„Wenn der Hahn kräht…

…auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.“

Nach diesem Motto werden hier scheinbar die Wettervorhersagen erstellt. Noch Samstag früh wurden uns für die Nacht in Böen mehr als 40 kn und sintflutartige Regenfälle versprochen. Was kam tatsächlich: 10 Std. „normaler“ Regen und die ganze Nacht über Flaute. Der Regen reichte allerdings aus, um genug Wasser für die kleine bis mittlere Wäsche zu sammeln und den Wassertank zu füllen.

Weil es schon morgens zu regnen begann, haben wir unsere Großeinkauf verschoben. Meerbaer hatte bereits eine schöne dicke Rußschicht von der Zuckerrohr-Mühle in Lautoka an Deck kleben, die wir mit dem Regen zum Glück abwaschen konnten. Wegen der Windvorhersage haben wir uns dann vorsichtshalber in die Saweni-Bay verholt. Und da ereilte uns der nächste „Bruch“: unsere Ankerwinsch will nicht mehr 🙁 . Noch haben wir keine Ahnung, was damit los ist. Hoffentlich nur eine Kleinigkeit. Auf jeden Fall hatten wir natürlich wegen der Starkwindwarnung reichlich Kette draußen und die durften wir nun heute Vormittag per Hand einholen. Unsere Rücken haben sich gefreut.

Jetzt liegen wir vor Denarau – hier ist die Wassertiefe nur 4 m und da brauchen wir nicht so viel Kette – und werden uns die Bescherung mal genauer ansehen. Will heißen: Vorpiek total ausräumen und die Ankerwinsch ausbauen. Da kommt Freude auf. Wir hatten das Teil ja erst im April draußen und waren froh, das schwere Ding wieder eingebaut zu haben. Und da heißt es immer: „Was macht Ihr Segler eigentlich so den ganzen Tag über?“ Wie hatte ein leider schon verstorbener Freund seinerzeit mal gesagt: „Wir reparieren uns um die Welt“.

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