So langsam kommen wir näher

Das wird aber auch echt so langsam Zeit. Über Wochen segeln an der Kreuz geht an die Substanz. Die ständige extreme Schräglage, mal auf der einen und mal auf der anderen Seite, manchmal, wenn der Wind mal wieder launisch ist, im Stundentakt. Die Aries steuert die Winddreher eigentlich ganz gut aus, aber bis Meerbaer die Steuersignale umsetzt, ist es oft zu spät. Die Segel stehen back und wir müssen auf den anderen Bug. Meerbaer ist halt ein Langkieler, der ist etwas behäbig. Dafür hat er viele andere Vorteile, die wir nicht missen möchten. Wann segelt man schonmal tagelang so hoch am Wind? (Wir hoffentlich bald nicht mehr). Auch das Kochen ist eh schon anstrengend. Aber wegen der abgebrochenen kardanischen Aufhängung müssen beim Kochen zusätzlich Töpfe und/oder Pfannen möglichst in der Waage gehalten werden, damit das Essen nicht auf einer Seite anbrennt oder aus der Pfanne hüpft. Man kann auch sagen: „Kochen am Limit“  😉

Da aber bekanntlich gutes Essen für die gute Stimmung an Bord wichtig ist, kommt jeden Tag was „Anständiges“ auf den Teller bzw. in die Schüssel.

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