Ha’afeva

23 sm weiter noerdlich liegt die Trauminsel. Ein super Ankerplatz. Wir liegen auf 6 m Wassertiefe auf weissem Korallensand. Vor uns die Insel: Palmen und weisser Sandstrand, soweit das Auge reicht. Auf der gegenueberliegenden Seite der Insel liegt der Ort, den wir morgen mal besuchen wollen. Wir muessen mal wieder die Beine vertreten und da ist ein Fussmarsch von ca. 1/2 sm ueber nur leicht huegeliges Gelaende gerade richtig. Ansonsten ist relaxen angesagt. Urlaub.

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Nomuka Iki vor Anker

60 sm in unter 10 Stunden, und das inklusive Ankermanoever und Ansteuerung. Nicht schlecht, oder? Das war mal wieder ein heisser Ritt. Allerdings ziemlich ruppig und so hatte die Bordfrau zwischendurch mal wieder „Auszeit“. Dann kam er Funk von der „Sabir“, dass sie einen Yellowfin-Thunfisch an der Angel hten. Da war der Sportsgeist – oder war es Neid? – geweckt und unsere Angel ging auch nach draussen. Keine 10 Minuten spaeter, natuerlich, als die Aries durch eine dicke Boe ueberfordert war, bog sich die Angel durch. Wir hatten auch einen! War gar nicht so einfach, den bei dem Seegang rein zu bekommen. Der Bursche hat gekaempft, bis der Skipper ihm den Garaus gemacht hatte. Elende Schweinerei auf dem Seitendeck. Zum Glueck haben wir eine Deckswaschpumpe, da konnten wir Deck und Skipper gleichzeitig wieder saeubern. Leider haben wir kein Foto gemacht. Ging alles viel zu schnell und bei dem ruppigen Seegang waren wir froh, als wir endlich fertig waren. Am Ankerplatz kam dann sofort die Waage zum Einsatz. 1,8 kg feinstes Filet. Ein Teil davon wird gerade als Poisson cru zubereitet. Den Rest gibt es dann morgen gebraten. Sabber!

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Nomuka Iki vor Anker

60 sm in unter 10 Stunden, und das inklusive Ankermanoever und Ansteuerung. Nicht schlecht, oder? Das war mal wieder ein heisser Ritt. Allerdings ziemlich ruppig und so hatte die Bordfrau zwischendurch mal wieder „Auszeit“. Dann kam er Funk von der „Sabir“, dass sie einen Yellowfin-Thunfisch an der Angel hten. Da war der Sportsgeist – oder war es Neid? – geweckt und unsere Angel ging auch nach draussen. Keine 10 Minuten spaeter, natuerlich, als die Aries durch eine dicke Boe ueberfordert war, bog sich die Angel durch. Wir hatten auch einen! War gar nicht so einfach, den bei dem Seegang rein zu bekommen. Der Bursche hat gekaempft, bis der Skipper ihm den Garaus gemacht hatte. Elende Schweinerei auf dem Seitendeck. Zum Glueck haben wir eine Deckswaschpumpe, da konnten wir Deck und Skipper gleichzeitig wieder saeubern. Leider haben wir kein Foto gemacht. Ging alles viel zu schnell und bei dem ruppigen Seegang waren wir froh, als wir endlich fertig waren. Am Ankerplatz kam dann sofort die Waage zum Einsatz. 1,8 kg feinstes Filet. Ein Teil davon wird gerade als Poisson cru zubereitet. Den Rest gibt es dann morgen gebraten. Sabber!

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60 Meilen nach Norden

Morgen geht es endlich weiter. Waren gerade in der Stadt, um den Behördenkram zu erledigen und noch ein paar frische Sachen zu kaufen. Jetzt sind wir auslaufbereit. Morgen beim ersten Büchsenlicht gehen wir Anker auf. 60 Meilen  nördlich von uns liegt die Ha’apei-Gruppe mit wunderschönen Ankerplätzen, einsamen Inseln, wie man es sich in den Tropen vorstellt, klarem Wasser zum Schnorcheln und Tauchen. Dafür keine Menschenseele – und auch kein Internet. Eben paradiesisch. Und in diesem Paradies werden wir uns sicherlich 2 Wochen lang rum treiben, bevor es weiter nach Fiji geht.

