Seit einer Woche auf See

Wer hätte gedacht, das hier so schlapper Wind ist? Und wir sind noch lange nicht in den Doldrums, wo der dann erstmal ganz weg ist und ohne Motor gar nichts mehr geht.

Seit gestern haben wir für etwas mehr Vortrieb unsere alte Selbstwendefock als Besanstagsegel gesetzt. Das bringt vielleicht einen halben Knoten mehr, alles zählt! Vom Wind her könnten wir auch den Gennaker setzen, aber merkwürdigerweise sind die Wellen immer noch so hoch, dass wir befürchten, das schon dreimal geflickte Segel kaputt zu fahren. Vielleicht kommt es ja später doch noch zum Einsatz, wenn die See ruhiger wird.

Fock als Besanstagsegel

Kochen ist seit gestern anspruchsvoller geworden. Uns ist eine kardanische Haltung am Herd weggebrochen und nun schaukelt er nicht mehr. Reparieren auf See ist leider nicht möglich.  Jetzt steht der Herd festgebunden auf seinen Füßen und beim Kochen sind hohe, festgeschnallte Töpfe gefragt. Pfanne geht nur, wenn man daneben stehen bleibt und die Pfanne mit den Schiffsbewegungen über der Gasflamme hin und her schwenkt. Die Provisorium muss bis zu den Kapverden erstmal so funktionieren. Öfter mal was Neues 🙁

Ansonsten alles in Butter auf’m Kutter (frei nach Käpt’n Blaubär).

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