No more stress?

Pustekuchen! Nachdem wir vor 2 Tagen noch das Fischernetz aus unserer Kette gefummelt hatten, hatten wir uns einen schönen, neuen Ankerplatz gesucht. Lediglich ein einziges weiteres Boot in der Nachbarschaft – und das weit genug weg von uns (dachten wir).

Heute Vormittag frischte der Wind wie versprochen auf. Kein Problem. Wir liegen mit 50 m Kette auf 6 m Wassertiefe. Das sollte reichen. Der Anker hatte sich richtig schön in den Mudd eingebuddelt. Gegen 11 Uhr gab es einen Knall. Unser Nachbar hatte sich unfreiwillig auf Wanderschaft begeben, hing quer vor unserem Bugkorb und rutschte so langsam an unserer Steuerbordseite längs. Seine Kette hing natürlich über unserer und damit waren wir manövrierunfähig. In Windeseile packten wir unseren alten Panikfender zwischen die Boote und nahmen den Drifter längsseits, damit unser Anker nicht rausgerupft wurde. Der musste nun beide Boote halten, und das bei Böen von 30 kn schräg von der Seite. Dadurch wurden wir von unserem Kontrahenten immer weiter Richtung Sandbank gezerrt. Aus eigener Kraft hatten wir keine Chance, uns zu befreien. Also riefen wir die Coastguard um Hilfe. Nach 20 Minuten waren die dann auch da. Nach intensiver Beratung nahmen sie den Nachbarn längsseits, fuhren mit ihm an unserem Bug vorbei und nahmen dabei seine Kette hoch, bis wir wieder frei waren. Endlich konnten wir Anker auf gehen, eine Runde drehen und dann wieder neu ankern.

erstmal gesichert

Da war wohl schon lange keiner mehr drauf

Der Coastguard nochmal ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz!

Und jetzt reicht es uns mit Aufregung!

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