser mit wenig Wind und kaum Welle, dafür aber mit Maschinenkraft, statt gegenan zu bolzen. Wir genießen es erst einmal, wieder draußen zu sein. Die Nacht vor dem Cousteau-Resort war total ruhig und entspannend. Heutiges Ziel: Fawn Harbour.

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Tag 13 auf See

Ankern vor Jaques Cousteau Ressort, Sonntagmittag wird in Savusavu, wenn ueberhaupt, sehr teuer einklariert. Die Koro See hat uns noch Einiges abverlangt. Einschliesslich wild umher kreuzender koreanischer Fischkutter. Anyway, wir haben es mal wieder geschafft. 1326 sm liegen hinter uns. Noch 5 sm bis Savusavu, dann sind wir endgueltig und offiziell angekommen.
Position am 24.06.2018 um 2.30 Uhr UTC 16.48 S, 179.17 E, Kurs 0 Grad, Speed 0 kn

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Tag 12 auf See

Heute im Morgengrauen hatten wir die erste Fiji-Insel (Matuki-Island)auf unserem Weg querab. Von da an noch 2 Tage, dann sind wir in Savusavu. Ist schon fast wie nach Hause kommen. Wir kommen jetzt das dritte Mal dort hin. Wie war das gestern noch mit dem Sabbern und dem dicken Fisch? Heute um 15 Uhr rauschte die Angel wieder raus und diesmal war uns Neptum hold. Ein schoener Bonito von ca. 4-5 kg hing am Haken und konnte dann vom Skipper gluecklich an Bord gezogen werden. Ausgenommen ist er schon und liegt erst mal im Kuehlschrank. Morgen gibt es dann Fisch satt: Sushi, Poisson cru, Fischfilet usw. Der Sabber kann tropfen und muss nicht mehr runter geschluckt werden 😉
Position am 23.06.2018 um 3.30 Uhr UTC 18.26 S, 179.59 W, Kurs 350 Grad, Speed 5.0 kn

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Tag 11 auf See

Wie war das mit den dicken Fischen? Genau, man muss sie auch an Bord bekommen! Die Skipperin hatte schon bei Sonnenaufgang die Angel ausgeworfen. Eine halbe Stunde später auf einmal Anbiss. Die Schnur wurde nur so von der Rolle gerissen. Der Skipper uebernahm die Rute und er spürte gleich, welch ein Kavendsmann am Köder hing. Langsam die Bremse anziehen. Die Rolle war schon ganz heiss von der Rutschkupplung. Nach ca 150 m Leine bekam er sie endlich gestoppt. Die Rute bog sich um 90 Grad und der Zug war mega! Ok, schleppen wir den Burschen erstmal ein wenig hinterher. Nach 15 Min. langsames einholen. Sehr muehsam mit unserer kleinen 1-Gang Rolle. Nach weitereren 15 Min. ein Ruck und der Fisch war weg. Köder noch an der Leine, einfach weg das Biest. Keinen Schimmer, was es war, kein Sprung, kein Zickzack, nichts, nur strammer Zug nach achtern. Ok, das im Mund zusammengelaufene Wasser runterschlucken, Gaff und Alkoholspritze wieder wegraeumen. Schade!
Position am 22.06.2018 um 3.00 Uhr UTC 20.19 S, 179.51 E, Kurs 345 Grad, Speed 6.0 kn

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Tag 10 auf See

Die Entscheidung, nicht nach Tonga, sondern direkt nach Fiji su segeln, scheint richtig gewesen zu sein. Seit heute frueh um 10 Uhr haben wir SW-Sind und segeln mit 6 kn und mehr Richtung Savusavu. Der Wind soll morgen oder uebermorgen ueber Sued nach Suedost drehen und da bleiben. Das ware perfekt. Hoffen wir mal, dass die Wetterfroesche diesmal Recht haben. Bisher haben die nur Mist erzaehlt. Heute haengt zum ersten Mal die Angel draussen. Bei dem Speed sollte doch wohl ein Fischlein Interesse an unserem Koeder zeigen. Frischfleisch ist alle, da kaeme ein schoenes Fischfilet genau richtig. Petri heil!
Position am 21.06.2018 um 3.30 Uhr UTC 21.55 S, 179.22 W, Kurs 345 Grad, Speed 6.5 kn

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