Archiv für die Kategorie ‘Gran Canaria’

Mal wieder abgetaucht

Freitag, 26. März 2010

Nachdem wir gestern unseren Besuch verabschiedet hatten, buchten wir für heute zwei Tauchgänge. Ein freundlicher Holländer hat hier im Hafen ein Boot, das gleichzeitig als Tauchbasis dient. Sein Guide, eine nette Irin, nahm uns am ersten Tauchplatz – Arguineguin Riff – mit in die Tiefe.

Über einen Lavariff in zwölf bis fünfzehn Metern Tiefe gab es etliches zu sehen. Gleich zu Beginn zwei Muränen, die wie  Schlangen aus ihren Spalten schossen. Tiefer dann Trompetenfische in allen Grössen, jede Menge Meerbrassen aller Art. Die Krönung war ein Stachelrochen – zwei Meter Spannweite – der vor uns über den Sand schwebte. Leider- für ihn – ohne Stachelschwanz, den vermutlich Angler ihm in Panik gekappt haben und ihn selbst wieder ins Meer geschmissen haben. Eigentlich ‘ne Sauerei sowas. Unser erster Tauchgang mit doch einiger Strömung. Und nach relativ kurzer Zeit war auch schon die Luft alle und wir mussten auftauchen.

Nach einer Pause von einer Stunde und einem kleinen Imbiss: Ortswechsel. Vor der Baya Cementero liegt auf 16 Meter ein Wrack. Ein ehemaliges russisches Tragflächenboot. Das ist (wurde) vor etlichen Jahren unter recht merkwürdigen Umständen da abgesoffen . Inzwischen von der Dünung und etlichen Ankern ziemlich in Einzelteilen über den Meeresboden verteilt. Trotzdem sind viele Details noch zu sehen. Sitzreihen, Motoren jede Menge Gestänge aller Art. Und natürlich jede Menge Fisch. Eine grosse Grunzerschule steht ständig um das Wrack. Über uns Barracudas. Am Boden ein kleiner Rochen. Schöne grosse Sepien. Jede Menge Octopusse. Und auch noch ein Engelshai.

Wie gehabt, die Luft wieder viel zu früh leer. Bei 50 bar gibt Naomi unbarmherzig das Zeichen zum Auftauchen.

Die Sicht war leider nicht so berauschend. Der Fotoapparat mit UW Gehäuse blieb oben. Wir waren noch zu sehr mit austarieren und dem Tachen allgemein beschäftigt. Wird sich aber sicherlich bald ändern. Dann gibt es auch schöne Tauchfotos.

Unterwegs auf Gran Canaria

Dienstag, 23. März 2010

Mit unserem Besuch aus Deutschland waren wir einige Tage mit dem Auto auf Gran Canaria unterwegs. Erst haben wir die Inselhauptstadt Las Palmas besucht. Auf dem Weg dahin verschiedene Location’s angefahren, um noch ein Paar Tauchutensilien zu kaufen. In Las Palmas besuchten wir alte Bekannte, die wir schon auf dem Weg von der Algarve zu den Kanaren kennen gelernt haben. Las Palmas ist eine interessante Stadt. Laut und quirlig auf der einen Seite. Historisch und ganz ruhig die Altstadt mit sehr netten Restaurants und Cafes. Wenig Touristenfallen, was sich wohltuend auf die Geldbörse beim Kaffeetrinken oder Essengehen auswirkt.

Den nächsten Tag waren wir im Innern der Insel unterwegs. Teror, historische und eine der ältesten Städte Gran Canarias, haben wir umfahren. Es war am Sonntag und die Schlange der Autos, die zum Zentrum wollten, hielt uns schon einige km vor der Stadt gefangen. Also runter zur Küste im Nordwesten. Puerto Nieves war das Ziel. Ein kleines verschlafenes Fischerdorf mit viel Flair, aber auch edliche Touristen. Da wurde jede verfügbare Ecke zum Parkplatz erklärt und abkassiert.

Weil es nochz iemlich früh am Tage war, sind wir denn die Küstenstrasse im Westen bis Mogan gefahren. Eine sehr beeindruckende Fahrt. Ständig ging es in engen Kurven unzählige Steigungen und Abfahrten rauf und runter. Mein Bruder Armin, Autofahrer aus Passion, meinte nach fast zwei Stunden und fünfzig Kilometern: so langsam reicht es mir.

Das Tal von Mogan bis runter nach Puerto Mogan ist sehr schön und entschädigt für die mühsame Anfahrt.

Wasserplantscher

Montag, 15. März 2010

Heute hatte der Skipper mal wieder Bock im Wasser zu plantschen! Bei 21 Grad Wassertemperatur und 25 Grad Luft ja auch kein Wunder.

Also den Shorty über Flossen und Brille an und rein ins Nass.  Herrlich! Nicht so schön wie in Arrecife,  weil das wasser bischen trübe. Den Rumpf inspiziert, hat doch mal wieder ne Reinigung nötig. Genauso wie der Propeller. Aber ansonsten ist er mit dem Unterwasserschiff zufrieden. Kein Rost und die Anoden arbeiten.


Wasserplantscher

Da hängt er an der Leiter

Mal wieder ein Bericht über das herrliche Nichtstun

Sonntag, 14. März 2010

Nun sich wir schon eine Woche auf Gran Canaria und lümmeln uns faul hier rum.

Hafenmole von Arguineguin

Wir sind von Maspalomas an Arguineguin, Puerto Rico vorbei bis Puerto Mogan bei null Wind langsam mit dem Motor gefahren. Eine Ehrenrunde im Hafen von Mogan gedreht und denn wieder mit dreineinhalb Knoten zurück. Der absolut ruhigste Ankerplatz ist hier wirklich hinter der Mole des Zementwerkes. Im Werk selbst findet ausser Reparatur-un Wartungsarbeiten nichts statt. Die Spätschicht schaltet um 20:00 alles ab und es ist ruhig bis morgens. Wohl eine Folge der Baukrise hier und überall.

In der Baya Cementero

Anne rudert an Land

Wir liegen vor dem Hafen von Pasito Blanco vor Anker und lassen so richtig die Seele baumeln. Eine Taxifahrt zum einkaufen kostet ca. 6 Euro. Da muss man schon richtig viel einkaufen, damit sich die Fahrt lohnt. Aber jetzt haben wir wieder unser geliebtes Obst und müssen nicht „verhungern“. Wenn das Wetter sich so hält, wie versprochen, können wir es hier gut und gerne bis Mittwoch aushalten. Dann geht es ab in den Hafen, um die Insel zu erkunden. Momentan liegen wir hier noch schön ruhig vor Anker und beobachten den bis zum Rand der Steilküste reichenden Golfplatz, auf dem ab und zu einige Golfer auftauchen und verzweifelt den Abhang hinunter sehen, um ihren verschossenen Golfbällen nach zu winken. Hier im Atlantik wurden bestimmt schon etliche Bälle versenkt.

Auf Gran Canaria

Montag, 08. März 2010

Heute war relaxen und ein wenig Schiffspflege angesagt. Wir liegen hier in der Bucht Playa de las Melonares vor Anker. Eine Meile nördlich liegt der Yachthafen Pasito Blanco. Es ist zwar etwas rollig hier, aber wir haben ankern mal wieder ziemlich nötig. Lange genug im Hafen rum gegammelt. Fürs erste zwei Bilder vom Ankerplatz auf genommen.

Im Norden drohen die Hotels!

Der Leuchtturm von Maspalomas vom Ankerplatz aus.