Wir warten mal wieder auf unser Wetterfenster

Wir hätten ja auf dem Weg von den Azoren direkt nach Camaret sur Mer in der Bretagne durchsegeln können. Vom Wind her hätte es gut gepasst. Aber wir hatten uns bewusst entschieden, noch nicht so weit nach „Norden“ zu gehen, um nicht dort in der Hitze zu landen. War ja auch eine gute Entscheidung. Hier in Galizien ist es angenehm warm bei ca. 25 Grad. Das läßt sich gut aushalten. Wir liegen vor Camarinas vor Anker, fahren fast täglich mit dem Dinghi zur Marina, wo wir es kostenlos und sicher „parken“ können und spazieren durch den Ort. Aber jetzt nach 2 Wochen wird man doch etwas ungeduldig. Seit gut 10 Tagen bläst es hier beständig aus Norden und es ist erstmal keine Änderung in Sicht. Seit dem Wochenende haben wir nun „Bordarrest“. Der Wind hat auf teilweise 30 kn und mehr zugenommen und da wäre die Fahrt mit dem Dinghi eine recht nasse Angelegenheit. Der Weg zur Marina wäre ja problemlos mit Wind von achtern, aber der Rückweg mit Wind und Wellen gegenan dann eben nicht so lustig. Ein paar Spritzer sind ja ok, aber wenn es dann immer mal wieder ins Dinghi oder sogar ins Gesicht und auf die Klamotten gischtet, ist der Spaß dann doch irgendwann vorbei. Also hocken wir auf dem Meerbaer, prötteln vor uns hin (es ist ja immer was zu werkeln) und warten auf Wetterberuhigung. Angeblich soll der Wind ab Mittwoch nachlassen. Verhungern werden wir auf jeden Fall bis dahin nicht.

Ganz schön kabbelig

Sobald sich ein Wetterfenster für 3-4 Tage auftut, werden wir starten, aber bis dahin ist erstmal Geduld gefragt. Wir machen das Beste drarus.

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