Meerbaer rennt. So einen entspannten Start wie diesmal hatten wir schon lange nicht mehr. Nach zwei Motorstunden war segeln angesagt, und das vom Feinsten. Champagnersegeln sagt man dazu. Bei raumem Wind aus Süd segelten wir unter Vollzeug mit 6 bis 7 kn und das total ruhig. Ein Traum! Auch die Nacht durch und gestern tagsüber war es ähnlich. Gestern Abend legte der Wind etwas zu und kam leicht südöstlich. Der Besan musste runter und das 1. Reff ins Groß. Der Speed wurde kaum weniger. Heute früh konnten wir das Reff wieder rausschütteln. Der Wind kommt seitdem mehr vorlich und es ist etwas schräger an Bord geworden, macht dem Spaß am Segeln aber nichts.
So wie es aussieht, liegt unser Ziel nicht im Engl. Kanal, sondern in Galizien. Das sollte uns weiter schönen Segelwind bringen und Galizien ist auch eine Reise wert. Da können wir dann ganz entspannt auf das Wetterfenster zur Biskaya Überquerung abwarten und müssen uns nicht stressen.
Da waren wir schon vor 17 Jahren. Der erste Platz in Frankreich nach 4 Wochen England. Der Carrefour war für…