Das Bad am Dienstag Morgen

…eher unfreiwillig. Ich wollte „nur mal eben“ zum Hotel rüber, um einen Voucher für den Internet-Zugang zu kaufen. Mein Käpt’n meinte:“ Nimm doch einfach das Kajak, da kannst Du direkt vor dem Hotel am Strand parken. Mit dem Dinghi geht das nicht. Da müsstest Du dann so weit laufen. Ist doch so viel einfacher.“ War einleuchtend und auch gleichzeitig eine kleine „Bewegungsübung“. Also Kajak ab ins Wasser, Geld in einen wasserdichten Beutel und ab. Hätte mir beim Einsteigen schon auffallen müssen, dass erheblicher Schwell in die Bucht stand. Ich also los gepaddelt, ran an den Strand. Ging alles ganz easy.  Eine dicke Welle abwarten und mit den nächsten kleinen an den Strand schieben lassen. Dann schnell zur Hotelrezeption Voucher kaufen und zurück zum Meerbaer. War einfacher gedacht als getan. Innerhalb von 10 Minuten war der Schwell an den Strand erheblich gewachsen. Da musste ich erst mal durch die Brandung. Also vorsichtig das Kajak Richtung Wellen ausgerichtet. Da war es auch schon passiert. Die erste dicke Welle bekam das Kajak leicht von schräg zu packen und warf es auf die Seite – und mich mit. Einmal Vollwaschgang mit Sandpeeling. Alles natürlich mit Publikum 😉 . Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass die Brille noch auf der Nase war, nächster Versuch. Diesmal hatte ich das Kajak zwischen die Beine geschoben und so genau auf 90 Grad gegen die Wellen ausgerichtet. Eine Welle hob es an und dann nichts wie los. Hinsetzen und paddeln, was das Zeug hält. Geschafft!! Durch die Brandung durch und dann ab Richtung Heimat. Rainer war ganz enttäuscht, dass der meinen Stunt nicht gesehen hatte. Er meinte, das wäre doch ein schönes Video für Youtube geworden.:-)

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