Klar kann man kaufen…..

aber frag mal im Pazifik einen Bäcker nach Ciabatta. Außerdem ist selbst gemacht einfach leckerer und man weiß was drinne ist. Für alle, die kein Facebook haben, hier nochmal unser Ciabatta-Rezept:

Ciabatta

400 g Weizenmehl

100 g Dinkel oder Vollkornmehl

½ TL Trockenhefe

2 TL Meersalz

½ TL Honig

3 EL Olivenöl

400 ml warmes Wasser

5 Tropfen Weißweinessig

Man braucht außerdem eine große Schüssel, Teigschaber, ein Küchenhandtuch und einen schweren Bräter mit Deckel.

Mehl, Hefe und Salz in einer großen Schüssel gut vermengen. Wasser, Honig, Olivenöl, Essig  mit

einem Holzlöffel unterrühren. Schüssel mit Folie oder Teller abdecken und für 18­20 Stunden ruhen lassen.

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig aus der Schüssel darauf kratzen ( Teig  nicht kneten, sondern einfach die recht weiche Pampe auf das Mehl gießen). Mit 

dem Teigschaber unter den Teig fahren und ihn 2-3 mal übereinander falten ( so wie  man eine Serviette faltet ). Ein Küchenhandtuch großzügig mit Mehl, bestreuen, den Teig 

daraufsetzen ( Schuss nach unten ) und das Handtuch darüber schlagen.  Nochmals 2 Stunden gehen lassen.

Backofen auf 230 Grad vorheizen und den Bräter ( erst mal ohne Deckel) schon mit  vorheizen. 

Nun den nochmals gegangenen Teig einfach in den Bräter plumpsen lassen, Deckel  drauf und 30 min mit Deckel backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere  20 min backen, bis das  Brot schön braun ist.

Wenn alles richtig gelaufen ist, ist die Kruste ganz knusprig, das Innenleben hat große Luftlöcher 

und ist weich und aromatisch

leider kein "Duftbild", Wahnsinn.

leider kein „Duftbild“, Wahnsinn.

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Musket Cove – Malolo Island

Nachdem wir gestern mit Verspätung von Lautoka los gekommen sind – wir mussten erst den ganzen Dreck, den die Zuckerrohrfabrik in den Himmel und natürlich genau in unsere Richtung gepustet hatte, vom Deck runter spülen – sind wir dann nach 5 Stunden endlich auf Malolo Island eingetroffen. Eine Runde durch das Bojen- und Ankerfeld gedreht, und dann haben wir doch in alter Gewohnheit wieder weiter draußen geankert. Wir lieben es halt nicht so „mit den Füßen in der Musik“. Heute gibt es den ersten Landgang. Diesmal denken wir auch an die Kamera, damit es endlich mal wieder ein paar Fotos gibt. Leider ist der Akku von der großen Kamera kaputt und wir haben noch keinen Ersatz gefunden. Zum Glück gibt es ja Handys mit eingebauter Kamera, die auch gute Bilder macht. Und man hat  auch nicht so viel zu schleppen;-)

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Dampfer wieder voll beladen

Wie war das nochmal? Einkaufszettel schreiben und dann auf dem Tisch liegen lassen. Super! Wir waren schon auf dem halben Weg in die Stadt, da fiel es mir ein: Zettel vergessen. Mal wieder typisch. Aber oh Wunder, wir haben an alles gedacht. Bei der Nachlese,will heißen Kontrolle des Zettels bei unserer Rückkehr, konnten wir tatsächlich alles abhaken! Ist ja mal ganz was Neues! Und wir haben auch keine Dinge gekauft, die wir schon x-fach vorrätig haben, was ja leicht mal vorkommen kann ohne Einkaufsliste. Das Taxi von der Stadt zurück zum Hafen hat übrigens umgerechnet 1,50 € gekostet. Dafür macht in Deutschland ein Taxifahrer noch nicht einmal die Tür auf 😉

