Tag 1 auf See

Etmal 127 sm, nicht schlecht f den ersten Tag. Wir kommen gut voran, hatten den ganzen Tag strahlend blauen Himmel. Der Wind aus West Nordwest ist allerdings noch ein wenig frisch, so dass Vlieszeug immer noch getragen werden muss. Position: 33 51 S, 176 20 E, Kurs 30 Grad, Speed 5 kn

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Tag0 auf See

Die Verabschiedung von Neuseeland war kurz aber herzlich. Bruce von Customs hatte uns in 15 min ausklariert. Er wschte uns eine gute Fahrt. Der Hafenmeister – leider den Namen vergessen – bediente die Zapfsle und verabschiedete uns mit einem krtigem Handschlag. Bis November! Wir kommen gerne wieder in dieses gastliche freundliche Land! Position: 35 31S 174 59 E Kurs 50 Grad Speed 5 kn

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Morgen geht es endlich los!!

Auf nach Tonga! Wir konnten es schon gar nicht mehr glauben, aber unser Wetterfenster schein endlich da zu sein (hoffen wir mal, dass es sich die Wettergötter nicht im letzten Moment doch wieder anders überlegen!).

Gestern haben wir bei strahlendem Sonnenschein gegen 11 Uhr die Riverside Drive Marina unter Gewinke und Getute verlassen. Zum Glück gestern, denn heute zieht die vorhergesagte Front durch mit Regen und Nordwind. Da hätten wir sicher keine Lust gehabt zu starten. So können wir in aller Ruhe die letzten Checks machen, den Wassermacher endlich wieder in Betrieb nehmen und noch einmal richtig ausschlafen, bevor es morgen Mittag dann mit ablaufendem Wasser raus auf See geht. Ca. 10 Tage liegen vor uns, laut der letzten Vorhersage eher schwachwindig, also müssen wir uns auf einige Motorstunden einrichten. Aber egal, dabei wird unser Boiler aufgeheizt und wir können entspannt duschen. Außerdem ist das gar nicht schlecht für die wachsenden Seebeine – vor allen Dingen bei der Bordfrau, die auch gerne mal seekrank wird, wenn es gleich zu Anfang heftig wird. Wir werden sehen. Auf jeden Fall freuen wir uns riesig auf die Tropen. Endlich wieder Wasser, das zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen einlädt.

Weitere Berichte werden wir, wenn alles funktioniert, möglichst täglich von unterwegs über Sailmail einstellen.

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Startverschiebung

Eigentlich wollte wir ja morgen (Sonntag) Richtung Marsden Cove aufbrechen, um von dort aus einen schnellen Start raus auf den Pazifik zu haben. Außerdem müssen wir uns 3 Tage vor der Ausreise bei den Behörden melden, um uns für die Ausreiseprozedur anzumelden. Das ist für uns Segler ziemlich blöde, da sich das Wetter auch schon mal ziemlich schnell ändert und dementsprechend schnelles Handeln gefragt ist. Aber egal, so sind nun mal die Bestimmungen hier und man muss sich danach richten.

Auf jeden Fall haben wir Freitag schon mal unsere Abschiedstour gestartet und den Liegeplatz bis einschließlich Sonntag bezahlt. Nun sehen wir uns heute die aktuellen Gribfiles an und können wieder alles umschmeißen. Vor Mittwoch ist an eine Abfahrt nicht zu denken. Aber dann!!! (Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt). Wir werden noch 2-3 Tage hier ausharren müssen, denn Marsden Cove liegt weit ab von allem und da liegen wir hier doch weitaus besser. Müssen wir unsere Abschiedstour eben noch einmal wiederholen.

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Einmal die Welt von oben ……

Die Skipperin wollte heute hoch hinaus. Riggcheck war angesagt. Gesagt, getan. Den Bootsmannsstuhl ausgepackt, die Skipperin eingepackt und ab in die luftige Höhe. Dabei sind noch ein paar nette Bildchen entstanden.

