4 Wochen Entspannung in Fiji

Es ist tatsächlich schon wieder mehr als 4 Wochen her, dass wir etwas geschrieben haben. Die Zeit rennt.

Auf dem Weg zur Manta-Passage

4 Wochen lang haben wir die westlichen Inseln von Fiji erkundet. Nicht ganz bis zum nördlichen Ende der Yasaswas, aber doch bis zu den Sawa-I-Lau-Caves. Ein beeindruckendes Höhlensystem, das man selbstverständlich nur mit Guide und gegen Bezahlung besuchen kann. Da der Käptn „Ohr“ hatte und so nicht gerne ins Wasser wollte, durfte die Bordfrau alleine los. Kosten pro Person für den Besuch der Höhlen: 50 Fiji $. Da wir davon ausgegangen waren, erst einmal nicht mehr in die Verlegenheit zu kommen, Geld auszugeben, hatten wir den Besuch eines Geldautomaten auf später verschoben. Jetzt hatten wir nur noch 30 Dollar in bar und Kreditkarten wurden nicht genommen. Aber der gute Mann hatte wohl Mitleid und hat sich mit 30 Dollar zufrieden gegeben. Glück gehabt! Zuerst ging es ca. 20 Stufen aufwärts, rein in den Berg und dann noch einmal ein paar Stufen wieder nach unten. Da war dann der Einstieg ins Wasser. Mit Flossen, Brille, Schnorchel und Unterwasserelampe bewaffnet konnte man in der Höhle herumschwimmen. An zwei Stellen ging es dann tatsächlich mit dem Kopf unter Wasser und ca. 2 m tauchend in die nächste Höhle. Das hinderte schon einmal einige der Besucher, hier hinein zu kommen 😉

Einige Leute gebährdeten sich wie kleine Kinder. Sie klammerten sich an die angebrachten Schwimmflösse und hämmerten mit den Händen auf die Wasseroberfläche ohne Rücksicht auf evtl. vorbeischwimmende Leute, nur weil es so schön hallte. Ein Gejuchze wie im Kindergarten, wenn Bonbons verteilt werden.

Leider sind die Fotos alle nichts geworden. Es war einfach zu wackelig und zu dunkel, um vermünftige Aufnahmen zu fabrizieren. Schade.

Wie so oft, gingen mal wieder unsere Frischevorräte zur Neige und es zog uns erneut Richtung Zivilisation. Der Markt in Lautoka und die Supermärkte mussten geentert werden. Danach wieder raus! 3 Tage Malolo Lailai zum Ankern, Spaziergang inklusive mit Papaya-Ernte. Die Dinger wachsen da wild und niemand kümmert sich drum – ausser uns 😉

Waya Island

Der Wind kam relativ günstig und so ging es für uns wieder weiter Richtung Norden. Zuerst nach Navadra, wo wir uns vom Schwell gerade nachts ziemlich durchschaukeln ließen. Von da aus weiter zur Manta-Passage. Leider waren gerade zu der Zeit, zu der wir da waren, die Hochwasserzeiten, zu denen üblicherweise die Mantas durch die Passage ziehen, entweder morgens früh um 6 oder abends um 18 Uhr. Das eine zu früh und das andere zu Beginn der Dämmerung, also kein guter Zeitpunkt, etwas sehen zu können. Zum Glück hatten wir dieses irre Erlebnis bereits vor 5 Jahren und sind daher nicht ganz so enttäuscht, dass es nicht geklappt hat.

Ruckzuck waren wieder 2 Wochen rum und…. Vorräte gingen erneut zur Neige. Nun liegen wir vor Denarau Marina draußen vor Anker, waren gestern schon in Nadi zum Großeinkauf für die nächsten 2 Wochen, heute den Waschsalon heimgesucht und morgen sind wir dann wieder „frei“. Mal sehen, wo es uns hin treibt. Geplant ist ein Besuch von Likuri Island. Dort gibt es den berühmten Feuertanz zu sehen, angeblich eine der besten Vorstellungen in ganz Fiji. Wir sind gespannt.

Heute Abend gab es noch ein irres Spektakel. Wir saßen wie üblich nach dem Abendessen noch eine Weile draußen und betrachteten den Sonnenuntergang. Da kamen auf einmal hunderte von Flughunden aus Richtung untergehender Sonne auf uns zu. Sicherlich 10 Minuten lang flogen immer mehr von diesen Tieren über uns hinweg. Die Invasion nahm gar kein Ende. Ein wahnsinniges Schauspiel!!

Invasion der Flughunde

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