Von Hout Bay nach Saldanha

Samstag früh um 6.15 Uhr ging der Motor an und wir wollten ablegen. Da wir immer noch ein Problem mit unserem Getriebe haben, wollten wir den Motor starten  und dann das Getriebe vorwärts einkuppel. Nur leider startete Mr. Perkins nicht. Beim letzten Filterwechsel muss wohl doch etwas Luft ins System geraten sein und Rainer durfte noch kurz entfüften, dann startete er wieder problemlos. Aber wie erwartet, passierte erstmal nichts beim Getriebe. Kein Schub vorwärts. Rückwärts kein Problem, aber vorwärts streikte es. Ein paarmal vorwärts, mal mehr, mal weniger  Gas, dann wieder auf neutral und das Gleiche wieder von Vorne. Nach ein paar Versuchen dann endlich der erwarete Ruck. Es ging vorwärts. Ein vorsichtiger neuer Test, nicht dass es sich nur um eine Eintagsfliege handelt, aber es funktionierte. Nun konnten wir endlich die Leinen vom Steg lösen und raus ging es aus der Marina.

Wie erwartet, hatten wir erstmal keinen Wind, aber das kam uns sehr entgegen, den unser Kurs führte uns zuerst gegen die vorherrschende Windrichtung. Nur leider kam der Wind auch nicht, als wir auf Kurs Richtung  NNW gehen konnten. Unsere Hoffnung, dass er dann wenigstens gegen Mittag einsetzte, erwies sich als Wunschdenken. Wir mussten tatsächlich die ganzen 73 sm mit Motorgerappel ertragen.

Kurz vor der Zufahrt zur Bucht kam dann auch noch ein Fischer von hinten auf und von vorne wollte ein „kleiner“ Frachter (330 m lang) samt Lotsenboot und Schlepper die Bucht verlassen. Und wir genau dazwischen. Der Lotse nahm kurz Kontakt über Funk mit uns  auf, um abzusprechen, wer wo lang fährt, dann war die Einfahrt ok.

Um kurz vor 22 Uhr fiel dann endlich der Anker vor dem Saldanha Bay Yacht Club.

Beim heutigen kurzen Besuch im Club sind uns auch gleich – wie scheinbar üblich hier in Südafrika – super nette Leute über den Weg gelaufen, die uns sofort mit Informationen und Tipps versorgt haben.

Blick vom Yacht Club auf das Mooring-Feld

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