Merbaerchen von oben -teilweise!

Meerbaerchen von oben -teilweise!

Blick von der Marina in Richtung Stadt

Blick von der Marina in Richtung Stadt

Und Blick flussabwärts auf die neue Klappbrücker

Und Blick flussabwärts auf die neue Klappbrücker

 

 

Heute spät nachmittags war noch eine Info-Veranstaltung von Leuten aus Fidschi. Haben über die allgemeine Situation und über die besondere Situation nach dem Cyclone Winston gesprochen. Nebenbei der stärkste, seit Wetteraufzeichnungen in Fidschi gemacht werden. Anyway, es gab Wurst vom Grill, ein Bierchen dazu und viele Infos. Ach so, der Riggcheck ist zur Zufriedenheit ausgefallen. Also wird „Meerbaerchen“ in absoluter Bestform starten. Wir freuen uns auf die Tropen.

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Dieses blöde Hoch…

…verschwindet einfach nicht. Es sitzt fest östlich von Neuseeland und eiert schon seit Tagen da rum. Mal wird es dicker, dann wieder dünner, mal wird es länger, dann wieder kürzer, aber es verändert seine Position so gut wie überhaupt nicht. Und das heißt, das wir permanent Nordwind haben, den wir so gar nicht gebrauchen können. Es ist zum Mäuse melken! Einziger Trost ist, dass wir nicht die Einzigen sind, die auf den Absprung warten. Es gibt schon fast kein anderes Gesprächsthema mehr. Wir hocken hier sozusagen auf gepackten Koffern bzw. gepacktem Stauraum. Alle Reparaturen sind erledigt, alle Einkäufe, bis auf die frischen Sachen, sind getan. Alle Rechnungen sind bezahlt (knirsch!). Obwohl wir uns bei der Rechnungsstellung von Ray Roberts Marine nicht beschweren können. Die haben alle Rechnungen, die unverschämter Weise der sogenannte Bootselektriker geschrieben hat, auf ihre eigene Kappe genommen und nicht an uns weiter berechnet. Das nennen wir echt fair! Auch die Stunden, die ihr Mitarbeiter bei der Suche nach dem Fehler bei uns abgeleistet hat, haben sie uns nicht in Rechnung gestellt. So sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Jetzt fehlt uns zu unserem Glück eben nur noch der richtige Wind. Aber der wird auch noch kommen!

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Die Einkaufsliste schrumpft

Wir liegen endlich in den letzten Zügen vor der Abreise nach Tonga. Alle Arbeiten, die wir uns vorgenommen hatten, sind erledigt, Vorräte rangeschleppt – gut, dass wir unsere Drahtesel haben. Die mussten in letzter Zeit als Packesel her halten. Jetzt warten wir nur noch auf unser Wetterfenster, dann können wir die letzten frischen Sachen einkaufen, wie Obst, Gemüse und Fleisch, dann kann es losgehen. Ein paar Tage wird es noch dauern. Das letzte Wetterfenster ist gerade durch und nun warten wir auf das nächste Tiefdruckgebiet, auf dessen Rückseite wir dann mit Südwind nach Nordosten segeln wollen. Mit Glück wird das Mitte bis Ende der kommenden Woche sein. Abwarten und Tee trinken.

Hier in Whangarei ist alles in Aufbruchstimmung. Der Winter naht und fast alle wollen wieder in die Tropen. Viele wie wir nach Tonga und Fiji, etliche aber auch nach Neukaledonien und dann weiter nach Indonesien oder Australien. Hier trennen sich die Wege. Von Rosi und Klaus von der Salmon haben wir uns heute endgültig verabschiedet. Die beiden sind quasi auf dem Heimweg nach Deutschland. Hilde und Hermann von der Pacifico sind schon am letzten Freitag los. Die zwei werden wir aber spätestens in Fiji wieder treffen.

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