FROHE OSTERN!

Wir wünschen Euch allen ein schönes Osterfest mit viel Sonnenschein und vielen bunten Eiern!

Frohe Ostern aus der Urqarts-Bay

Wir können Ostern jetzt auch genießen. Wir sind (fast) fertig mit den Arbeiten an unserem Meerbaer. 2 Wochen haben wir an Land gestanden und gewerkelt, bis die Sonne unter ging – und die war uns wirklich gut gesonnen und hat fast täglich geschienen und uns ein herrliches Wetter zum Lackieren beschert. Wir konnten den Rumpf über und unter Wasser abschleifen, über Wasser mit Vorstreichfarbe und dann zweimal Lack bemalen und das neue Antifouling in 2 Lagen rollen. Die Ankerwinsch musste ausgebaut und gewartet werden. In diesem Zuge fanden wir dann auch gleich ein Loch im Deck, dass zugemacht werden musste. Die Vorpiek, bei uns Keller genannt, wurde vollständig ausgeräumt, ausgemistet und gegen Rost behandelt. Dann die Ankerwinsch wieder einbauen. Ein Gewürge, bis wir den schwerden Motor von unten eingesetzt hatten. Man hat ja auch vorne in der Bootsspitze so viel Platz zum Arbeiten 😉

Zurück ins Wasser

Die Wasserpumpe wurde generalüberholt, Motoröl- und Getriebeöl-Wechsel gemacht. Zwischendurch schon einmal jede Menge Vorräte für die Fahrt Richtung Tropen eingekauft, Fleisch eingekocht usw., usw.

Der blaue Streifen muss noch drauf

Nach 2 Wochen an Land durfte Meerbaer dann wieder in sein Element. Montag früh ging es als erster in den Kran und ab ins Wasser. Jetzt noch mal eben (!) ein paar letzte Feinarbeiten. Leider haben wir es nicht mehr geschafft, das Deck neu zu malen. Das Wetter wollte die letzten 3 Tage nicht mehr so richtig mit spielen. Ab und zu nur ein paar Regentropfen haben ausgereicht, um die Lackierarbeiten auszubremsen. Macht aber nix. Das können wir genauso gut noch am Ankerplatz machen. Da sind dann wenigstens keine Festmacher im Weg und man rennt nicht so viel rein und raus und läuft Gefahr, auf die frische Farbe zu trampeln.

Fertig!

Heute Vormittag konnten wir endlich die Leinen los werfen und uns für 2-3 Tage in die Urquarts-Bay verholen. Hier warten wir darauf, dass am Montag oder Dienstag der versprochene SW-Wind kommt, der uns dann in die Bay of Islands schiebt. Vorher noch ein wenig aufräumen, sauber machen und dann Ostern genießen. Die Lammkeule liegt schon im Kühlschrank 😉

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Meerbaer an Land

Es war gar nicht so einfach, einen kurzfristigen Termin für den Haulout in Whangarei zu bekommen. Norsand ist übervoll, Dockland 5 ebenfalls, Whangarei Harbour ohne Auto zu weit weg. Letzte Chance Riverside Drive Marina, wo wir schon vor 3 Jahren an Land standen. Hier hatten wir uns die geringste Chance ausgerechnet, weil der Platz doch ziemlich eingeschränkt ist. Aber: Donnerstag Mittag haben wir Karl nach einen Platz gefragt und er wollte wissen wann. So bald wie möglich war unsere Antwort und siehe da, gleich am nächsten Vormittag hatten wir den Termin. Unser Glück war, dass gerade 2 Boote wieder ins Wasser gegangen waren. Geht doch 😉

Der Dreck muss weg

Natürlich fing es genau zu dem Zeitpunkt an zu regnen als wir abgelegt hatten, um in die Kranbahn einzufahren. War ja nicht anders zu erwarten. Hat aber trotzdem alles super geklappt. Wir sind diesmal rückwärts in den Kran gefahren. So brauchten wir nicht die Rollanlage zu entfernen, was immer ein Riesenakt war (vor allem später der „Rückbau“). Rückwärts mussten wir nur den Windgenerator umlegen und die Achterstagen vom Besan entfernen. Passte wie für uns gemacht. Die Traverse vom Kran endete genau 20 cm vor dem Besanmast. Alles ganz easy. Und dann standen wir erst mal eine Stunde lang im Regen und durften zusehen, wie unser Meerbaer mit dem Hochdruckreiniger den Hintern geschrubbt bekam. Pünktlich zu Mittag stand Meerbaer dann fest aufgebockt in seinem Cradle. Hier werden wir wohl für die nächsten 3-4 Wochen stehen und reparieren und etwas Kosmetik betreiben. Momentan sieht das Wetter mal wieder nicht so prickelnd aus, um Lackierarbeiten zu machen. Für die kommenden Tage ist immer wieder Regen angesagt. Ist ja klar. Meerbaers wollen arbeiten und der Himmel weint. Vorher war wochenlang strahlendes Sommerwetter 🙁

