Wir liegen schon mal in Position,

um das Neue Jahr gebührend zu empfangen. Direkt gegenüber in Paihia startet um Mitternacht das große Höhenfeuerwerk und wir hoffen, dass sich nicht doch noch ein „Dicker“ vor unsere Nase legt und uns die Sicht versperrt.

Da drüben startet heute Nacht das Feuerwerk

Der Sekt steht kalt, das Essen wird gerade vorbereitet, Silvester kann kommen – natürlich mit dem obligatorischen „Dinner for One“ aus der Konserve.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen einen guten Rutsch, alles Gute und dass Ihr all Eure guten Vorsätze für 2019 verwirklichen könnt (wir haben vorsichtshalber keine beschlossen 😉 )

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Weihnachten im Dauerregen

…und was macht man da? Natürlich lecker essen:

Broccolicreme-Suppe
Lammkeule mit Kartoffelgratin und Speckböhnchen
Mini-Pavlova mit Mascarponecreme und Beerenmix

Und danach liegen wir vollgefressen auf dem Sofa, streichen über unsere dicken Bäuche und ziehen uns einen Film rein. So ist Weihnachten 😉

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FROHE WEIHNACHTEN !!!

wünschen wir unserer Familie, unseren Freunden und allen fleißigen Lesern dieses Blogs

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„Back home“ in Neuseeland

Nach 8 Tagen und 13 Stunden haben wir es geschafft. Mit ca. 100 sm Umweg sind wir in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Opua eingelaufen und haben am Q-Dock angelegt. Morgens um 9 Uhr kamen dann auch schon die Officials und nach einer halben Stunde waren wir einklariert. Jetzt haben wir uns für 3 Tage den Luxus der Marina gegönnt, für heute ein Auto gemietet, um die Vorräte aufzufüllen und uns für die Weihnachtstage mit Leckerein zu versorgen. Morgen geht es dann dem Meerbaer und dem Dinghi an den Dreck und an die Salzschicht, die Wäsche muss gewaschen werden und dann Sonntag wieder ab an den Anker. Same Procedure as every year 😉

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Tag 8

Kaum sind wir in neuseelaendischen Gewaessern, schon koennen wir wieder ueber den lokalen Wetterbericht schimpfen. Stimmt wieder alles nicht. Angesagt ist Westwind, der uns schoen mit halbem Wind Richtung Bay of Islands schieben wuerde, was haben wir? Nordwestwind, also schoen von achtern, was wir so gar nicht lieben, weil wie dafuer nicht die richtige Besegelung haben. Jetzt laeuft der Motor mit, damit wir nicht so von den Wellen hin und her geschleudert werden. Egal, muessen wir durch. Auf jeden Fall ist dies der letzte Tag unserer Reise. Heute gegen Mitternacht werden wir wohl in Opua festmachen koennen und morgen um 8 Uhr dann gleich einklarieren. Um 8 Uhr heute frueh haben wir das Nordkap passiert und jetzt liegen noch knapp 50 sm vor uns.
Position am 19.12.2018 03.00 Uhr UTC: 34.43 S, 173.23 E, Kurs 117 Grad, Speed 6,8 kn

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Tag 7

Eine Woche und 10 Grad niedrigerer Wassertemperatur stehen wir 100 sm vor dem Nordkap von Neuseeland. 18,2 Grad zeigte das Wasserthermometer heute Morgen. Eigentlich ein Grund sofort umzudrehen! Nach einer unspektakulaeren Nacht fahren wir jetzt unter Motor durch den kleinen Hochkern bei null Wind. Spaeter bekommen wir den Auslaeufer eines sich nahenden Tiefs. Es sollte uns die richtige Windrichtung zur Bay of Islands bringen. Sonst alles in Butter auf dem Kutter.
Position am 18.12.2018 01.00 Uhr UTC: 33.43 S, 171.16 E, Kurs 113 Grad, Speed 5 kn

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Tag 6

Ende der Gemuetlichkeit. Meerbaer ballert bei 20-25 kn Wind aus ESE hoch am Wind gegen die Wellen an. Kurs leider immer noch 170 Grad. Spaetestens morgen Vormittag muessen wir wenden und wenn wir Pech haben, nach NE laufen. Hoffen wir mal, dass das Hoch sich so langsam Richtung Osten verzieht und uns guenstigeren Wind beschert. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Das Kochen gestaltet sich eher wie ein Zirkuskunststueck, aber trotzdem gibt es keine Tuetensuppen. Essen und Trinken haelt ja bekanntertmassen Leib und Seele zusammen und die Stimmung des Kaept’ns hoch. Also wird geschnibbelt und gebrutzelt, alles dauert nur laenger, dafuer schmeckt es dann aber. Bratkartoffeln bei 5 Bf und Huenerfrikassee bei 6 Bf. Geht alles.
Heute Nacht kurz vor Mitternacht mal wieder ein Problem. Die Genua liess sich nicht reffen. Die Reffleine hatte sich irgendwo vertueddelt. Also weg vom Wind und ablaufen, um trocken das Problem zu loesen. Nachdem wir die Reffleine einige Male von der Trommel abgewickelt und stramm wieder aufgewickelt hatten, lief es wieder. Erledigt. Nur leider haben wir bei dieser Aktion 2 muehsam erkaempfte Meilen nach Westen verloren. Naechster Schrecken heute Vormittag. Die Reparaturstelle am Gross hat leider dem hohen Winddruck nicht bestehen koennen und der Riss geht nun bis unter das 2. Reff. Also weiter reffen. Jetzt segeln wir mit 2/3 Genua und dem Gross im 2. Reff und laufen immer noch 5.5 – 6 kn.
Position am 17.12.2018 00.30 Uhr UTC: 30.09 S, 170.09 E, Kurs 170 Grad, Speed 5,5 – 6 kn

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