5. Tag

Da soll mal einer sagen, Fische beissen nur, wenn man Speed drauf hat. Vorgestern und gestern haben wir den ganzen Tag lang die Angel wieder hinter uns her geschleppt. Bei 2 – 2,5 kn hing der Koder vermutlich 5 m unter Wasser und ist vor sich hin getorkelt. Wir dachten schon, bei dem Tempo gehen nur die Alten, Kranken und Fusslahmen dran. Weit gefehlt! Um 17.30 Uhr – diesmal gluecklicherweise noch vor dem Abendessen – rauschte die Leine aus. Nun waren wir schnell genug, um den Fisch gezielt einzuholen. Ein schoener, ca. 1,20 m langer MahiMahi war unsere Beute. Und der war keinesfalls alt, krank oder fusslahm. Der hat richtig gekaempft, bis wir ihn an Deck hatten und selbst da mussten wir noch aufpassen, dass er uns nicht noch von Bord huepft. Die naechsten Mahlzeiten sind gesichert. Ueber Nacht haben wir entgegen unserer Gewohnheit doch die Maschine 12 Stunden lang laufen lassen. Null Wind und dazu ca. 1 kn Gegenstrom. Rueckwaerts treiben wollten wir nun wirklich nicht. Seit heute Mittag hat der Wind wieder etwas zugelegt und soll gegen Abend 10 kn erreichen. Das wuerde reichen, um morgen Vormittag noch mit auflaufendem Wasser den Havannah-Pass zu erreichen. Mal sehen, ob es klappt.

Noch ca. 100 sm bis zur Havannah-Passage. Etmal ca. 83 sm.
01.00 Uhr UTC: Kurs 253 Grad. Speed 4,0 Kn. Pos.:21.49 S 168.53 E.

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