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Vor dem Großeinkauf

Seit 15 Uhr liegen wir vor Anker in Lautoka, der zweitgrößten Stadt Fidschis. Hier ist die letzte Möglichkeit, sich mit Proviant zu versorgen, bevor es raus zu den kleinen Inseln im Westen geht. Unser Einkaufszettel wird immer länger. Die Gefrierbox ist auch schon wieder runter gekühlt. Das bot sich heute während der Motorfahrt an. So hatten wir keine Stromprobleme. Die letzten 2 Stunden durften wir wieder im Regen fahren. Dummerweise führte uns unser Kurs immer weiter vor den Wind, sodass wir keinen Schutz mehr im Cockpit hatten. Zum Glück ist der Regen hier warm, macht also fast nix.  Morgen früh dann mit dem Dinghi an Land, zu Fuß ca. 1 km in die Stadt latschen, vielleicht noch ein wenig bummeln und die Stadt ansehen, wenn es das Wetter erlaubt, bevor wir den Supermarkt entern, und dann mit dem voll beladenen Taxi wieder zurück. Jetzt nur nix vergessen!

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Nun ist er da, der versprochene Regen

Allerdings mit Verspätung. Zum Glück, denn so konnten wir schön 22 sm weiter fahren. Blöderweise kam der Regen dann aber doch eine halbe Stunde zu früh, kurz vor unserer Ankunft am Ankerplatz ging es los. Wir müssen schon lustig ausgesehen haben. Bikini bzw. Badehose an und Südwester auf dem Kopf (bei Rainer, damit die Brille nicht so schnell nass wird und bei mir wegen der Haare). Jetzt haben wir es uns bequem gemacht, die Bütten zum Regenwasser sammeln sind aufgestellt und für’s Abendessen ist die „Pizza à la Meerbaer“ schon im Backofen 😉 . Genau das Richtige bei so einem Wetter.

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Und noch einmal…

…weil’s so schön war: wieder ein super Segeltag! Um 8 Uhr ging der Anker hoch, nach einer halben Stunde waren wir durch die Riffpassage und dann ging die Luzie ab. Zwischen 6 und 7 Knoten bei halbem Wind. Grandios! Nachdem wir dann vor Viti Levu durch die Nananu-Passsage waren – von den Stengeln, die die Durchfahrt markieren sollten, war nichts zu sehen, die hat sich Cyclone Winston wohl im Februar einverleibt – gingen wir auf die Suche nach einem schönen Ankerplatz. Nun liegen wir bei Volivoli-Point West auf 15 m Wassertiefe vor Anker. Ob wir morgen sofort weiter fahren, wissen wir noch nicht.

Übrigens: Neptun hat uns ein Fischlein an die Angel gehängt! Zum ersten Mal ist die Angel um 11.30 Uhr ausgerauscht. Leider hat sich der Fisch dann doch tatsächlich nur 5 m hinter dem Meerbaer verabschiedet. Hat den Köder einfach ausgespuckt. Aber eine halbe Stunde später rasselte die Schnur wieder los. Und diesmal hatten wir Glück: ein schöner Bonito, ca. 1,5-2 kg schwer. Gerade richtig für 2 halbverhungerte Segler zum Abendessen

Abendessen

Abendessen

 

😉

 

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Schönes Segeln

…wie schon lange nicht mehr! Um 7 Uhr heute früh haben wir uns von der Mooringboje in Savusavu losgebunden und damit gerechnet, dass wir einen großen Teil der heutigen Strecke mit Motorunterstützung zurücklegen müssen. Es war überhaupt kein Wind. Aber nach einer Stunde kam er dann, und zwar so, wie man es sich als Segler wünscht. Wir konnten mit halbem Wind meistens mit mehr als 6 kn segeln. Dabei blauer Himmel, Sonne und nur ein paar kleine Schäfchenwolken. Trotz der letzten windigen Tage war der Seegang draußen moderat und Meerbaer ist mit leichter Schräglage nach Steuerbord gerannt. Die Durchfahrt durch die Nosonisoni-Passage haben wir kurz nach Niedrigwasser erreicht und so mit Wind und Wasser von achtern eine ruhige Passage erwischt. Nach 46 sm in etwas über 7 Stunden fiel unser Anker vor dem Örtchen Nabouwalu auf 9 m Wassertiefe. 50 m Kette dürften ausreichen, um uns eine ruhige Nacht zu bescheren. Morgen früh geht es dann über das Bligh-Water rüber auf die Hauptinsel Viti Levu.

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