Unter Beschuss

Der Tag war anscheinend noch nicht aufregend genug. Nach einem ausgiebigen Frühstück und der nachgeholten Nachtruhe wollten wir uns gerade einen schönen Kaffee gönnen, da gab es einen lauten Knall. Das Geräusch kannten wir schon. Bereits vor 3 Tagen hatten wir das gleiche Phänomen. Eine unserer neu abgefüllten Bierflaschen war hoch gegangen. Überdruck vom Feinsten. Und der war so hoch, dass der Plastikflasche der Boden weg gefetzt wurde und die Flasche wie ein Geschoss nach oben flog, und zwar mit solcher Wucht, dass wir jetzt ein Loch in der Holzverkleidung der Decke haben. Gut, dass einer von uns nicht gerade mit dem Kopf über der Flaschenkiste hing. Das hätte mächtig ins Auge gehen können. Die nächste Anschaffung in Neuseeland sind Glasflaschen. Sind sowieso besser, weil Bügelflaschen, waren uns bisher nur zu teuer. Aber billig zahlt sich bekanntermaßen nicht aus. Die verbliebenen Flaschen werden wir jetzt erst einmal mit alten Cockpit-Kissen abdecken und hoffen, dass die Ladung hält, bis wir in Neuseeland sind. Da werden wir dann die gefährdetsten Flaschen als Erstes lenzen.

Loch mit Bierschaum-Deko

Flaschenbombe

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