So gut wie angekommen

Noch nicht so ganz, aber wir sind schon bei der Ansteuerung auf Nuku’Alofa. Noch 10 sm bis zum Ankerplatz bei Big Mamas Yacht Club. Wir werden nicht in den Hafen gehen. Ist zu kompliziert. Wir werden morgen mit dem Dinghi zu den Behoerden fahren und wenn die das Schiff inspizieren sollen, ist das deren Problem. Koennen wir nicht, wollen wir nicht! Wir stellen uns doof. Das klappt meistens. So, ausfuerlicher morgen, wenn wir tatsaechlich da sind.

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Schleichfahrt die Zweite….

oder warum eine kaputte Einspritzpumpe einen Windmesser mit Anzeige im Cockpit vermissen lst. Seit 2 Tagen steuert jede Wache den Meerbaer von Hand. Warum, fragt ihr euch? Schwachwind zwischen 5 und 10 Kn vorwiegend aus tlichen Richtungen erfordern ein stdiges „am Wind fahren“. Plzlich Winddrehen von bis zu 50 erlauben es nicht, mit der Aries oder dem Autopilot zu fahren. Hte man jetzt einen Windmesser, knte man ihn mit dem Autopilot koppeln…… Oder die Skipperin beke vor lauter in den Mast starren keinen steifen Hals. Ansonsten fantastisches Segeln bei besten Wetterbedingungen. Wann wir endlich ankommen, fragt da ihr euch? Keinen blassen Schimmer! Auf direktem Weg sind es noch 35 sm. Mit Einspritzpumpe 7 Std Motorfahrt. Wobei wir wieder beim Thema wen.

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Schleichfahrt

0,5 bis 1,5 kn geht es mit der Stroemung vorwaerts. Ansonsten kein Windhauch in Sicht. Diesmal scheint der Wetterbericht zu stimmen. Ist schon komisch, wenn viel Wind angesagt ist, gibt es noch ein Schueppchen oben drauf, aber wenn eh schon wenig angesagt ist, kommt noch weniger. Scheint eine Gesetzmaessigkeit zu sein, die wir nicht verstehen. Heute Nacht Brot gebacken, heute Nachmittag Kuchen gebacken, ansonsten, wenn wir nicht gerade alle Segel unten haben, jeden noch so kleinen Windhauch von Hand ausgesteuert, damit wir ja nicht einen Meter verlieren. So kann Segleralltag auch aussehen. Zum Glueck nicht so oft. Noch knapp 80 sm bis zum Landfall. Kann dauern.

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Tonga kommt näher….

130 sm noch, dann haben wir die Ansteuerung durch die Riffe vor uns. Bischen doof, denn es knte mitten in der Nacht sein. Wenn es so kommt, drehen wir aurhalb bei und warten auf den Morgen. Dank AIS konnten wir Kontakt zu einem amerikanischen Cat aufnehmen. Die haben zugesagt, uns notfalls zu helfen. Die Frage wohin mit der Einspritzpumpe ist noch offen. Wir haben Big Mama angeschrieben, ob sie eine Idee hat f eine Lieferadresse in Nuku’Alofa. Big Mama ist DIE Institution in Nuku’Alofa, ihre Insel liegt etwas abseits der Hauptstadt und sie kmert sich rrend um die Segler aus aller Herren Lder. Es gibt noch einen Sonderbericht darer, versprochen. So, Position 2223 S, 17649 W, Luft 27 Grad, Wasser 26 Grad, voll geil!!!

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Oh what a night……

…oder wie ging das nochmal? Ok, sie war angekdigt, sollte sichh aber eigentlich noch 12 Stunden Zeit lassen. Heute Nacht Wachwechsel um 24:00. Lass uns nochmal ein Reff ins Groegel machen, sagte ich der Skipperin. Gesagt, getan, Licht an und ran ans Segel, dauerte geflte 3 Minuten und weil es anfing zu nieseln und wir ja in den Tropen sind, in Minimalstbekleitung. Und gleich auch noch die Genua etwas weggedreht. Kaum liegt der Skipper in der Koje, geht es auch schon los. Sintflutartiger Regen und Windste um die 30 Kn. Ja lecker! Der Schlaf kann warten. Aber die Skipperin hat alles im Griff, flucht aber auch ordentlich vor sich hin:-). Zwischendurch gibt es denn auch mal 40 Kn, wir laufen bei der Gelegenheit mit 2 Reffs im Ground halber Starkwindgenua locker Rumpfgeschwindigkeit, nlich 8 Kn. Das ist auch garnicht schlimm und meerbaechen lft wie auf Schienen durch die Nacht. Kacke is, wenn der Wind zwischendurch immer mal runter geht auf seine lichen 20-25 Kn. Das ist ein Gebeutel und ein Geschupse. Die Wellen erschlagen sich und lassen uns durch die Gegend taumeln wie in einer Waschmaschinentrommel. An Schlaf ist dabei nicht zu denken und der ruhigste Platz ist das geschzte Cockpit. Unten, innendrin klert und rappelt alles derman durcheinander, dadu glaubst du bist aufm Hambuger Dom in der Geisterbahn. Na ja, jetzt um 6:00 morgens wird es bischen ruhiger. Der Wind geht etwas runter und die Bn sind nicht mehr ganz so hart. Die Barometernadel hat ihren Tiefpunkt erreicht und klettert langsam wieder.

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Einmal zurueck auf gestern

Heute im Laufe des Vormittags haben wir die Datumsgrenze nach Osten ueberfahren – keine Sorge, wir haben sie nicht kaputt gemacht ;-). Wenn wir in Tonga ankommen, sind wir dann wieder zurueck auf heute (ist dann morgen). Ganz schoen verwirrend. Deshalb ist unsere Bordzeit, was Logbuch und sonstige Dokumentationen angeht, auch generell UTC (Greenwichzeit). Wir haben wieder Wind, nur leider fast auf die Nase. Heute in der Nacht soll er auf SW drehen, dann wird es angenehmer. Derzeit kneifen wir hoch am Wind, was sehr unbequem, schraeg und hoppsig ist. Mal sehen, was die Front uns bringt ausser einem Winddreher. Hoffentlich nicht wieder 35 kn und mehr. Wir werden vorsichtshalber vor Einbruch der Nacht noch ein 2. Reff ins Gross binden. Position: 25.21 S, 178.45 W.

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Alles gut auf dem Meerbaer…

…aber die Geduld wird ganz krtig herausgefordert. Hinzu kommen die schlechten Kommunikationsmlichkeiten, um die Bestellung einer neuen Einspritzpumpe auf die Reihe zu bekommen. Der quasi nicht vorhandene Wind und die kommende Front lassen die Gemslage nicht gerade in den gren Bereich pendeln. Tja, der alte Spruch hat immer noch Gtigkeit: Wer sich kennen lernen will, besteigt ein Segelboot!! 🙂 Ansonsten haben wir tolles Wetter – Sommerfrische sozusagen – Luft 27 Grad, Wasser 24,7 Grad. So gut wie keine Welle, nur eine leichte Dung. Also, auf gehts! Tonga wir kommen!

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