Archiv für die Kategorie ‘Lanzarote’

Wir sind offiziell Taucher!

Sonntag, 07. Februar 2010

Links Anne, rechts Rainer

Heute war unser letzter Tauchgang im Rahmen des Kurses. Natürlich !! haben wir alles mit Bravour gemeistert. Der letzte Tauchgang war insgesamt auch der schönste. Wir konnten uns jetzt mehr auf unsere Umgebung konzentrieren und mussten nicht mehr ganz so viel an unserer Tarierung rumprobieren. Entsprechend wurden wir auch belohnt. Wir haben wunderschöne Tiere gesehen: Felix, der Zackenbarsch war wieder da, pünktlich zum Fototermin, ebenso ein schöner großer Engelshai,

Engelshai, ca. 1,50 m lang

der sich mal nicht ganz im Sand eingebuddelt hatte, bunte Nacktschnecken, eine langbeinige Spinnenkrabbe ist Georg auf der Hand rumgeturnt, ein schöner roter Seestern hat sich ebenfalls auf die Hand nehmen lassen, wir sind in einem großen Schwarm von Ährenfischen (die aussehen wie Sardinen) rumgetaucht, ohne dass diese sich irgendwie gestört fühlten. Einfach ein wunderschöner Abschluss!

Alle auf einem Haufen, Georg fotografiert

Morgen geht es noch einmal zu Fuß nach Puerto del Carmen zum einkaufen und dann endlich am Dienstag weiter nach Fuerteventura.

Auf in ein neues Abenteuer!

Felix, der Zackenbarsch

Samstag, 06. Februar 2010

Heute waren mal wieder zwei Tauchgänge angesagt. Der erste ging bis auf 15 m, verbunden mit den notwendigen Übungen – die wir nun endlich gefressen haben. Es ist schon merkwürdig, sobald man die 10 m-Grenze überschritten hat, ist alles ganz leicht. Auf 18,5 m haben wir dann endlich den legendären Zackenbarsch „Felix“ getroffen:

FELIX

Er ist ca. 1 m lang und hat so seine 20 Jahre auf dem Buckel. Ist schon faszinierend, so etwas in seinem eigenen Lebensraum zu beobachten. Dann gab es noch einen Barrakuda, einen Engelshai und verschiedene andere schöne Fische zu beobachten, z.B. ein Petermännchen, das sich auf dem Grund versteckt hatte.

Der zweite Tauchgang ging dann sogar bis auf knapp 20 m Tiefe. Einfach Wahnsinn! Nur beim Auftauchen müssen wir immer noch sehr aufpassen, dass wir die zulässige Aufstiegsgeschwindigkeit nicht überschreiten und unseren Sicherheits-Stop auf 5 m einhalten. Aber das lernen wir dann hoffentlich beim Üben. Autofahren kann man auch noch nicht, wenn man den Führerschein in den Händen hält.

Morgen gibt es dann noch den letzten Tauchgang, dann haben wir unseren Kurs geschafft. Eigentlich schade, es war – neben dem Erlernten – auch ganz lustig. Wir hatten alle sehr viel Spaß an der Sache

Wir machen die Unterwasserwelt wieder unsicher

Freitag, 05. Februar 2010

Heute ging es endlich wieder zur Tauchschule. Nachdem wir uns auf der BOOT reichlich mit neuer Ausrüstung eingedeckt hatten, mussten die neuen Sachen natürlich auch ausprobiert werden. Und wir wollten auch wissen, ob wie nicht alles wieder vergessen haben, was wir vor 5 Wochen gelernt hatten. Wir dachten schon, wir müssten wieder neu angelernt werden, aber weit gefehlt! Es hat alles wunderbar geklappt und wir haben den zweiten Tauchgang gleich bis auf fast 15 m gemacht. Die Fische waren wieder total neugierig und sind fast auf die Hand gekommen. Teilweise sind sie uns sogar auf unserer Tour durch die Unterwasserwelt gefolgt. Die Krönung war dann die Begegnung mit einem Engelshai von ca. 1,5 m. Der lag faul auf dem Boden und hat sich nicht stören lassen.

Tauchen macht wirklich Spaß! Nur die Schlepperei von der ganzen Ausrüstung macht einen hinterher fertig. Mit dem ganzen Ballast auf dem Rücken sind wir kaum die Stufen rauf gekommen. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht hinten über fielen, um dann wie die Maikäfer auf dem Rücken zu liegen.

Schlepperei nach klasse Tauchgang; Wolfgang, links, hat es schon geschafft

Morgen früh geht es weiter. Wir freuen uns schon drauf.

