Wir waren nicht faul

4 Tage in der Marina sind wie im Fluge vergangen. Eigentlich war ja gar nicht so viel zu tun, aber die Zeit rennt einfach davon. Zuerst mussten alle sozialen Kontakte wieder gepflegt werden – und das dauert halt. Und dann bekamen wir am Montag auch schon von Freunden das Auto geliehen und konnten zum Großeinkauf nach Kerikeri fahren. Dort haben wir auch gleich unser neues Broadband-Internet geordert, was alleine schone eine geschlagene Stunde gedauert hat. Aber es hat sich gelohnt. Die Kosten sind überschaubarer als das Stückwerk, was wir in der letzen Saison hatten und die Geschwindigkeit ist einfach unglaublich. Filme runterladen, was vorher bis zu einer Stunde gedauert hat, ist in 5 Minuten erledigt und die Abdeckung ist landesweit und sogar weit draußen auf See vorhanden.

Bettwäsche und Handtücher konnten in den Marina-Waschmaschinen  endlich mal wieder heiß gewaschen und in die Trockner gestopft werden. Alles ist wieder propper.

Dann kam der nächste Kraftakt. Dem Wunsch der Bordfrau wurde nachgegeben und ein neuer Boiler angeschafft. Der musste natürlich auch noch eingebaut werden. Das neue Teil ist dicker als das alte und die Halterungen passen natürlich auch nicht. Mit viel Gefrickel, Gefluche und Schrammen an den Armen hatten wir es dann gestern Abend um 20 Uhr geschafft. Sitzt, passt, funktioniert. Die erste warme Dusche haben wir beide ausgiebig genossen, zumal wir noch am Steg lagen und mit Wasser pladdern konnten, ohne Rücksicht auf den leer werdenden Wassertank nehmen zu müssen. Heute Vormittag dann noch das Deck waschen, den Wassertank auffüllen und den Müll entsorgen. Fertig.

Und heute Mittag war dann Schluss mit Marina. Um 12 Uhr lagen wir schon wieder vor Anker vor Paihia, um den Farmers Market zu entern. Morgen früh dann noch zum Supermarkt, die letzten frischen Sachen für den Weihnachtsbraten kaufen und dann raus zu den Inseln.

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