6. Tag

Oh what a night 🙂
Der Wind legte erwartungsgemaess gegen 18:00 etwas zu. Endlich segeln! Vollzeug! Aus 15 Kn Wind wurden denn im Laufe des Abends 25 Kn. Na Klasse, Dampfer läuft Rumpfgeschwindigkeit. Nachmessen, kalkulieren, wir dürfen erst um 6:30 Ortszeit am Pass sein. Aha, bei der Geschwindigkeit sind wir viel zu frueh. Also erst den Besan weg, Stunde später das 1. Reff im Gross. Noch ne Stunde später das 2. Reff im Gross. Schiete, immer noch zu schnell, 7 Kn geht gar nicht. Also die Genua auch noch halb weg. 6 Kn, geht halbwegs. Nettes Geschauckel jetzt mit der reduzierten Segelflaeche, wird heiss und innig an Bord geliebt. Dann 4:00 morgens wird klar : immer noch zu schnell, max. Speed jetzt 5 Kn. Also Genua ganz weg. Ok, passt erstmal. In den Boeen geht es zwar ueber die magische 5, aber sonst laeufts. Ach so, zwischendurch ist ein Steuerseil gerissen, zum Glueck laeuft der Autopilot. In der Ansteuerung denn noch zwei Chinapoette, die am Durandreef an der Kea Trader rumgemacht haben. Der Wind war wohl zu viel geworden und jetzt liegen die in der Prony. Wir haben um 10:00 in der Anse du Pilote neben der Atlantis den Anker geschmissen. Geschafft! 677 sm in fuenfeinhalb Tagen. Steuerseil schon gefixt, reicht, um morgen frueh bis nach Noumea zu kommen. Sonst alles im Lot aufm Boot!

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