Kein Kommentar

27. Juli 2010

Wir haben uns schweren Herzens entschlossen, keine Kommentare zu unseren Artikeln mehr zu erlauben. Vieleicht ist diese Massnahme nur vorübergehend, bis wir eine bessere Lösung gefunden haben.

Der Grund: Im Schnitt ca 15 Spam-Kommentare täglich! Und jeden einzelnen muss man sich anschauen und löschen. Bei oft sehr langsamen Internet-Verbindungen ein mühseliges und frustrierentes Unterfangen. Wie man uns trotzdem erreichen kann wissen die meisten Leute. Die anderen gucken einfach in das Impressum.

Hallo Welt!

22. Mai 2009

Anne und Rainer

meerbaer2

Wir, Anne und Rainer, wollen in Zukunft versuchen, alle die es interessiert, an unserer Segelreise mit der Yacht “meerbaer” teilhaben zu lassen. Der Beginn wird vielleicht etwas holperig werden. Aber wir versprechen zu lernen und uns zu verbessern.

Meerbaer

22. Mai 2009

Der, die “meerbaer” ist ein Stahlknickspanter. 13,10m lang, 4,0m breit mit 2,0m Tiefgang. 95qm Segelfläche an 2 Masten und ein Blister von 100qm treiben den 15 t schweren Rumpf voran. Dieseltanks mit 750ltr und Wassertanks mit 1000ltr geben lange Unabhängigkeit. Die mit einem 60ltr/std Wassermacher noch beliebig verlängert werden kann. Ein sicheres komfortables Seeschiff!

Wir sind wieder auf Gomera!

29. Juli 2010

Nach 15 stündiger Motorsegelnachtfahrt sind wir mit 49sm auf der Logge im Valle Gran Rey angekommen. Ist doch recht mühsam, gegen Passatwind und Canarenstrom an zu kommen.

Nach dem 4 wöchigen Outback ( El Hierro) somit wieder in der “Zivilsation”.  Merkt man gleich wieder z.B. daran, dass die Bordfrau wiehernd den neuesten Vallebooten liest ( www.valle-bote.com, die internetversion). Diesee Postille iste eine geniale Mischung zwischen Titanic, Stern und Spiegel, wobei der Schwerpunkt sicherlich auf Titanic liegt. In den Läden und vor allem in der Hafenkneipe wird überwiegend deutsch gesprochen. Unseren Segelmacher Thomas von San Sebastion haben wir hier auch schon mehrfach zum Biere getroffen.

Die Sturmtaucher lärmen nachts an der Steilwand rum. Stört allerdings überhaupt nicht. Hier ist richtig Hochsommer mit tagsüber über 30 im Schatten. Sehr angenehm ist es da in den 24 Grad kalten Atlantik zu springen und eine oder auch zwei Runden um den Dampfer zu schwimmen. Bald wieder mehr, auch mit Fotos.

Abschied von El Hierro

27. Juli 2010

Gestern Abend haben wir eine kleine Abschiedsfeier mit Silke und Pete von der “Sparrow” und Jürgen von der “SY Marco” gehabt. Geplant war, dass wir heute früh um 7 Uhr die Leinen los machen und Richtung la Gomera segeln. Aber wie so oft im Leben kam alles ganz anders. Nach dem Vollmond am Sonntag hatten wir in der letzten Nacht so einen Schwell im Hafen, dass an schlafen nicht zu denken war. Heute Morgen um 5 Uhr haben wir dann den Wecker abgeschaltet und uns entschlossen, erst heute Abend abzufahren.

Um 9 Uhr klopfte es dann am Schiff: Silke und Pete standen mit frischen Brötchen und einen “Anlegerbier” am Boot. Sie hatten sich extra den Wecker auf 7 Uhr gestellt, um uns gebührend mit Getröte zu verabschieden. Da standen sie dann im Morgengrauen und der Meerbaer lag noch im Tiefschlaf. Auch Jürgen hatte sich extra den Wecker gestellt und stand eine halbe Stunde lang mit dicken Augen an seiner Reling und wartete, dass der Meerbaer sich vom Steg löste.

Müssen wir jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Wir glauben nicht, denn die Drei sprechen noch immer mit uns. Dann wird eben heute Abend getrötet und gewunken.

Unser letzter Tauchgang auf El Hierro

25. Juli 2010

Leider, leider war vorgestern unser letzter Tauchgang auf der Insel El Hierro. Wir waren mit Günter von der Basis Fan Diving nochmal mit dem schnellen Zodiac rausgefahren. Allzu weit waren wir nicht, nur eben um die Hafenmauer auf den Tauchplatz Punta Restinga 1. Ein Riff, das direkt vor dem Hafen Restinga liegt. Klasse Tauchgang, Ankertiefe 8m, dann runter bis knapp 17 m und am Riff längs wieder zurück. Irres Tauchen am Riff entlang und über uns der Seegang, der sich an den Felsbrocken bricht. Viel Fisch, für uns als Krönung ein Schlangenaal. Imposant gezeichnet und vom Erscheinungsbild eher eine Schlnge als ein Aal. Wir haben mit unserem Guide Günter viel gelernt auf diesen 7 Tauchgängen  und sind vom blutigen Anfängerstatus etwas abgerückt (hoffen wir doch!!)

