Fisch an der Angel!!!

Seit 3 Tagen zerren wir nun unsere Angel hinter dem Boot her, bisher ohne Erfolg. Dreimal ist das Teil ausgerauscht, aber jedes Mal war wohl nur Gestrüpp am Haken, das sich beim Reinholen wieder gelöst hat. Heute nun endlich. Petri Heil! Das Vieh hat gezerrt und gekämpft, bis wir es endlich längsseits hatten und mit dem Gaff an Deck holen konnten. Was war das denn nun für ein Fisch? Spanish Makerel, Wahoo oder doch „nur“ ein Barracuda? Leider wirklich ein Barracuda. Die sind dafür bekannt, dass sie gerne die nette Fischvergiftung Cinguatera übertragen. Jetzt ist das nicht überall so, deshalb hat Rainer erst einmal den Fisch ausgenommen, in Stücke geteilt und ab in den Kühlschrank damit.

Barracuda, ca. 1 m lang

Beim unserem kurzen Landgang in der Blauen Lagune trafen wir einen Junge in einem Fischerboot. Der wartete wohl auf seinen Vater. Den Jungen haben wir gefragt, ob er weiß, ob man einen Barracuda essen kann oder nicht. Er hatte natürlich keine Ahnung, aber clever war er doch. Wir waren kaum wieder an Bord, da kam ein Boot längsseits, der Junge drin  mit seinem Vater. Dem haben wir dann unsere Beute vorgeführt – natürlich ohne Kopf, der geht bei uns zusammen mit den Innereien sofort über Bord – dafür aber mit Foto. Und tatsächlich, es war ein Barracuda. Die Locals essen den und da haben wir Schissbuchsen ihnen den Fisch überlassen. Ein wenig traurig waren sie schon trotz der Freude über das Geschenk, denn der Fischkopf, den wir entsorgt hatten, gilt hier als Delikatesse. Die Geschmäcker sind ja so verschieden. Aber schmecken wird der Fisch ihnen sicherlich auch ohne.

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