Eigentlich ist es hier in der Riverside Drive Marina recht gemütlich und wir fühlen uns gleich wieder wie „zu Hause“. Die Community ist teilweise noch die alte von vor 3 Jahren und so kennt man sich noch. Der BBQ-Termin am Sonntag Abend steht immer noch und so haben wir uns gestern Abend gleich unters Volk gemischt.

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Es hat funktioniert

Der Starkregen hat sich durch unsere aufgestellten Wassersammel-Behälter abschrecken lassen. Es hat zwar dann doch gestern Abend noch ein wenig geregnet, aber die angekündigten heftigen Niederschläge müssen dann doch wohl woanders runter gegangen sein. Und den vor einigen Tagen für Sonntag versprochenen Wind von mehr als 40 kn hat man auch schon wieder relativiert. Momentan sind die Vorhersagen bei 23 kn in Böen. Mal sehen, was dann noch davon übrig bleibt. Wie gehabt: die Wettervorhersagen überholen sich mehrmals täglich selber 😉

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Wir warten auf den großen Regen

Cyclone OMA, der in den letzten Tagen im Norden von Vanuatu und Neukaledonien erhebliche Schäden angerichtet hat und sich jetzt auf die australische Küste zubewegt, zieht uns hier die schöne warme Luft ab und soll uns heftige Regenfälle bescheren. Wir sind gerüstet. Das Dinghi hängt hoch und das Lenzloch ist offen, die Bütten zum Regenwasser sammeln stehen bereit… nur der Regen ist noch nicht da. Gestern noch hieß es, heute früh, heute früh dann heute Mittag, heute Mittag wurde er dann auf den Nachmittag verschoben. Jetzt ist es 19.30 Uhr und wir warten immer noch. Vermutlich hätten wir die Wassersammler nicht aufstellen dürfen. Damit haben wir wohl den Regen verscheucht. Nix mit schönem weichen Regenwasser zum Waschen. Aber vielleicht kommt er ja doch noch. Wir warten ab.

Cyclone OMA auf dem Weg nach Australien

Ach so, wir treiben uns schon seit 4 Wochen in der Nähe von Whangarei rum. Entweder wir liegen gegenüber von Norsand am Anker oder wir sind in der Parua-Bay und erholen uns von dem Einkaufsstress 😉

Anfang dieser Woche musste schon wieder der Rumpf von Bewuchs frei geschrubbt werden. Nach nur 5 Wochen waren wir schon wieder so zugewachsen, dass wir kaum von der Stelle kamen. Der Propeller sah eher wie ein Reibeisen aus und der Rumpf war kaum noch zu erkennen. Rainer hat sich geschlagene 2 Stunden unter Wasser getummelt, um der Schweinerei Herr zu werden. Unglaublich, wie das Zeug wächst. Das Antifouling ist gerade mal 9 Monate als und die Wirkung ist gleich Null. Wofür schmiert man das teure Zeug eigentlich drauf? Kann man sich auch gleich sparen, wenn man sowieso alle 4-6 Wochen mit dem Spachtel auf Tauchstation gehen muss, um den Mist abzukratzen.

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Kaum zu glauben

Ende Mai hatten wir neues Antifouling gemalt. Anfang Oktober in Fiji und Anfang Dezember in Neukaledonien war Rainer unter Wasser zur Inspektion und hat nur ein wenig Schleim vom Rumpf abwischen müssen. Alles wieder sauber.