Morgen wird der Propeller und der Rumpf vom Meerbaer noch geputzt. Dann die Tauchklamotten getrocknet und weg gepackt. Nächste Woche geht es wieder rüber nach La Gomera. Ewas über 50sm gegen den vorherrschenden Passat.

Noch mal was vom Tauchen.

18. Juli 2010

Wir sind nun ja blutige Anfänger in dieser Wassersportart mit unseren gerade mal 12 Tauchgängen. Natürlich sind wir immer hin und weg, wenn wir zwischen all dem Meeresgetier rumpaddeln.

Aber Leute, es ist einfach unglaublich, selbst sich in die Tiefe zu begeben.

Klar gibt es viele Tauchvideos und Filme und Fotos. Aber selbst erleben, selbst sehen und fühlen geht über alles.

eine wunderschöne schwarze Muräne

braune Muräne

der Igelfisch will wohl knutschen...

Alle Bilder und auch das Video hat Günter von Fan Diving während unseren gemeinsamen Tauchgängen aufgenommen. Wir sind immer noch sehr mit dem “Zurechtfinden” mit dem Material und dem Medium beschäftigt. Aber ein gemeinsames Ziel ist es auch, nicht mit der Harpune zu jagen,  sondern mit Foto- und Filmkamera.

Haialarm im Hafen

17. Juli 2010

Am Nachmittag fiel uns auf einmal ein Menschenauflauf an der Kaimauer auf. Bei näherem Hinsehen mit dem Fernglas sahen wir es:

Ein „Großwildjäger“ (so heißen bei uns die Sportfischer) hatte einen ausgewachsenen Sandtigerhai im Schlepp. Der Hai war so schwer, dass er ihn wohl nicht ins Boot hieven konnte und ihn in den Hafen schleppen musste. Wir sind natürlich auch hin, um uns den Kerl aus der Nähe anzusehen.

Da liegt der arme Kerl

vier Mann waren hinten auf dem Stapler nötig, um den Hai über die Kante der Mole zu ziehen

Aber irgendwie ist es doch ein trauriger Anblick, wenn man ein so majestätisches Tier tot am Haken sieht.

ganz schöner Oschi!!

Abends wurde dann das Fleisch kostenlos an die Bevölkerung verteilt. Na ja, dann ist er nicht ganz umsonst gestorben.

beeindruckende Maul- und Gebissgrösse

Fiesta in Restinga.

17. Juli 2010

Seit Donnerstag ist hier in Restinga die Fiesta del Carmen. Das ganze öffentliche Leben ist angehalten, selbst die Baustelle des Wellenbrechers im Hafen ruht. Los ging es mit einem eindrucksvollen Feuerwerk am Donnerstagabend.

Wir waren in der ersten Reihe, das Feuerwerk startete von der Hafenmole.

Schon am Nachmittag war volles Programm für die Kinder, mit Theater und Musik auf der Plaza. Am Freitag dem eigentlichen Höhepunkt gab es von den Fischern für alle gebratener Bonito mit Papas Arrugadas, Mojo Sosse, Gofio und Wein.

Lecker Bonito ....

Die Fischbräter voll in Aktion

Die Papas Arrugadas sind schon so weit

Abholung des Essens

Nach der Stärkung wurden die Kutter und Boote mit bunten Fähnchen dekoriert. Die Statuen wurden für die Wasser-Prozession erwartet.

Mit lauter Musik und viel Tanz wurden sie durch die Hauptstrasse zum Hafen gebracht und auf den grössten Kutter verladen.

Tanzend werden die Statuen zum Hafen gebracht

vorne zwischen den Menschen kann man die Statuen erkennen

Wir sind mit der Sparrow, dem Boot von Silke und Piet auch mit raus gefahren. An Bord waren auch noch Jürgen und Miguel.

Vor und nach der Prozession wurde sich gegenseitig ordentlich mit Wassereimern begossen.

viel Spass hatten alle beim gegenseitigen nass machen

Nach der Rückkehr in den Hafen ging der Zug der Prozession durch die ganze Stadt. Mit dabei, wie hier immer, natürlich auch die Kinder.

mittlerweile schon dunkel, egal, die Kinder sind auf den Kanaren immer dabei

Die Feier zog sich bis in den Morgen und lange war die Musik- und Tanzgruppe in der Nacht unterwegs.