Wir nehmen endlich wir Fahrt auf

Die paar Tage vor Anker bei Jim sind nicht tatenlos vorüber gegangen. Wir haben nicht nur geschlemmt, sondern auch schwer gearbeitet. Beide waren wir an den letzten beiden Tagen jeweils eine Stunde unter Wasser und haben den Rumpf vom „Meerbaer“ mit großen Metallspachteln sauber gekratzt. Und das war wirklich heftig! Der Rumpf sah aus wie ein Reibeisen. Auf dem Weg zu Jim’s Place bekamen wir gerade mal 3,5 kn bei 2.000 Umdrehungen drauf, und das bei mitlaufendem Strom! Ganz schön frustrierend. Aber heute dann die Belohnung: mit nur 1.800 Umdrehungen und gegen den Strom sind wir locker mit 5 kn voran gekommen! Da hat sich die Schrubberei ja doch gelohnt. So ein Erfolgserlebnis brauchte man öfter. Einen Wermutstropfen gab es dann doch für mich. Dummerweise habe ich beim ersten Tauchgang Rainers Neopren-Haube aufgesetzt, weil ich dachte, es gäbe wieder, wie schon vor 2 Monaten, die vielen kleinen Krebse am Rumpf, die sich dann gerne in den Haaren fest setzen. Waren aber keine da. Dafür hat sich dann bei mir die altbekannte Neopren-Allergie wieder gemeldet. Nun ist mein Hals rot, dick geschwollen und juckt wie die Hölle. Morgen geht es erst mal zum Doc. Der soll mal sehen, was da zu machen ist. Beim letzten Allergie-Anfall vor 7 Jahren auf den Kanaren hatte ich volle 2 Wochen Freude dran (ohne Arzt). Hoffen wir mal, dass es diesmal nicht so lange dauert!

eine Schönheit am Wegesrande

 

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FROHE OSTERN !!!!!

Wir wünschen allen unseren fleißigen Lesern ein schönes und vor allen Dingen sonniges Osterfest!

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Bay of Islands von Cyclone Cook verschont

So sieht es zumindest im Moment aus. Großes Aufatmen unsererseits. Wir bangen alle um die Menschen und Sachen südlich um Coromandel und Bay of Plenty, wo der Cyclone sich gerade dem Lande nähert.

unser ganz persönliches Wahrzeichen der Bay

Heute Nachmittag war dieser Strauss besonders gut zu sehen.

Spitzgatter

wunderschönes Holzboot

ein schneller Trimaran

Blick zum Russell Bootsclub

Was gerade den Skipper so begeistert an Neuseeland, ist die Vielfalt der Boote. Viele Ketschen, Schooner und Sloops in allen Größen und aus allen Materialien. Doch auch hier geht der Trend eindeutig zum Plastikeinerlei. Geht wohl noch so weiter, bis auch der letzte Tropfen Erdöl in GFK und sonstiges umgewandelt ist.

 

 

 

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Warten auf Cook…..

nee, nicht den Käpt’n, sondern den tropischen Sturm mit selbigem Namen. Der hat schon in Neukaledonien für ordentlich Wirbel gesorgt. Jetzt will er auch noch Neuseeland etwas aufmischen.

Wir haben uns deswegen wieder in die Pomare Bay verzogen und hoffen das dieser Kelch an uns vorüber zieht.

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Das war wohl nix!

In dem Bemühen unseren Blog etwas moderner zu präsentieren sind wir wohl etwas zu schnell gewesen. Demnächst vielleicht. Jetzt erstmal zurück zum „Old Style“.

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Ein Teil des Einkaufes ist schon „verwurstet“

Schweinefleisch, Rinderleber, diverse Gewürze und viel „Küchensauerei“ ergeben eine leckere „Leberpastete – oder auch Leberwurst“. Besonders schmerzlich in Fiji und inTonga vermisst. Auch das örtlich Angebot entspricht eher englischem Geschmack. Also selbst ist die Bootscrew und damit ran an die Wurst. Hat außerdem einen entscheidenden Vorteil! Man weiß genauestens, was in der fetttriefenden Masse drin ist. Keine Chemie, keine Geschmacksverstärker, keine Schlachtabfälle oder ähnliche Sauereien. Dass jede gute Streichwurst mindestens 50 % Fett haben muss, wird einem da erst richtig bewusst. Aber „light“ ist eben sowas von unlecker. Und wie man inzwischen auch festgestellt, nicht immer die gesunde Variante. Wer sowas wie ein Rezept haben möchte, schreibt ne mail. Es ist wirklich sehr einfach, nur den Fettdreck hinterher wegmachen ist eine Sauarbeit.

eingekocht, somit fertig für die Bilge

 

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Großeinkauf in Whangarei

Heute waren wir mit einem Kleinstwagen – war das günstigste, was wir bekommen konnten – zum „Urlaubs-„Einkauf in Whangarei. Alles , was haltbar und in Fidji nur teuer oder gar nicht zu bekommen ist, wurde gebunkert. Dazu noch Fleisch zum Einkochen und einige Zutaten für den ersten Versuch, eigene Leberpastete herzustellen. Und das Wichtigste: ein Bier-Kit für den kleinen Braumeister. Ab jetzt machen wir unser Bier selber. Bis die erste Lage genießbar ist, vergehen aber erst noch ca. 4-5 Wochen. Ob der erste Versuch geklappt hat und das Gebräu genießbar oder sogar lecker ist, werden wir berichten.

Zu guter Letzte haben wir noch 100 l Diesel in Kanistern von der Tanke geholt. Da ist es erst einmal ca. 30 Cent je Liter günstiger als an der Wassertankstelle und meistens von besserer Qualität. Für eine Ersparnis von 30 NZDoller schleppt man gerne mal die Kanistern durch die Gegend. Mit den ganzen Einkäufen war unser Dinghi auf dem Weg zum Ankerplatz ganz schön tiefer gelegt. Wir hatten Glück, dass unsere Beine noch nach innen passten. Es hätte nicht viel gefehlt, und wir hätten sie nach draußen hängen müssen 🙂

Nu ist alles verstaut und morgen geht die Küchenwerkstatt los.  Und raus auf einen Ankerplatz in die Bay wollen wir auch noch. Mal wieder viele Pläne. Mal sehen, wann wir das alles auf die Reihe bekommen.

Außerdem steht noch der Cyclone „Cook“ vor der Tür. Die verschiedenen Wetterberichte sind sich noch nicht einig, ob der noch bis hier runter kommt oder sich zwischen Neukaledonien und Neuseeland tot läuft. Wir behalten ihn im Auge.

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