Der Frustspiegel steigt

Es ist wirklich schön hier in Neukaledonien. Klares, mittlerweile auch warmes Wasser, schöne Ankerplätze, nette Leute. Wenn nur die Preise nicht wären! Bei jedem Gang durch den Supermarkt oder über den Markt steigt der Frustspiegel höher und höher. Neukaledonien war schon im letzten Jahr nicht günstig, aber in diesem Jahr gibt es anscheinend nach oben keine Grenzen mehr. Obst und Gemüse sind kaum zu bezahlen. Einpaar Beispiele gefällig? Bananen 5 € das Kilo, Ananas 8 €,Weintrauben 7 €, Zwiebeln 3 €, Kartoffeln 2,50 €, Möhren 3 €,Tomaten 5 € usw., usw. Heute haben wir Haferflocken gekauft. Das Kilo „ nur“ 7 €. Bier und Wein sind bereits vom Speisezettel gestrichen. Eine Dose billig-Bier (0,33 l) kostet 1,60 €, eine Flasche no-name Rotwein 9 €. Käse, Wurst und Schinken sind für uns kaum bezahlbar. Und die Preisspirale dreht sich weiter. Noch vor 2 Wochen haben wir Apfelsaft (der günstigste, den wir finden konnten) für 150 XPF (100 XPF sind knapp 0,84 €) bekommen, der gleiche Saft kostete heute 212 XPF, eine Preissteigerung um mehr als 30 %. Es soll ja Leute geben, denen das nichts ausmacht. Aber bei unserem knappen Budget ist so die Zeit hier automatisch begrenzt. Glücklicherweise hatten wir noch so einiges an Vorräten gebunkert und wir brauchten lediglich Frisches nachzukaufen. Oh, Entschuldigung, eines ist doch günstig. Diesel und Benzin können wir nach dem Ausklarieren zollfrei bunkern, den Liter für umgerechnet 0,80 €. Da werden wir dann mal so richtig zuschlagen ;-).

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