Warten auf Cook…..

nee, nicht den Käpt’n, sondern den tropischen Sturm mit selbigem Namen. Der hat schon in Neukaledonien für ordentlich Wirbel gesorgt. Jetzt will er auch noch Neuseeland etwas aufmischen.

Wir haben uns deswegen wieder in die Pomare Bay verzogen und hoffen das dieser Kelch an uns vorüber zieht.

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Das war wohl nix!

In dem Bemühen unseren Blog etwas moderner zu präsentieren sind wir wohl etwas zu schnell gewesen. Demnächst vielleicht. Jetzt erstmal zurück zum „Old Style“.

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Ein Teil des Einkaufes ist schon „verwurstet“

Schweinefleisch, Rinderleber, diverse Gewürze und viel „Küchensauerei“ ergeben eine leckere „Leberpastete – oder auch Leberwurst“. Besonders schmerzlich in Fiji und inTonga vermisst. Auch das örtlich Angebot entspricht eher englischem Geschmack. Also selbst ist die Bootscrew und damit ran an die Wurst. Hat außerdem einen entscheidenden Vorteil! Man weiß genauestens, was in der fetttriefenden Masse drin ist. Keine Chemie, keine Geschmacksverstärker, keine Schlachtabfälle oder ähnliche Sauereien. Dass jede gute Streichwurst mindestens 50 % Fett haben muss, wird einem da erst richtig bewusst. Aber „light“ ist eben sowas von unlecker. Und wie man inzwischen auch festgestellt, nicht immer die gesunde Variante. Wer sowas wie ein Rezept haben möchte, schreibt ne mail. Es ist wirklich sehr einfach, nur den Fettdreck hinterher wegmachen ist eine Sauarbeit.

eingekocht, somit fertig für die Bilge

 

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Großeinkauf in Whangarei

Heute waren wir mit einem Kleinstwagen – war das günstigste, was wir bekommen konnten – zum „Urlaubs-„Einkauf in Whangarei. Alles , was haltbar und in Fidji nur teuer oder gar nicht zu bekommen ist, wurde gebunkert. Dazu noch Fleisch zum Einkochen und einige Zutaten für den ersten Versuch, eigene Leberpastete herzustellen. Und das Wichtigste: ein Bier-Kit für den kleinen Braumeister. Ab jetzt machen wir unser Bier selber. Bis die erste Lage genießbar ist, vergehen aber erst noch ca. 4-5 Wochen. Ob der erste Versuch geklappt hat und das Gebräu genießbar oder sogar lecker ist, werden wir berichten.

Zu guter Letzte haben wir noch 100 l Diesel in Kanistern von der Tanke geholt. Da ist es erst einmal ca. 30 Cent je Liter günstiger als an der Wassertankstelle und meistens von besserer Qualität. Für eine Ersparnis von 30 NZDoller schleppt man gerne mal die Kanistern durch die Gegend. Mit den ganzen Einkäufen war unser Dinghi auf dem Weg zum Ankerplatz ganz schön tiefer gelegt. Wir hatten Glück, dass unsere Beine noch nach innen passten. Es hätte nicht viel gefehlt, und wir hätten sie nach draußen hängen müssen 🙂

Nu ist alles verstaut und morgen geht die Küchenwerkstatt los.  Und raus auf einen Ankerplatz in die Bay wollen wir auch noch. Mal wieder viele Pläne. Mal sehen, wann wir das alles auf die Reihe bekommen.

Außerdem steht noch der Cyclone „Cook“ vor der Tür. Die verschiedenen Wetterberichte sind sich noch nicht einig, ob der noch bis hier runter kommt oder sich zwischen Neukaledonien und Neuseeland tot läuft. Wir behalten ihn im Auge.

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Bayerischer Abend für zwei

Nach der vielen Arbeit der letzten Tage haben wir es uns heute gut gehen lassen mit selbstgemachtem Fleischkäse, Laugenstangen, Kraut- und Kartoffelsalat. Selbstverständlich mit echt bayerischem Senf 🙂

Fleischkäse, Laugenstange, Kraut- und Kartoffelsalat.

Mit dieser guten Grundlage sind wir danach auf die von Ilja und Stefan von der „Sabir“ organisiert Party im Clubhaus los gezogen.

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Arbeitslager nähert sich dem Ende….

Nach fast 5 Monaten Schlendrian und Müßiggang 😉 nähert sich der Absprung zurück in die Tropen. 4 Monate Fidschi, danach 2 Monate Neukaledonien stehen auf dem Programm. Aber erstmal verlangt “ Meerbaer“ um einige Aufmerksamkeit. Vom Antriebsstrang angefangen bis zum leidigen Thema „Einspritzpumpe“ stand einiges an.

Neuer Maschinenfilter und geänderter Rücklauf

Bisher wurde ein Großteil des Diesels in den Filter zurück geleitet. Mit dem Ergebnis, dass der Diesel immer wärmer wurde. Wenn wir in den gemäßigten Breiten unterwegs waren, war das wohl egal, weil das Wasser und die Dieseltemperatur niedrig waren. Da hat unsere Einspritzpumpe keinerlei Probleme bereitet. In den Tropen stiegen die Temperaturen wohl soweit an, dass der Diesel einen Teil seiner Schmierfähigkeit verlor und die Einspritzpumpe dadurch lahm legte. Jetzt aber genug vom Technikkram! Wir freuen uns auf die Tropen und auf einen schönen Südwinter.

Geputzt und poliert!

 

Zwischendurch musste das Dinghi vom BoI-Schmodder befreit werden. Einige größere Roststellen am „Meerbaer“ mussten beseitigt werden. Die Reling wurde poliert – zum ersten Mal, seit wir unterwegs sind.

Anne beim polieren.

Morgen geht es wieder auf den Anker. Verschiedene Partys stehen an und nächste Woche wollen wir endlich unseren selbstgebauten „Freediver“ ausprobieren. Fast vergessen: Neue Batterien gab es auch noch. Natürlich wieder offene Säurebatterien. Damit haben wir bisher die besten Erfahrungen gemacht.

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Es geht voran

Seit Freitag Mittag sind wir für 3 Tage im „Arbeitslager“ im working-dock der Marina. Die neuen Batterien sind schon installiert, das Dinghi in mühevoller Kleinarbeit von Barnicles und Schmodder befreit, der Außenborder zur Inspektion gebracht, die Roststellen an Deck bearbeitet und geprimert und noch so einiges mehr (darüber muss Rainer berichten, hat mit der Maschine zu tun und da bin ich doch eher der unwissende Laie). Heute ist das Wetter nicht mehr so schön, Frühnebel, der sich aber hoffentlich noch auflöst. Aber selbst wenn es regnen sollte, die für heute angedachten Arbeiten finden entweder im Motorraum statt (Wasserpumpe reparieren) oder es wird sowieso mit Wasser gepladdert, denn ich will das Deck mit dem Hochdruckreiniger bearbeiten. Außerdem wollen wir noch die Ankerkette drehen, damit nicht immer die gleichen Stellen belastet werden. Die Kette muss außerdem auch noch mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet werden. Die ist trotz Deckswaschpumpe, die wir immer beim Anker auf gehen laufen haben, hier in der Bay so bewachsen, dass es aus dem Ketttenkasten müffelt wie in einer alten Fischfabrik. In dem Zuge können wir auch gleich den Kettenkasten entseuchen. Ihr seht: es geht stark auf die Abreise nach Fidji zu. Wir freuen uns schon drauf!

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