Wir warten…

…auf die Rechnung. Der Chef von Ray Roberts Marine tut sich echt schwer damit, unsere Endabrechnung fertig zu stellen. Bei dem ganzen Mist, der im Laufe der diversen Reparaturen passiert ist, kann er uns natürlich nicht alle Stunden, die dabei drauf gegangen sind, aufs Auge drücken. Vor einer Woche hatten wir schon einmal nach der Rechnung gefragt und gestern wieder. Aber er ist immer noch nicht damit durch. Mal sehen, was am Ende dabei raus kommt 🙂

Heute Abend bekommen wir Besuch. Rainers Cousin Michael aus Australien hat sich für ein paar Tage angekündigt. Er haust zwar nicht bei uns an Bord, sondern hat sich in einem Motel einquartiert, aber wir werden sicher ein paar schöne Tage zusammen verbringen.

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Ein ganzes Jahr lang war er krank…

…nun röhrt er wieder, Gott sei Dank!

Unser alter Generator ist wieder zum Leben erweckt worden. Hat auch lange genug gedauert! Vor gut einem Jahr hatte ein Ventil seinen Geist aufgegeben und erst hier in Neuseeland hatten wir die Chance, einen kompetenten Monteur und auch die Ersatzteile zu bekommen. Die waren zwar mehr als 4 Wochen unterwegs, sind aber nun endlich am Dienstag hier eingetroffen. Heute war der spannende Moment gekommen. Alles wieder eingebaut, die Zylinderkopfdichtung angebracht und dann der Probelauf. Start, ein paar Umdrehungen, und dann: peng! Motor hängt! Große Augen beim Monteur und besonders beim Skipper. Was war denn nun schon wieder? Hört unsere Pechsträhne denn gar nicht auf? Zylinderkopf wieder runter und es spritzte lustig jede Menge Wasser raus. Wo kam das denn her? Lange Rede, kurzer Sinn, der Monteur hatte eine Dichtungspaste zwischen Zylinderkopf und Dichtung geschmiert und zu guter Letzt hatte sein Drehmomentschlüssel nicht richtig angezeigt. Der Kopf war viel zu locker. Zum Glück ist nichts weiter passiert und nachdem alles wieder richtig sauber, trocken und dicht war (ohne Paste!), lief das gute Teil ohne Mucken an, schmiss am Auspuff ordentlich Wasser raus und produzierte den lang ersehnten Strom. Das Gedröhne und Geschepper war wie Musik in unseren Ohren.

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Unser Stiefkind fordert sein Recht ein

Diesmal glücklicherweise nicht spät abends, wie sonst immer. Stiefkind ist natürlich unsere Abwasserpumpe. Die schwächelte schon sein ein paar Tagen, aber man drückt sich halt gerne vor dieser Schweinearbeit (im wahrsten Sinne des Wortes). Aber heute ging kein Weg dran vorbei. Bevor die Pumpe wieder streikt, wenn gerade der Tank rappelvoll ist, sind wir heute rechtzeitig tätig geworden. Übeltäter war „Unverdautes“: Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Sesamsaat hatten die dicke Rheinstrom-Pumpe fast lahm gelegt. Zukünftig werden die Körner nur noch geschrotet verbacken und nicht mehr im Ganzen. Der Skipper hatte die vertrauensvolle Aufgabe, die Pumpe in ihre Einzelteile zu zerlegen und die Bordfrau hatte mal wieder die tolle Aufgabe, die Schweinerei wegzumachen. Alte Lappen, Gummihandschuhe und jede Menge Reinigungsmittel und später noch Sagrotan haben ihr die Arbeit erleichtert. Gestunken hat es trotzdem ;-( . Aber es hat sich gelohnt, jetzt pümpelt sie wieder (die Pumpe, nicht die Bordfrau!), wie es sich gehört.

Ansonsten haben wir die Wartezeit auf unsere Ersatzteile auch nicht tatenlos vergehen lassen. Das Deck ist bis auf den Eingangsbereich neu lackiert und segmentweise mit Anti-Rutsch-Anstrich gemalt. Meerbaerchen sieht wieder richtig schick aus.