Gestern unterwegs aus der Bay raus Richtung Whangarei meinte mein Käpt’n schon: “ Komisch, wir kommen gar nicht auf die übliche Geschwindigkeit, da müssen wir wohl mal nachsehen, wie das Unterwasserschiff aussieht.“. Und da kam dann auch heute mein Einsatz (Rainer hatte die letzten beiden Tauchgänge absolviert und so war ich nun mal wieder dran). Wir liegen so ungefähr auf halbem Weg zwischen Cape Brett und Tutukaka Harbour in der Mimiwhangata Bay fast ganz alleine und stören so niemanden mit dem Lärm von Generator und Kompressor. Kaum unter Wasser, traf mich fast der Schlag. Nach nur 3 Wochen in der Bay war der Rumpf mit Barnickels bewachsen, unglaublich! Die Sch… Austernfarmen in der Bay machen so viel Dreck, das wirkt wie Dünger. Eine ganze Stunde lang hab ich mit dem Spachtel die Dinger abgekratzt. Unter dem Kiel hatte sich schon eine dicke Schicht Irgendwas angesiedelt als Vorbereitung für ein schönes kleines Riff. Beim Kratzen ist mir dabei doch tatsächlich der schöne große Spachtel abgebrochen und ich durfte mit dem kleinen Ding weiter machen. Ganz schön mühsam. Das große Teil war dreimal so breit und hat entsprechend mehr in einem Rutsch abgeschabt. Zu meiner besonderen Freude war ich dann auch noch selber von Kleinstlebewesen übersät -auf dem Neo und vor allem in den Haaren 🙁 . Ein paar Barnickels hatten sich doch tatsächlich sogar in den Neo rein geschlichen und sich auf meinen Bauch gesetzt). Selbst nach einer ausgiebigen Dusche juckt es mich immer noch 😉

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Alles geht seinen geregelten Gang

Ist ja mal was Seltenes bei uns. Aber diesmal scheint alles wunschgemäß zu klappen. Nach dessen Betriebsferien haben wir heute unser Großsegel zum Segelmacher gebracht und bekommen es schon morgen Nachmittag repariert wieder zurück. Den mal wieder geschrotteten Pumpenbalg für unsere Toilette – davon hatten wir gar nicht berichtet, weil das Thema ja auch Schei… ist – bekommen wir, nachdem wir uns bei Dometic in den USA per Mail beschwert hatten ( drei Stück kaputt innerhalb von 2 Jahren, und das bei einem Stückpreis vom 250 NZ$, wofür man schon fast ein normales neues Pumpklo bekommen würde), bekommen wir kostenlos ersetzt, und alles am Meerbaer läuft wie geschmiert (toi toi toi!!!).

Wir sind guter Dinge und Donnerstag wollen wir dann nun endlich aus der Bay of Islands verschwinden und uns Richtung Auckland und Great Barrier Island aufmachen. Wir freuen uns schon drauf!!!

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Pippis, Räucherfisch und viel Ruhe.

Jim’s Place

Jim’s Place ist die richtige Location für ein paar erholsame Tage. Idyllisch am Te Puna Inlet liegt die kleine Halbinsel, die Jim und seiner Familie gehört. Pippis am Strand, Austern an den Felsen und reichlich Fisch im Wasser liefern, was das Herz begehrt. Jim fischte mit einem kleinen Stellnetz, einige „Mullets“ landeten danach im Räucherofen. Heute zum Lunch gab es schon mal einen halben Fisch. Lecker!

Dinghiausflug

Das Land ist Maori-Land, unwegsamer Urwald mit wenigen Pfaden und begehbaren Wegen. Eine sehr erholsame Kulisse für unsere doch etwas angespannten Nerven. Bis heute Vormittag war Claus von der Julia mit seiner Crew auch noch vor Ort, wir hatten einen vergnüglichen Abend an Bord. Nicht zuletzt Claus haben wir den Kontakt zu Jim zu verdanken.

Austernfelsen

Grandiose Landschaft

2019 werden einige Neuerungen an Bord bringen! Wir haben beschlossen, ab und zu ein bis zwei Gäste mit zu nehmen. Nicht für die Überfahrten in die Tropen, sondern für die Zeit vor Ort. Also für die Zeit in Neuseeland, Tonga, Fidschi, Vanuatu und Neukaledonien. Plus allem, was sonst noch so auf dem Wege liegt. Einzelheiten wie Termine, Preise und Konditionen erarbeiten wir noch. Vorab wollten wir gerne wissen, ob überhaupt ein Interesse besteht. Wir bieten die Teilnahme an unserem Fahrtenseglerleben, keine „all inclusive“ – Kreuzfahrt. 😉 Auf jeden Fall freuen wir uns schon mal auf die Gelegenheit, netten Leuten die Menschen, Länder, Kulturen und Begebenheiten des Südwest-Pazifiks näher zu bringen.

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