César Manrique

Dienstag, 02. Februar 2010


Windspiel von Manrique an seinem Wohnhaus

Heute sind wir auf den Spuren von César Manrique gewandelt (bzw. sind seinen Spuren mit dem Leihwagen gefolgt).

Das erste Ziel war der „Jameos del Agua“ mit den auf der Welt einzigartigen Albino-Krebsen.

kleine weiße Krebse, einmalig auf der Welt

Jameos del Agua, der Pool

Von hier aus ging es dann weiter zum Kaktusgarten „Jardín de Cactus“.

Der Kaktusgarten

Es ist unglaublich, was es für eine Vielfalt von Kakteen gibt, und das in allen erdenklichen Größen.

die ungewöhnlichste Klo-beschriftung....

"GRINS

Nach den Regenfällen der letzten Tage sprießt es sogar zwischen den Pflastersteinen hervor. Was bei uns Gräser und Unkraut ist, kommt hier als Dickblattgewächs zum Vorschein.

Grünzeug zwischen den Steinen

Die letzte Station galt dem ehemaligen Wohnhaus von César Manrique, welches jetzt Museum bzw. Stiftung ist.

Pool des Meisters

Eingang in die fünf Lavablasen

die weiße Blase

einfach unglaublich

Hier sprechen die Bilder für sich alleine. Man kann nicht in Worte fassen, was dieser Mann hier aus Lavablasen und Lavagestein geschaffen hat.

......man glaubt es kaum..

auf 30000 qm kann man vieles verwirklichen

Unsere schwimmende Heimat hat uns wieder!

Montag, 01. Februar 2010

Nachdem wir Samstagabend mit Sack und Pack (will heißen: mit 2 großen Tauchtaschen, einem „Hackenporsche“ und 2 Reisetaschen) auf den Steg gebollert kamen, wurden wir gleich von Gaby und Wolfgang nebst Besuch mit Hallo und einer leckeren Hühnersuppe begrüßt. So hatte sich auch unser Verpflegungsproblem für diesen Abend erledigt. Wir hatten schon überlegt, zum Chinesen zu gehen. Das war zum Glück dann nicht nötig. Das kalte Bier zur Hühnersuppe hat auch nicht gefehlt. So wünscht man sich die Heimkehr.

Heute haben wir tatsächlich bis nach 10 Uhr in der Falle gelegen. Es lohnte sich aber auch nicht, aufzustehen, es hat geschüttet wie aus Eimern.

Nach dem Früh- (bzw. Spät-)stück haben wir uns dann ein Auto für 2 Tage gemietet und erst einmal unsere Frischevorräte wieder aufgefüllt. M HyperDino gab es bei einem Einkauf von über 60 Euro ein Suppenhuhn (eher ein Suppenhühnchen) gratis. Das haben wir ohne Probleme geschafft.

Morgen wollen wir noch einmal eine kleine Inselrundfahrt machen, bevor wir dann wohl hoffentlich Mitte kommender Woche eine Insel weiter segeln können

Wieder zuhause……

Sonntag, 31. Januar 2010

…..in Puerto Calero. Nach zehn Tagen Rundreise durch ein sehr winterliches Deutschland, sind wir wieder auf unserem “meerbaer”.

Schneewehen in Ostholstein

Eigentlich wollten wir ja nur einen Messebesuch bei der BOOT in Düsseldorf machen. Haben denn aber natürlich die Gelegenheit genutzt und unsere Kinder und Eltern besucht. Die Fahrt ging vom Ruhrpott über Hamburg nach Ostholstein, um von da aus in die Südwestpfalz, 800km südlich zu fahren. Alles unter sehr winterlichen Bedingungen. Dann wieder Richtung Ruhrgebiet. Nach einem erfolgreichen Messebesuch noch ein paar Tage in Bochum verbracht.

Winterlandschaft

Insgesamt haben zehn Tage im “eiskeller” Deutschland gereicht, um zu spüren wie gut 23Grad PLUS uns bekommen.

Die Backstube ist eröffnet

Freitag, 08. Januar 2010

Derzeit geschieht hier in Puerto Calero nicht sehr viel. In den letzten Tagen hatten wir für hiesige Verhältnisse recht viel Regen und entsprechend waren wir in unserer Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt. Da kommt man schon mal auf die eine oder andere Idee, um sich zu beschäftigen. Da man nicht immer nur putzen kann, wurde heute mal wieder die Backstube eröffnet.

Backen1

Unsere Getreidemühle bei der Arbeit

Mit selbst gemahlenem Getreide haben wir einen Rosinenstuten und ein Roggenmischbrot gezaubert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Backen

Ein Rosinenstuten und ein Roggenmischbrot