Eigentlich wollte ich jetzt……

…..einen bitterbösen Beitrag über unsere lieben Segelkollegen hier verbrechen. Ich verzichte aber und dokumentiere einfach die Schäden am „meerbaer“! Alle großen Langfender platt wie Flundern. Der Bugkorb auf beiden Seiten verbogen. Backbord-Navigationslicht zerstört. Die Schotleitschiene – immerhin auf die Süllkante geschweisst- nach oben gebogen. Der „blaue“ Streifen stellenweise vom Rumpf gekratzt. Der weiße Lack stellenweise bis auf den nackten Stahl runter geschabt. Hätten wir keinen Stahleimer, wäre die Geschichte wohl für den Kollegen teurer geworden. Seine Schäden – eine normale Hostalenschüssel – sind wohl etwas gravierender. Sind mir allerdings auch ziemlich Latte. Wir hätten in dieser vergangenen Nacht unseren „meerbaer“ verlieren können. Ein großes Glück, dass der Bügelanker und vor allem unsere Kette mitsamt den überdimensionierten Beschlägen sogar 2 Schiffe gehalten hat. Man sieht daran mal wieder, man kann noch so umsichtig und vorsichtig zu Werke gehen, wenn der Nachbar schlampt und seiner Seemanschaft nicht nachkommt, kann es in der Katastrophe enden. Wir vergessen auch oft, mit was für Diletanten wir es zu tun haben. Besser 200 m weiter weg ankern, oder wie in diesem Fall, lieber einmal umankern, wir waren nämlich zuerst auf diesem Ankerplatz. Aber ich will mich ja nicht aufregen!

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