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Um uns tobt das Leben

Gestern mal wieder Weltuntergang. Diesmal „nur“ Regen, kein Sturm. Aber der Regen hatte sich gewaschen! Wie aus Eimern. Nach einer Stunde war unser Dinghi, das wir dummerweise noch nicht hochgezogen und den Stöpsel entfernt hatten, halb voll. Da blieb uns nichts anderes übrig als spärlichst bekleidet ins Unwetter raus zu krabbeln. Zum Glück ist hier der Regen schön warm. Hat sogar Spaß gemacht. Dann noch eine Plane über die Sprayhood gespannt, damit nicht wieder das Wasser durch die leckenden Nähte sprudeln konnte. Nahtdichtungsmittel ist unterwegs. Der Segelmacher hatte umgehend auf unsere böse Email reagiert und das Zeug zur Walkabout gebracht, die seit heute unterwegs sind und auch schon unsere neue Einspritzpumpe dabei haben.
Heute sieht es schon wieder besser aus. Der Regen ist weg, die Sonne kommt raus und die Luftfeuchtigkeit sinkt so langsam wieder.
Tausende von winzig kleinen Fischchen haben sich Meerbaer als Schutz ausgesucht und bevölkern das Wasser in einem Umkreis von ca. 1-2 m um uns rum. Das haben mittlerweile mindestens 3 Raubfische, wir denken, es sind Goldmakrelen von etwa einem halben Meter Länge, entdeckt und jagen seit Stunden unermüdlich immer ums Schiff rum. Die Biester sind so schnell, dass man sie kaum sehen kann. Dafür spritzt und platscht es ununterbrochen. Für die ist hier das Schlaraffenland ausgebrochen.

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Die erste Rate ist bezahlt ;-)

Nee, Scherz beiseite. Heute kamen die beiden Kanadier, die uns vorgestern Nacht unfreiwillig besucht hatte, vorbei und haben nach unseren Schäden gefragt. Wir sind alles durch gegangen und wurden erst einmal beruhigt. Sie wollen alles auf dem kleinen Dienstweg, will heißen ohne Versicherung, bezahlen. Außerdem wurden wir von ihnen gleich heute zum Abendessen bei Big Mama eingeladen. War ein netter Abend und die beiden haben auch gar nicht geschluckt, als wir ihnen unsere Schadensaufstellung mit Kosten vorgelegt haben. Sie wollen uns das Geld sofort überweisen. Schließlich hätten wir sie davor bewahrt, ihr Schiff zu verlieren. Na, geht doch!

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Eigentlich wollte ich jetzt……

…..einen bitterbösen Beitrag über unsere lieben Segelkollegen hier verbrechen. Ich verzichte aber und dokumentiere einfach die Schäden am „meerbaer“! Alle großen Langfender platt wie Flundern. Der Bugkorb auf beiden Seiten verbogen. Backbord-Navigationslicht zerstört. Die Schotleitschiene – immerhin auf die Süllkante geschweisst- nach oben gebogen. Der „blaue“ Streifen stellenweise vom Rumpf gekratzt. Der weiße Lack stellenweise bis auf den nackten Stahl runter geschabt. Hätten wir keinen Stahleimer, wäre die Geschichte wohl für den Kollegen teurer geworden. Seine Schäden – eine normale Hostalenschüssel – sind wohl etwas gravierender. Sind mir allerdings auch ziemlich Latte. Wir hätten in dieser vergangenen Nacht unseren „meerbaer“ verlieren können. Ein großes Glück, dass der Bügelanker und vor allem unsere Kette mitsamt den überdimensionierten Beschlägen sogar 2 Schiffe gehalten hat. Man sieht daran mal wieder, man kann noch so umsichtig und vorsichtig zu Werke gehen, wenn der Nachbar schlampt und seiner Seemanschaft nicht nachkommt, kann es in der Katastrophe enden. Wir vergessen auch oft, mit was für Diletanten wir es zu tun haben. Besser 200 m weiter weg ankern, oder wie in diesem Fall, lieber einmal umankern, wir waren nämlich zuerst auf diesem Ankerplatz. Aber ich will mich ja nicht aufregen!

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