Übrigens: an der Zylinderkopf-Front hat sich Neues ergeben: die Ersatzteile sind tatsächlich heute in Auckland angekommen und gleich auf den Weg nach Whangarei gebracht worden. Mit Glück kommen sie morgen hier an und werden Mittwoch endlich eingebaut.

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Ende gut, alles gut

Nun hat sich die Lage entspannt. Wir bekommen den „zerschossenen“ Sterling-Regler vom Verursacher ersetzt und müssen auch die für die „Kaputt-Reparatur“ nichts bezahlen. Wär ja auch noch schöner! Der neue Regler ist schon unterwegs von England und dürfte bis zum Ende dieser Woche hier eintreffen. Die Spezialdichtungen für unseren Generator sind auch auf dem Weg aus Deutschland zu uns und so scheinen wir tatsächlich in der nächsten Woche fertig zu werden. Kaum zu glauben.  Mit neuer Energie geladen hat die Bordfrau dann auch heute angefangen, das Achterschiff neu zu lackieren. Laut Wetterbericht sollte heute ein wunderschöner, trockener Tag werden. Fing auch so an. Nur leider kamen am Nachmittag plötzlich dicke, schwarze Wolken angerauscht. Die Drohungen zum Himmel haben auch erst geholfen, aber dann hat sich Petrus mit seiner Bewässerung doch durchgesetzt. Zum Glück war die Farbe soweit angetrocknet, dass der Regen ihr nichts mehr anhaben konnte. Mit einem Fensterleder und einigen Balanceakten konnte das Wasser noch entfernt werden, damit die Sonne dies nicht in den neuen Lack brennen konnte, um schöne, dicke Blasen zu bauen, die dann wieder abzuschleifen wären.  Schwein gehabt! Morgen und übermorgen soll es aber wirklich trocken bleiben. Dann ist der Rest vom Deck dran und am Freitag, wenn Petrus ein Einsehen mit uns hat, wird der Antirutsch-Belag aufgemalt.

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Einkochen…

Die ersten Vorbereitungen für die Reise nach Tonga und Fidji laufen so langsam an. Damit wir nicht die ganze Zeit bis zur Rückkehr nach Neuseeland im kommenden November auf qualitativ gutes Fleisch verzichten müssen, wird eingekocht: Hackfleisch, Gulasch, Hühnchen, Fleischkäse und etwas Gemüse wie z.B. Möhren und Porree. Die ersten Gläser sind erfolgreich dicht und heute wird weiter Frischfleisch eingekauft und verarbeitet. Gut, dass hier der Stromanschluss im Preis mit drin ist und wir das alte, schrabbelige Ceranfeld noch haben, sonst wären unsere Gasflaschen ratz fatz leer.  Immerhin brauchen 3 Gläser im Schnellkochtopf (mehr passen nicht rein), 40 Minuten. Für Fisch wollen wir dann unterwegs sorgen. Wir hoffen doch, dass Neptun uns den einen oder anderen Fisch an die Angel knoten wird. Aber bis dahin dauert es noch. Vor Mitte Mai ist an eine Abreise nicht zu denken. Die Hurricane-Saison endet offiziell erst im April. Es kann also noch eine Menge eingekocht und gebunkert werden 😉

Einkochen erster Teil

Einkochen erster Teil

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FROHE OSTERN!!!

… wünschen wir unserer Familie, allen unseren Freunden und fleißigen Lesern unseres  Blogs.

Ostern2

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Eintopf-Wetter…

oder: der Herbst ist da.

Seit gestern regnet es ununterbrochen, es bläst der Wind und es wird so langsam kälter. Wir überlegen schon, ob wir die Socken wieder auspacken sollen. Als erstes haben wir schon mal unseren schönen Lammfell-Teppich aus Uruguay wieder ausgepackt und unter dem Salon-Tisch ausgebreitet. Seit langer Zeit wird abends wieder drinnen gegessen. Hoffen wir mal, dass die Wetterfrösche Recht haben und der Spaß morgen Nachmittag vorbei ist und die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Wir haben noch Außenarbeiten zu machen (Roststellen entfernen, primern, Deck neu lackieren und neue Anti-Rutsch-Farbe aufbringen). Dazu brauchen wir nun mal trockenes Wetter.

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