Es geht gemütlich weiter. Wir nähern uns ganz langsam dem Äquator. Bis auf einmal sind wir bisher von Squalls verschont geblieben, aber der eine hat dann auch gleich für Bruch gesorgt. Unsere dicke Solarzelle musste dran glauben. Es hatte geschüttet wie aus Eimern und es hatte sich ein dicker Wassersack im Tuch vom gerefften Groß gesammelt. Weil bei einem Squall üblicherweise nach dem Wind kurzfristig Flaute einsetzt und danach der Wind gerne aus der anderen Richtung kommt, sollte das Großsegel für alle Fälle mittschiffs stehen. Dummerweise hatte sich neben dem großen Wassersack auch noch ein kleinerer versteckt und der verhakte sich veim Schiften ausgerechnet hinter einer Ecke von der Solarzelle. Die Zelle bog sich etwas nach oben, es knackte einmal ganz kurz und die Glasoberfläche war über die gesamte Fläche gesplittert. Sie arbeitet zwar noch, aber bei den bald zu erwartenden Regenschauern wird wohl Wasser eindringen und über kurz oder lang wird die Solarzelle wohl ihren Geist aufgegeben. Ärgerlich, aber Shit happens 🙁
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Wünsche euch einen guten Törn. Always fair winds.