„MEERBAER“ muss fliegen…

na ja, mit kleiner Unterstützung vom Travellift.

Eigentlich hatten wir ja erst für morgen Mittag einen Kran-Termin. Aber der Wettergott hatte etwas anderes vor. Morgen soll es regnen wie aus Kübeln und gleichzeitig kräftig winden mit bis zu 40 Knoten. Da ist kranen nicht gerade ein Vergnügen. Außerdem würde uns bei dem angesagten Nordwind das Wasser unter dem Hintern weggezogen und wir kämen nicht vom Liegeplatz weg. Also haben wir kurzerhand nachgefragt, ob wir nicht vielleicht doch einen Tag früher kommen dürften. Und siehe da: kein Problem. Heute früh um 10 Uhr gingen die Leinen im Club Barlovento los und wir tuckerten langsam die knapp 2 Seemeilen bis zum Yachtclub Argentino. Wir konnten direkt in die Liftbahn einbiegen und nach kurzer Zeit ging “Meerbaerchen“ in der Luft.

 

18 Tonnen hat der Kranführer gemeldet!

18 Tonnen hat der Kranführer gemeldet!

jetzt kann die Arbeit beginnen...

jetzt kann die Arbeit beginnen…

Ist echt ein doofes Gefühl! Ein Schiff gehört einfach nicht in die Luft oder auf’s Trockene! Aber die eine Woche werden wir mit viel Fleißarbeit überstehen.

Leider darf man hier im Club nicht auf dem Schiff schlafen, wenn es an Land steht. Also mussten wir uns noch um eine Unterkunft kümmern. Von Privat wurde uns ein schönes Zimmer mit Bad angeboten, das wir aber dann doch nach reiflicher Überlegung nicht annehmen werden, weil der Weg dorthin einfach zu weit ist. Wir werden nun in den sauren Apfel beißen und uns im Hotel direkt um die Ecke einquartieren, dummerweise haben die aber erst ab Freitag ein Zimmer frei. Da ist es dann schön, wenn man gute Freunde hat, die einem für eine Nacht Unterschlupf gewähren.

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